SOS-Kinderdorf e.V.

"Einem Kind zu helfen, bedeutet die Welt zu retten"

"Einem Kind zu helfen, bedeutet die Welt zu retten"
Der Gründer von SOS-Kinderdorf, Hermann Gmeiner. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/12506 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/SOS-Kinderdorf e.V."

München (ots) - Jedes Kind braucht eine Familie - dieses Prinzip vertritt der SOS-Kinderdorf e.V. in Deutschland seit 60 Jahren. Morgen ist der Geburtstag des Gründers, Hermann Gmeiner, der 1955 in Deutschland den SOS-Kinderdorf e.V. gründete - ein Anlass zum Feiern! Seitdem können in Deutschland Kinder in Not in einer SOS-Kinderdorffamilie aufwachsen, wo sie ein familiäres Umfeld, Schutz und Geborgenheit erhalten.

Hermann Gmeiner musste schon in jungen Jahren den Tod seiner Mutter und das Elend der Kriegswaisen und heimatlosen Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg erleben. Geprägt von diesen Erfahrungen rief er 1949 in Österreich Societas Socialis oder auch SOS-Kinderdorf ins Leben. 1955 brachte er die Idee nach Deutschland und gründete den SOS-Kinderdorf e.V. Kurz darauf öffnete in Dießen am Ammersee das erste SOS-Kinderdorf in Deutschland seine Pforten. 60 Jahre später ist SOS-Kinderdorf den Überzeugungen seines Gründers treu geblieben: In SOS-Kinderdörfern wachsen Kinder, deren leibliche Eltern sich aus verschiedenen Gründen nicht um sie kümmern können, in einem familiären Umfeld auf. Sie erfahren Schutz und Geborgenheit und erhalten das Rüstzeug für ein selbstbestimmtes und gelingendes Leben. Gmeiners Grundidee "Einem Kind zu helfen, bedeutet die Welt zu retten", ist heute aktueller denn je, deshalb fordert SOS-Kinderdorf unter anderem einen gesicherten Aufenthaltsstatus für junge Flüchtlinge während der Ausbildung.

Seit 1995 konnten in Deutschland 9.998 Kinder in einer SOS-Kinderdorffamilie aufwachsen. Dank seiner zahlreichen Spender und Unterstützer ist der SOS-Kinderdorf heute Träger von 43 Einrichtungen an rund 100 Standorten in Deutschland. Der Verein hat sich zu einem Kinderhilfswerk weiterentwickelt, das mit vielfältigen Angeboten für benachteiligte Kinder, Jugendliche und ihre Familien da ist. So unterhält der Verein neben den Kinderdörfern unter anderem auch Familienzentren, Beratungsstellen oder Berufsausbildungszentren. Auch in Ballungszentren wir Berlin, Hamburg, München oder Frankfurt ist SOS-Kinderdorf mit Projekten für junge Menschen vor Ort. In letzter Zeit hat das Hilfswerk auf den vermehrten Zuzug von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen reagiert und deutschlandweit sein Engagement für diese Zielgruppe noch verstärkt.

Gmeiners Tun hat sich darüber hinaus auf der ganzen Welt verbreitet und zählt heute 555 Einrichtungen in 134 Ländern. Gmeiner, der 1986 an Krebs verstarb, blieb sein ganzes Leben lang tief mit SOS-Kinderdorf verbunden.

Mit Gmeiners Geburtstag am 23.06.2015 findet das diesjährige Jubiläum des SOS-Kinderdorf einen weiteren Höhepunkt. Zudem bedankt sich SOS-Kinderdorf auf zahlreichen Jubiläumsveranstaltungen in ganz Deutschland bei seinen Spendern und Unterstützern. Weitere Informationen zum Jubiläum von SOS-Kinderdorf sowie zum Leben und Wirken von Hermann Gmeiner finden Sie unter www.sos-kinderdorf.de.

Der SOS-Kinderdorf e.V.:

SOS-Kinderdorf bietet Kindern in Not ein Zuhause und hilft dabei, die soziale Situation benachteiligter junger Menschen und Familien zu verbessern. In SOS-Kinderdörfern wachsen Kinder, deren leibliche Eltern sich aus verschiedenen Gründen nicht um sie kümmern können, in einem familiären Umfeld auf. Sie erhalten Schutz und Geborgenheit und damit das Rüstzeug für ein gelingendes Leben. Auch in zahlreichen anderen sozialen Einrichtungen betreut, berät und fördert der SOS-Kinderdorf e.V. Kinder, Jugendliche und Familien. In Deutschland helfen insgesamt etwa 3.400 Mitarbeiter in 43 Einrichtungen mehr als 95.000 Menschen. Darüber hinaus unterstützt der deutsche SOS-Kinderdorfverein 127 SOS-Einrichtungen in 42 Ländern weltweit.

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