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Glänzende Bilanz für BIOPAT nach einem Jahr
Der gemeinnützige Verein vermittelt erfolgreich Tier- und Pflanzennamen

    Eschborn (ots) -  Die Idee war aus der Not heraus geboren. Geld fehlte für die wissenschaftliche Beschreibung (Taxonomie) neu entdeckter Tier- und Pflanzenarten und für den Erhalt ihrer natürlichen Lebensräume. Gegen eine Spende von mindestens 5000 Mark an den eigens dafür gegründeten, gemeinnützigen Verein BIOPAT, sollten Spender den Namen neuer Arten bestimmen können. Nach einem Jahr fällt die Bilanz glänzend aus.

    Claus Bätke, Mitinitiator und Vorsitzender von BIOPAT: "Schon im ersten Jahr unseres Bestehens konnten wir 44 Namenspatenschaften vermitteln, für 18 Pflanzen- und 26 Tierarten. Gefragt waren besonders Orchideen und Frösche. Das Spendenaufkommen beläuft sich bisher auf etwa 260.000 Mark."

    Die Einnahmen werden zweckgebunden verwandt. Sie gehen an Forschungsinstitute und werden vom TÖB (Begleitprogramm Tropenökologie) der GTZ für kleine Naturschutzprojekte in den Herkunftsländern der jeweiligen Arten eingesetzt.

    Für die Seriosität des Vereins und die korrekte Verwendung der Mittel stehen solch namhafte Gründungsmitglieder wie die Zoologische Staatssammlung München, das Naturmuseum Senckenberg in Frankfurt, die Gesellschaft für Tropenökologie in Würzburg, das Zoologische Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig in Bonn sowie das TÖB der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ).

    Vielen Menschen ist nicht bekannt, dass erst etwa 1,8 Millionen Arten entdeckt und wissenschaftlich beschrieben wurden. Dies sind aber vermutlich noch nicht einmal zehn Prozent aller Arten, die auf der Erde tatsächlich existieren. "Der Mensch kann nur schützen, was er auch kennt", sagt Bätke, hauptberuflich Leiter des TÖB. "Die taxonomische Beschreibung und systematische Erfassung ist der erste Schritt, um die biologische Vielfalt auf dieser Erde zu erforschen und vielleicht zum Wohle der Menschen auch nutzen zu können."

    Die GTZ ist überwiegend im Auftrag des Entwicklungsministeriums in
rund 120 Ländern tätig. Der Umwelt- und Ressourcenschutz bildet dabei
einen Schwerpunkt der Arbeit. Das TÖB der GTZ fördert seit neun
Jahren die Erforschung tropischer Lebensräume. Weitere Informationen
im Internet unter www.gtz.de/toeb und www.biopat.de.
    
    
ots Originaltext: gtz
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