SOS-Kinderdorf e.V.

Erdbeben in Chile
SOS-Kinderdorf bereitet Nothilfe für Kinder und Familien vor

München (ots) - Hunderte von Toten und viele Tausend Verletzte sind die traurige Zwischenbilanz des starken Erdbebens, das am 27. Februar Chile getroffen hat. 1,5 Millionen Menschen der rund 16 Millionen Einwohner Chiles sind nach Angaben der Regierung betroffen, 500.000 Häuser und Wohnungen schwer beschädigt.

SOS-Kinderdorf Chile bereitet derzeit ein Soforthilfeprogramm für Kinder und obdachlos gewordene arme Familien in der betroffenen Region vor. So sollen unbegleitete, verlassene Kinder in den SOS-Kinderdörfern der Region Concepción aufgenommen und dort zunächst vorübergehend betreut werden.

In den SOS-Kinderdörfern Chiles sind glücklicherweise keine Toten oder Verletzten zu beklagen. Alle Kinder, Familien und Mitarbeiter sind wohlauf. Aus dem SOS-Kinderdorf Coyanco (70 km von der Stadt Concepción entfernt) konnte der Einrichtungsleiter Julio Arancibia berichten, dass vereinzelt schwere Schäden an den SOS-Einrichtungen entstanden, besonders das SOS-Kinderdorf Bulnes ist stark betroffen, sechs Familienhäuser wurden zerstört und mussten evakuiert werden.

Die SOS-Kinderdörfer sind seit über vierzig Jahren in Chile aktiv. 1965 wurde in Concepción das erste Kinderdorf des Landes gegründet. Heute gibt es in Chile dreizehn SOS-Kinderdörfer, elf SOS-Jugendeinrichtungen, vier SOS-Kindergärten, zwei SOS-Ausbildungszentren und zehn SOS-Sozialzentren.

Spendenkonto für die SOS-Nothilfeprogramme:

   SOS-Kinderdorf e.V.
   Spendenkonto: 7808005 B
   LZ: 70020500 
   Bank für Sozialwirtschaft 
   IBAN: DE02 7002 0500 0007 8080 05 
   BIC: BFSWDE33MUE 
   Stichwort: "Nothilfe" 

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