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Er rockt die Schweizer Werbebranche: Dennis Lück ist «Werber des Jahres» 2017

Zürich (ots)

- Hinweis: Bildmaterial steht zum kostenlosen Download bereit  
  unter: http://www.presseportal.ch/de/pm/122959/100802649 - 

Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Dennis Lück, der bereits im vergangenen Jahr als potenzieller «Werber des Jahres» nominiert war, konnte den begehrten Award am Donnerstagabend aus den Händen von Werbewoche-Chefredaktorin Anne-Friederike Heinrich entgegennehmen. Lück setzte sich damit gegen Livio Dainese von Wirz, Johannes Raggio von Publicis und David Schärer von Rod durch.

Dennis Lück, CCO und Partner von Jung von Matt/Limmat ist im vergangenen Werbejahr vor allem mit dem Bandenbingo, der Anti-Rassismus-Kampagne «Search Racism, Find Truth» - beide noch aus FCB-Zeiten - sowie mit Arbeiten für SportXX und SwissLife aufgefallen. «Mir, und ich weiss, damit bin ich nicht alleine, war von Anfang an völlig klar, wer dieses Jahr 'Werber des Jahres' werden muss, nämlich du», sagte Vorjahres-Preisträger Thomas Wildberger in seiner Laudatio bei der Preisverleihung am 18. Mai 2017. Lück sei zwar nicht besser als seine Konkurrenten. Aber er habe es letztes Jahr einfach einen Tick besser gemacht als die anderen. «Du hast mit innovativen Kampagnen gezeigt, dass die beste Werbung für einen selber immer noch die Werbung selbst ist», so Wildberger über Dennis Lück.

Dennis Lück ist 39 Jahre alt und in Saarbrücken geboren. Er absolvierte ein Studium zum Dolmetscher und Übersetzer und arbeitete nach seinem Studium zunächst als Freier Journalist, unter anderem für den Saarländischen Rundfunk, die Saarbrücker Zeitung, den Pfälzischen Merkur, ARTE und das ZDF. Ein Copytest brachte ihm den Einstieg in die Werbebranche: Er startete als Text-Praktikant bei Scholz & Friends Hamburg, später wurde er dort Creative Director. Dann wechselte Lück als Geschäftsführer Kreation zu Scholz & Friends Zürich, wurde danach ECD und CCO bei FCB Zürich und übernahm schliesslich im Juli 2016 die kreative Leitung von Jung von Matt/Limmat. Dennis Lück ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Let me brandertain you! Nach seinem Erfolgsrezept gefragt antwortet Lück: «Werbung wird nicht freiwillig konsumiert. Was wir tun, ist per se unbeliebt. Mit dieser Einstellung muss man an Werbung ran, um Ideen zu entwickeln, die freiwillig und gerne konsumiert werden. Logo+Entertainment ist meine Formel. Das ergibt dann nämlich 'Brandertainment'.»

Die «Werber des Jahres»-Trophäe «Egon» erhielt Dennis Lück am 18. Mai 2017 im Rahmen des «Tag der Werbung» im Zürcher X-tra. Überreicht wurde der Award von Werbewoche-Chefredaktorin Anne-Friederike Heinrich. Die Werbewoche vergab die Auszeichnung 2017 zum 40. Mal. «Dennis Lück ist in vielerlei Hinsicht ein Ausnahmefall», sagte Werbewoche-Chefredaktorin Anne-Friederike Heinrich. «Er ist der erste Deutsche unter bisher 40 'Werbern des Jahres', er ist der gut Gelaunte unter den Gestressten, der Tätowierte unter den Geschäftsleitungsmitgliedern, der Mann, der an Einhörner glaubt und Alliterationen liebt, und der erfolgreiche Werber, der Abends zeitig das Büro verlässt, um daheim den Kuscheltermin mit Ludwig, Lisbeth und Louise nicht zu verpassen.»

Trotz der hochkarätigen Konkurrenz kristallisierte sich Dennis Lück im Abstimmungsprozess frühzeitig als Sieger heraus. Die Wahlbeteiligung war in diesem Jahr höher als je zuvor.

Zur Person:

«Werber des Jahres» 2017 Dennis Lück Alter: 39 - Geburtsort: Saarbrücken (D) - daheim: Wohlen, Aargau - Ausbildung und Stationen: Studium zum Dolmetscher und Übersetzer, Freier Journalist, Text-Praktikant Scholz & Friends Hamburg, Creative Director Scholz & Friends Hamburg, Geschäftsführer Kreation Scholz & Friends Zürich, ECD und CCO FCB Zürich, CCO und Partner Jung von Matt/Limmat

Weitere Nominierte 2017:

Livio Dainese, Co-CEO und Kreativchef Wirz Johannes Raggio, CD Publicis David Schärer, Gründer und Partner Rod

Über Award und Jurierung:

Die Werbewoche kürt den «Werber des Jahres» seit 1977, seit 2001 erhält der Preisträger den vom Zürcher Künstler Max Grüter entworfenen «Egon». Dieses Jahr wurde die Trophäe erstmals im 3D-Druckverfahren hergestellt.

In einer Jurysitzung bestimmt die 14-köpfige «Werber des Jahres»-Jury die maximal sechs Nominierten für die Wahl des «Werber des Jahres». Die Jury setzt sich aus den letzten acht «Werbern des Jahres», vier Jung-Kreativen sowie zwei Vertretern der Westschweiz zusammen. Wenn die Shortlist steht, stellt die Werbewoche die Nominierten vor und lädt ihre Print- und Newsletter-Abonnenten zur Online-Abstimmung ein. Die Werbewoche selbst als Ausrichterin des Awards enthält sich der Stimme.

Die «Werber des Jahres»-Jury 2017:

   -	Lukas Amgwerd, Jung von Matt/Limmat -	Frank Bodin, Havas 
Worldwide, «Werber des Jahres» 2009 -	Nadine Borter, Contexta, 
«Werberin des Jahres» 2011 -	Peter Brönnimann, Publicis, «Werber des 
Jahres» 2013 -	Regula Bührer Fecker, Rod Kommunikation, «Werberin des
Jahres» 2010 und 2014 -	Alexander Jaggy, Thjnk Zürich, «Werber des 
Jahres» 2014 -	Curdin Janett, «Werber des Jahres» 2015 -	Gabriel 
Mauron, Havas Genf -	Valérie Pecalvel, Franz & René Freiburg -	Sandy 
Pfuhl, Publicis -	Urs Schneider, Mediaschneider, «Werber des Jahres» 
2012 -	Cinthia Stettler, Serviceplan -	Kevin Zysset, KSP Krieg 
Schlupp Partner

Rückfragen und Kontakt:

Anne-Friederike Heinrich, Chefredaktorin Werbewoche Neugasse 10, Postfach 1753, 8031 Zürich Telefon: +41 44 250 28 29 f.heinrich@werbewoche.ch

Die «Werbewoche - für Köpfe in der Kommunikation» ist die älteste unabhängige Publikation für die Marketing-, Werbe- und Kommunikationsbranche in der Schweiz. Sie erscheint alle 14 Tage und wird von über 10 000 Personen aus allen Bereichen der Marketingkommunikation gelesen. Die Werbewoche gehört zur Somedia, Chur. Werbewoche.ch

Pressekontakt:

Anne-Friederike Heinrich
Chefredaktorin Werbewoche / Werbewoche Branchenreports
Neugasse 10, Postfach 1753, 8031 Zürich
Telefon: +41 44 250 28 00
f.heinrich@werbewoche.ch

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  • 18.05.2017 – 19:31

    Wen stört es, wenn Werber für sich werben?

    Zürich (ots) - «Werber», lautet die Antwort auf die oben gestellte Frage. Der Schuster trägt bekanntlich die schlechtesten Schuhe; machen folglich Werber auch die schlechteste Eigenwerbung? Nicht unbedingt. Dennoch stösst es der Branche spannenderweise sehr sauer auf, wenn Werber für sich selbst die Werbetrommel rühren - auch wenn sie es gut machen. Es geschah mit Erscheinen der Werbewoche 7/2017 am ...