SOS-Kinderdorf e.V.

SOS-Mütterzentrum Salzgitter: Eröffnung des weltweiten Projektes der EXPO 2000

    München (ots) - Am 30./31 März 2000 wird das neue SOS-Mütterzentrum in Salzgitter-Bad im Beisein des Leiters der Niedersächsischen Staatskanzlei, Peter-Jürgen Schneider, Dr. Christian Ahrens von der EXPO 2000 und dem Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, Rudolf Rückert, offiziell eröffnet. Der Neubau des "multifunktionalen Generationenhauses der Zukunft" ist ein anerkanntes weltweites Projekt der EXPO 2000 - ein soziales Highlight der stark von Industrie und Technik geprägten Weltausstellung.

    In Salzgitter wird "der neue Traum von der alten Großfamilie" Wirklichkeit. Auf Initiative der Mütterzentrumsfrauen entstand ein Nachbarschaftsnetzwerk für alle Generationen. "Heute erleben Hauptschüler häufig keine Gymnasiasten mehr, Alte begegnen keinen Kindern, Berufstätige keinen Familien", beklagt Hildegard Schooß, die Begründerin und Leiterin des SOS-Mütterzentrums, die zunehmende Vereinzelung in unsere Gesellschaft. Um Begegnung herzustellen braucht es jedoch Räume, wo Beziehungen wachsen können, Verständnis füreinander entwickelt werden kann und Interesse an Gemeinsamkeit geweckt wird. Im SOS-Mütterzentrum 2000 stehen solche Räume zur Verfügung.

    Das nach ökologischen Gesichtspunkten geplante Gebäude ermöglicht unter einem Dach menschengerechtes, generationsübergreifendes und zukunftsfähiges Leben und Arbeiten. Der Neubau entstand auf einem historischen Gelände mitten in Salzgitter-Bad, auf dem sich auch kulturhistorische Gebäude befinden. Mit diesem Modellprojekt ist nicht nur ein neues Haus für das SOS-Mütterzentrum verwirklicht worden, sondern kann sich langfristig ein ganzer Stadtteil mit Wohnungen für Familien und alte Menschen, mit kleinen selbstständigen Ladengeschäften, verschiedenen Dienstleistungs- und Pflegeangeboten und mit innovativen und familienfreundlichen Arbeitsplätzen entwickeln. "Unser Konzept ist ein neuer Ansatz für bürgerschaftliches Engagement und Modell für neue urbane Lebensformen", erläutert Hildegard Schooß das Projekt.

    Zahlreiche prominente Persönlichkeiten haben für das SOS-Mütterzentrum eine ehrenamtliche Projekt-Patenschaft übernommen: Darunter Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages a.D., Prof. Dr. Jutta Limbach, Präsidentin des Bundesverfassungsgerichtes, Peter-Jürgen Schneider, Leiter der Niedersächsischen Staatskanzlei, Prof. Dr. Heiner Keupp, Institut für Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

    Das SOS-Mütterzentrum ist eine Einrichtung des SOS-Kinderdorf e.V. mit Sitz in München. Der Verein, der hauptsächlich durch seine SOS-Kinderdörfer bekannt ist, unterhält in Deutschland 60 SOS-Einrichtungen - darunter Jugendhilfeeinrichtungen, Beratungszentren, Ausbildungs- und Beschäftigungseinrichtungen, Dorfgemeinschaften für Menschen mit Behinderungen sowie drei Mütterzentren in München, Zwickau und Salzgitter.

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