Greenpeace Magazin

(Korrektur: Bundesliga-Tabelle des Greenpeace Magazins: 1. FC Köln Spitze)

Hamburg (ots) - In die am 13.08.2014 um 09:00 Uhr verbreitete "Bundesliga-Tabelle des Greenpeace Magazins 2014" hat sich ein Fehler eingeschlichen. Hauptsponsor von Hannover 96 ist in der kommenden Saison nicht mehr der Reisekonzern TUI, sondern das Isernhagener Massivhausunternehmen "Heinz von Heiden". Die Einordnung von Hannover 96 ist also nicht korrekt. Bitte verwenden Sie diese Tabelle/Grafik nicht. Die Redaktion des Greenpeace Magazins bittet, den Fehler zu entschuldigen!

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Aufsteiger Köln erobert mit seinem Hauptsponsor Rewe die Spitzenposition in der 1. Fußball-Bundesliga - jedenfalls in der neuen Tabelle des Greenpeace Magazins. Zum fünften Mal hat die Redaktion des Hamburger Magazins die Sponsoren der Bundesliga-Vereine einem "Öko-Check" unterzogen und konnte so schon zum Saisonstart die Ränge 1 bis 18 vergeben. In der Spitzengruppe rangieren auch Bayern München mit dem Trikotsponsor Deutsche Telekom, der sparsame Dienstwagen fördert, sowie Mainz 05, dessen Partner Entega überwiegend Ökostrom verkauft.

Der 1. FC Köln setzt sich an die Tabellenspitze, weil sein Sponsor Rewe vollständig aus der Tierfütterung mit genmanipulierter Soja aussteigen will und sich damit vom Großteil seiner Konkurrenz abhebt. Schon jetzt verzichtet der Lebensmittelkonzern bei frischem Hähnchenfleisch und Eiern seiner Eigenmarken darauf. Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft hatte kürzlich beschlossen, wieder Gen-Soja ins Tierfutter mischen zu wollen. Aus dem gleichen Grund ist Werder Bremen erneut in die Abstiegszone gerutscht. Sein Hauptsponsor, das Geflügelunternehmen Wiesenhof, ist nicht nur zur Gen-Soja-Fütterung zurückgekehrt, sondern hält weiterhin die meisten Hähnchen und Puten in Massentierhaltung so beengt, dass sich oft Krankheiten ausbreiten und Antibiotika ins Tränkewasser gemischt werden müssen.

Den letzten Rang belegt wie im Vorjahr der FC Schalke 04, dessen russischer Hauptsponsor Gazprom unter anderem in der Kritik steht, weil er in der arktischen Petschorasee Öl fördert und damit unbeherrschbare Umweltkatastrophen riskiert.

Das aktuelle Greenpeace Magazin, das am 15. August erscheint, geht auch der Frage nach, welche privaten Investoren und Mäzene neben den offiziellen Trikotsponsoren die Vereine der Bundesliga finanzieren.

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