Didacta Ausstellungs- und Verlagsgesellschaft mbH

Bildung muss spannend, innovativ und leistungsfähig sein
Didacta-Präsident Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis zur didacta 2017

Bildung muss spannend, innovativ und leistungsfähig sein / Didacta-Präsident Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis zur didacta 2017
Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis, Präsident des Didacta Verbandes der Bildungswirtschaft zur didacta 2017 (ausschließlich zur redaktionellen Nutzung) / Bildung muss spannend, innovativ und leistungsfähig sein / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/123115 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. ...

Darmstadt (ots) - Am 14. Februar 2017 öffnet in Stuttgart die weltweit größte Bildungsmesse, die didacta. Damit beginnt eine Woche der ausgiebigen Bildungsdebatten. Bildungsverantwortliche aus dem In- und Ausland treffen sich auf der didacta, um nicht nur Produkte, Innovationen und Lösungsansätze zu präsentieren, sondern vor allem auch, um über die weitere Entwicklung des Bildungssystems zu diskutieren. Der Didacta Verband gestaltet diesen Diskurs mit und treibt ihn aktiv voran.

Die Zahlen in diesem Jahr unterstreichen die Bedeutung der didacta als wichtiges Bildungsforum: Mehr als 840 Aussteller und rund 90.000 Besucher nehmen daran teil. Fast 1.000 Vorträge, Seminare und Workshops machen die didacta zu einer der größten Fortbildungsveranstaltungen für Pädagogen. Darüber hinaus nimmt die Internationalisierung der Messe weiter zu: Wir erwarten Aussteller aus 42 Ländern und zahlreiche Delegationen aus dem Ausland. So findet während der didacta beispielsweise ein Round Table Iran mit rund 50 Teilnehmern statt. In Stuttgart belegen ausländische Aussteller auf über 2.400 m² mehr als doppelt so viel Fläche wie im vergangenen Jahr.

Die deutsche Bildungswirtschaft baut ihre internationalen Aktivitäten kontinuierlich aus. Der Didacta Verband selbst organisiert in diesem Jahr deutsche Pavillons an sieben Standorten weltweit. In Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und anderen Organisationen präsentieren wir Bildung "Made in Germany" in Dubai (März), Moskau und Mexico City (April), in Mumbai (September) sowie in Bangkok, Nanjing und Shanghai (Oktober). Im kommenden September startet zudem ein spannendes Gemeinschaftsprojekt mit dem italienischen Bildungsministerium und der Italienischen Handelskammer für Deutschland: die didacta Italia, eine Bildungsmesse mit internationalem Bildungsforum in Florenz. Die italienische Bildungsministerin, Valeria Fedeli, wird an der Eröffnungszeremonie der didacta in Stuttgart teilnehmen und diese Kooperation, für die sie sich massiv einsetzt, in einer Begrüßungsrede ankündigen.

Thematisch widmet sich die didacta 2017 aktuellen Themen, die von der Fachöffentlichkeit derzeit intensiv diskutiert werden:

   - die  Bewältigung des "Digital Turn",
   - die Inklusion, und in diesem Zusammenhang die Herausforderung 
     des angemessenen Umgangs mit der Flüchtlingsfrage,
   - die Bewertung der Rolle und der Bedeutung außerschulischer 
     Bildungsorte,
   - die Gestaltung neuer, flexibler Lernräume,
   - die Verantwortung der Kommunen in der Bildungspolitik,
   - die Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften,
   - die Professionalisierung der Pädagogen. 

Das Bildungssystem auf den Kopf stellen

Deutschland benötigt eine tief gehende Reform seines Bildungssystems, die in anderen Ländern der Welt bereits erfolgreich umgesetzt wurde. Im Zentrum dieser reformierten Bildungssysteme steht nicht mehr die Wissensvermittlung, sondern die Stärkung kindlicher Entwicklung und Kompetenzen. Dafür braucht das Bildungssystem fließende Übergänge und neue didaktische und methodische Ansätze, wie die Ko-Konstruktion. Mit ihrer Hilfe können Bildungsprozesse differenziert und individualisiert werden. Das könnte dazu beitragen, die ausgeprägte Bildungsungerechtigkeit in Deutschland zu vermindern. Weitere Herausforderungen, wie die Inklusion, die Bildung von Kindern mit Migrationshintergrund und mit Fluchterfahrung sowie die Digitalisierung, ließen sich in einem reformierten Bildungssystem einfacher bewältigen.

Historisch betrachtet haben sich Bildungssysteme von oben nach unten entwickelt: Vor mehr als tausend Jahren wurden die Universitäten gegründet, es folgten die Gymnasien, die Grundschulpflicht wurde erst Anfang des 19. Jahrhunderts eingeführt, und der Kindergarten ist 177 Jahre alt. Moderne Bildungssysteme benötigen jedoch eine Ausrichtung von unten nach oben. Erfolgreiche Bildungsbiografien können nur über die Stärkung des Bildungsfundaments erreicht werden - und das sind die vorschulische und die Grundschulbildung, die ersten zehn Lebensjahre eines Kindes.

Wir benötigen eine Strategie, um Konsistenz im Bildungsverlauf zu erreichen. Die Übergänge im Bildungssystem, beispielsweise von der Kita in die Grundschule, führen bei 37 Prozent der Kinder zu Problemen auf dem weiteren Bildungsweg. Davon betroffen sind insbesondere die jüngeren Kinder eines Jahrgangs, die Jungen (nicht die Mädchen), die Kinder mit Migrationshintergrund bzw. mit Fluchterfahrung und die Kinder aus Familien, die keine hinreichende Bildungsstimulation bieten können.

Gegenwärtig verändern Kinder die Art wie sie lernen. Wir beobachten eine Transformation vom individuellen zum kooperativen Lernen. Letzteres wird durch neue Technologien massiv unterstützt. Kinder lernen am besten gemeinsam mit anderen Kindern, Fachkräften, Eltern und anderen Erwachsenen. Dies bedingt eine Neu-Konzeptualisierung der Bildung, die in sozialen und nicht nur in individuellen Prozessen gelingt. Diese neue bildungstheoretische Fundierung des Bildungssystems, mit einer Neudefinition von Bildung einerseits und der Einführung des methodisch-didaktischen Ansatzes der Ko-Konstruktion andererseits, führt zu einer grundlegenden Modernisierung des Bildungssystems. Die nötige Reform erfolgt jedoch weder synchron noch mit der gebotenen Eile, nicht zuletzt infolge der föderalen Organisation der Bildungszuständigkeit und des Kooperationsverbots zwischen Bund und Ländern. Andere Länder wie Schottland, die skandinavischen Länder, aber auch Australien und Neuseeland sind weit voraus.

Bund, Länder und Kommunen haben in den letzten Jahren beachtliche Anstrengungen unternommen, um ein Bildungs- und Betreuungsangebot für kleine Kinder bereitzustellen. Der gesetzlich verankerte Anspruch auf einen Platz für jedes Kind nach Vollendung des ersten Lebensjahrs, dessen Umsetzung rechtlich und politisch bereits seit August 2013 erfolgt ist, kann nicht hoch genug gewürdigt werden. Vergleichbare Anstrengungen hinsichtlich der Qualität der frühen Bildung wurden allerdings nicht unternommen. Je jünger ein Kind ist, desto wichtiger sind die Rahmenbedingungen und die Qualität des Angebots. Der Didacta Verband hat Anstrengungen für ein Bildungsqualitätsgesetzt stets unterstützt. Wir haben ein solches Gesetz gefordert, wohlwissend, dass dies nur eine der vielen Voraussetzungen zur Sicherung hoher Bildungsqualität darstellt. Eine stärkere Einbeziehung der Familie, die Weiterentwicklung des Bildungsangebots, die Qualifizierung der Fachkräfte, die Neugestaltung der Lernorte und nicht zuletzt ein besserer Personalschlüssel sind ebenso unverzichtbar, um die Qualität der frühen Bildung zu steigern.

Kinder mit Fluchterfahrung willkommen heißen

Die Bildungseinrichtungen haben die Aufgabe, Kinder auf eine Welt vorzubereiten, die durch hohe soziale Komplexität, durch zunehmende kulturelle Diversität und durch beschleunigten Wandel mit offenem Ausgang charakterisiert ist - auf eine offene, sich ständig verändernde und in ihrer Entwicklung nicht prognostizierbare Welt. Dafür benötigen sie neue Ansätze. Dies zeigt sich überdeutlich bei den Bemühungen, Kindern mit Fluchterfahrung in Kitas und Schulen zu integrieren. Das gebietet die Humanität. Internationale Verträge verpflichten uns dazu. Doch nicht nur das: Menschen mit Fluchterfahrung helfen auch der Wirtschaft, den demografischen Wandel zu gestalten und benötigte Fachkräfte zu gewinnen. Der "Return" aus solchen Maßnahmen steigert das Sozial- und Finanzkapital. Das belegt auch eine wissenschaftliche Studie von Economic Analysis Norway aus dem Jahr 2016. Demnach erspart sich eine Gesellschaft hohe Folgekosten, wenn sie angemessen in die Bildung der jungen Asylsuchenden und Flüchtlinge investiert. Bei etwa 80.000 Kindern im vorschulischen Alter würde die spätere Belastung zwischen 35 und 40 Milliarden Euro liegen. Ein Bruchteil dessen würde ausreichen, um die erforderliche Qualität der Bildungsangebote zu sichern.

Hier gilt insbesondere der Satz des amerikanischen Ökonomen James Heckmann: Es gibt Investitionen, die effizient aber nicht fair sind. Umgekehrt gilt: Es gibt faire aber nicht effiziente Investitionen. Und er führt fort: Es gibt aber Investitionen, die sowohl effizient als auch fair sind, wie Investitionen, vor allem im vorschulischen Alter, die besondere Bedürfnisse von Kindern adressieren. Bisherige Befunde legen es nahe: Dafür benötigen wir allerdings die Kombination eines erweiterten Bildungs- und Integrationsansatzes. Es reicht nicht aus, nur die Sprachkompetenz zu stärken, denn sie allein garantiert keine Integration. Dafür müssen Anstrengungen unternommen werden, die weit über das Angebot in Bildungseinrichtungen hinausgehen und den sozialen Raum einschließen. Kinder mit Fluchterfahrung benötigen Orientierung, und Zugang zu den Ressourcen der neuen Umgebung. Sie müssen lernen, das Funktionieren des Systems zu verstehen, soziale Kontakte zu knüpfen und den Anschluss an die Arbeitswelt zu finden.

Digitalisierung konstruktiv nutzen

Der "Digital Turn" stellt das Bildungssystem vor die größten Herausforderungen in seiner Geschichte: Es steht nicht nur die Reform des bisherigen (analogen) Bildungssystems an, es muss auch um die digitale Dimension erweitert bzw. eine kreative und konstruktive Verbindung zwischen analogen und digitalen Bildungsangeboten etabliert werden.

Die Bildung in der digitalen Welt führt zu kontroversen Debatten. Im In- und Ausland gibt es Stimmen, die vor der Berührung der Kinder mit neuen Technologien bis zur Pubertät warnen: Sie beeinträchtigten das schnelle Wachstum des Gehirns, bedingten Entwicklungsverzögerungen, Adipositas, Schlafentzug und psychische Erkrankungen, sie stärkten aggressives Verhalten und führten zur "digitalen Demenz" und zur Entwicklung abhängigen Verhaltens. Dieser Position gegenüber stehen Stimmen, die darauf hinweisen, dass nicht die Technologien per se, sondern der Umgang mit ihnen Probleme verursachen könne. Wissenschaftliche Organisationen, wie die American Academy of Pediatrics und die Canadian Association of Pedriatics, empfehlen deshalb einen entwicklungsangemessenen Umgang mit digitalen Medien. Erziehungswissenschaftliche Organisationen, wie beispielsweise die National Association for the Education of Young Children in den USA, haben sogar konkrete Empfehlungen für den Umgang mit neuen Technologien bereits im vorschulischen Alter vorgelegt. Inzwischen liegen zahlreiche Studien vor, die belegen, dass mittels neuerer Technologien ein effizienter Zugang zu Informationen erreicht werden kann, kindzentriertes und selbstgesteuertes Lernen gestärkt sowie kooperatives Lernen, Autonomie, Kreativität und kritisches Denken gefördert werden. In einer vom schottischen Erziehungsministerium in Auftrag gegebenen Studie ("Literature Review on the Impact of Digital Technology on Learning and Teaching", 2015) heißt es weiter, dass neue Technologien zur Verbesserung der Effizienz im Unterricht, zur Leistungsförderung bei Kindern und Jugendlichen, zur Reduzierung von Ungleichheiten, zur Förderung von Inklusion und zur einer stärkeren Beteiligung der Familie führen können.

Der Didacta Verband vertritt die Position, dass allein die Einführung neuer Technologien die Bildungsqualität nicht automatisch verbessert. Positive Effekte können nur über eine angemessene Qualifizierung der Fachkräfte aller Bildungsbereiche und eine Reform ihrer Ausbildung erreicht werden. Sie sollen ihre pädagogischen Ziele mit Hilfe digitaler Bildungsangebote bestmöglich erreichen können. Denn bei der Bildung gilt auch im digitalen Zeitalter: Der Lernende steht im Mittelpunkt - und für ihn wird das "www" in Zukunft so wichtig wie das "ABC". Die Pädagogen müssen in die Lage versetzt werden, den Kindern und Jugendlichen die Kompetenzen zu vermitteln, die sie für ein selbstbestimmtes und erfolgreiches Leben in der digitalen Gesellschaft und Arbeitswelt benötigen. Zugleich brauchen Lehrkräfte und Content-Provider Rechtssicherheit bei Fragen des Urheberrechts und des Datenschutzes.

Bildung in der digitalen Welt setzt voraus, dass in allen Bildungseinrichtungen die erforderliche technische Infrastruktur zur Verfügung steht und geeignete didaktische Konzepte eine produktive Verbindung zwischen analogen und digitalen Angeboten ermöglichen. Wir begrüßen deshalb ausdrücklich die digitale Strategie der Kultusministerkonferenz, die den inhaltlichen Rahmen für die Bildung in der digitalen Welt abgesteckt, indem sie beispielsweise Maßnahmen zur Qualifizierung der Fachkräfte festlegt sowie Qualitätskriterien für digitale Bildungsmedien und die technische Ausstattung aufstellt. Ebenso wie die Ankündigung des Bundes, flächendeckend in moderne IT-Infrastrukturen zu investieren, ist dies ein wichtiger Schritt für die Bildungseinrichtungen, ihren Weg in die digitale Welt zu finden. Jetzt wird es entscheidend darauf ankommen, wie Bund, Länder und Gemeinden kooperieren, um ihre strategischen Ziele gemeinsam zu erreichen. Dazu zählen insbesondere auch digitale Konzepte, die dazu beitragen, Bildungsungerechtigkeit abzubauen. Die bereits vorhandene digitale Kluft muss überwunden werden. Die Bildungswirtschaft ist bereit, praktische, technologische Erfahrungen und wissenschaftliche Expertisen bei der Gestaltung des "Digital Turn" in diesen Prozess einzubringen. Auch zahlreiche junge Unternehmen prägen den digitalen Wandel im Bildungsbereich. Erstmals auf der didacta steht Startups ein Raum zur Verfügung, um ihre Ideen und Innovationen für die Bildung in der digitalen Welt vorzustellen.

Für eine zeitgemäße Bildung müssen die Stärken der analogen und der digitalen Bildungsangebote individuell auf die Bedürfnisse der Lernenden abgestimmt werden. In den Arbeitskreisen des Didacta Verbandes wurden bereits Konzepte, konkrete Modelle und Handlungsempfehlungen für die Bildung in der digitalen Welt entwickelt, beispielsweise zur Standardisierung der IT-Infrastruktur in Schulen und zur Verknüpfung von regionalen, lokalen und anbieterbezogenen Netzen und Plattformen. Davon können sich die Besucher auf der didacta überzeugen.

Wir brauchen eine konstruktiv-kritische Debatte über die Bildung in der digitalen Welt. Der Didacta Verband wird dazu beitragen. Wir bereiten derzeit eine Reihe von forschungsgestützten Positionspapieren vor, die den aktuellen Wissens- und Erfahrungsstand aufgreifen, im Ausland gewonnene Erkenntnisse in die Diskussion einbringen und damit zur Versachlichung der Debatte beitragen werden.

Den Austausch der Bildungsverantwortlichen fördern

Mit den Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Praxis sucht der Didacta Verband nach Wegen, wie das Bildungssystem weiterentwickelt werden kann. Einen ausgezeichneten Rahmen für diesen Austausch bietet beispielsweise die Bildungskonferenz der kommunalen Landesverbände am 17. Februar, zu der wir auch den Ministerpräsidenten Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann, erwarten. Weitere hochrangige Vertreter der Politik und Gesellschaft sind unserer Einladung nach Stuttgart gefolgt. So diskutiert die Bildungsministerin Nordrhein-Westfalens, Sylvia Löhrmann, am 15. Februar gemeinsam mit dem Kultusstaatssekretär Baden-Württembergs, Volker Schebesta, und mir über die Entwicklung von Bildungslandschaften und die Rolle der außerschulischen Lernorte. Mit dem bayerischen Kultusminister Ludwig Spaenle führe ich ein öffentliches Vier-Augen-Gespräch am 16. Februar. Die Kultusministerin des Gastgeberlandes, Dr. Susanne Eisenmann, wird während der didacta an zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen, beispielsweise am 15. Februar auf dem Forum Berufliche Bildung zum Thema "Schule im Zeitalter der Digitalisierung".

Hinter allen bildungspolitischen Foren auf der didacta stehen die Fragen, wie Bildungschancen möglichst gerecht verteilt werden können und wie die Qualität der Bildungsangebote weiter gesteigert werden kann. Eine Organisation, die sich seit vielen Jahren nachhaltig im Bildungsbereich engagiert, ist die Robert Bosch Stiftung. Für ihre vorbildlichen Beiträge zur Qualitätsentwicklung von Schulen und zur Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung erhält die Robert Bosch Stiftung am 15. Februar die Auszeichnung als didacta-Bildungsbotschafterin 2017.

Gelingende Bildung braucht die am besten qualifizierten Erzieher, Lehrer, Ausbilder und Trainer, die engagiert ihrer Arbeit nachgehen und dabei die volle Unterstützung von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft erhalten. Dafür macht sich der Didacta Verband stark. Gesellschaftliche Entwicklungen und der technische Fortschritt werden den Arbeitsplatz der Pädagogen zunehmend verändern. Die Ziele Bildungsgerechtigkeit und Qualität erhalten durch den Flüchtlingszustrom und die wachsende Kinderarmut zusätzliche Relevanz. Der Didacta Verband beschäftigt sich damit intensiv. Auf bildungspolitischer Ebene setzt er sich für nötige Reformen ein. Für Fach- und Lehrkräfte bietet er Unterstützung.

Ich danke unserem Gastgeber, der Landesmesse Stuttgart, für die kooperative Zusammenarbeit und die sehr gute Vorbereitung der didacta 2017. Gemeinsam mit dem Verband Bildungsmedien und vor allem der Didacta GmbH hat sie großen Anteil daran, dass wir auch in diesem Jahr den Pädagogen konkrete Angebote präsentieren können, die ihren Arbeitsalltag erleichtern und ihnen neue Impulse für kommende Aufgaben geben. Ich lade Sie ein, sich selbst davon zu überzeugen, wie spannend, innovativ und leistungsfähig Bildung sein kann.

Pressekontakt:

Didacta Verband der Bildungswirtschaft
Thorsten Timmerarens
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