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Doing-Business-Ranking der Weltbank für 2017
Ägypten verbessert sich im Gesamt-Ranking und bei wichtigen Kriterien wie dem Schutz kleinerer Investoren und der Erteilung von Baugenehmigungen

Ägyptens Einzelwertungen im Doing-Business Report der Weltbank 2017. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/122249 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/GAFI Egypt"

Kairo (ots) - Im sogenannten Doing-Business-Ranking 2017, das die Weltbank aktuell veröffentlichte, hat sich Ägypten im Vergleich zum Vorjahr um neun Plätze auf Rang 122 verbessert. Das wurde im Rahmen einer Zeremonie für die Veröffentlichung des neuen Berichtes bekannt gegeben, an der neben Regierungsvertretern auch Dr. Mohamed Khodeir, Geschäftsführer der offiziellen Wirtschaftsförderung und Investitionsbehörde des Landes Ägypten, General Authority for Investment (GAFI), teilnahm.

"Unser positives Abschneiden im aktuellen Ranking ist das Resultat harter Arbeit. Die unserem Land nun attestierte positive Entwicklung wird den Investitionsstandort Ägypten weiter stärken. Wir sind fest entschlossen, diese Entwicklung unseres Landes weiter zu fördern, um die notwendigen Arbeitsplätze zu schaffen und somit höhere Lebensstandards, sowie wirtschaftliches Wachstum zu sichern. Von den Investitionen werden sowohl die Bevölkerung als auch die Investoren profitieren," sagte die ägyptische Investitionsministerin, Dalia Khorsted, am Rande der Feierlichkeiten.

Die Verbesserung im Gesamt-Ranking ist auf die fortschrittliche Entwicklung verschiedener Kategorien zurückzuführen. So belegt Ägypten im Bereich "Unternehmensgründung" Platz 39, eine Verbesserung um 34 Plätze. Beim "Schutz von Minderheiten" steht Ägypten auf Platz 11 und hat sich damit um 8 Plätze im Vergleich zum Ranking in 2015 verbessert. In Bezug auf die "Stromversorgung" (88) steigerte sich das Land um 56 Plätze und bei der "Erteilung von Baugenehmigungen" belegte es den 64. Platz, ein Plus von 49. In der Kategorie "Zahlungsunfähigkeitsverfahren" verbesserte sich Ägypten um 10 Plätze und bekleidet nun, wie auch bei "Immobilienregistrierungen", Platz 109.

Die Erfolge lassen sich auf die breitangelegten Reformen des Ministerrates, unter der Leitung der ägyptischen Investitionsministerin Dalia Khorshed, zurückführen. Der Ministerrat, der vom ägyptischen Präsidenten einberufen wurde, verfolgt das Ziel, Chancen und Hemmnisse des Investitionsstandorts Ägypten zu identifizieren. Zu den Aufgaben des Ministerrates gehört auch, Strategien zu entwickeln und Maßnahmen einzuleiten, um den Anforderungen des "Doing-Business-Index" möglichst umfassend gerecht zu werden.

Mit Blick auf die Ansiedlung ausländischer Unternehmen in Ägypten hat GAFI, als ausführendes Organ des Investitionsministeriums die notwendigen Verfahrensprozesse gebündelt und für die weitere Betreuung von Investoren eine Abteilung gegründet. Diese kümmert sich im Namen der Investoren um Genehmigungen und notwendige Dokumente für Unternehmensgründungen in Ägypten. Entsprechend wichtig waren die Investitionen im Energiesektor. Dadurch gab es weniger Stromausfälle im Land und Ägypten konnte seine Performance in der Kategorie "Stromversorgung" um 56 Plätze verbessern. In der Rubrik "Entrichtung von Steuern" ist aufgrund von Veränderung im Wertungssystem bezüglich der Mehrwertsteuer eine Herabstufung zu verzeichnen. Neue Gesetzgebungen zur Mehrwertsteuer hätten die Herabstufung verhindern können, diese wurden aber erst im August 2016 vom ägyptischen Parlament verabschiedet. Im Bereich "Durchsetzung von vertraglichen Ansprüchen" wurden bereits Maßnahmen eingeleitet, um der Abstufung entgegenzuwirken. Diese umfassen neben Streitschlichtungsverfahren auch Reformen zur Landzuteilung sowie zur Gründung einer obersten Investitionsbehörde und sollen das Vertrauen in den Investitionsstandort Ägypten erhöhen.

Die Einstufung der Kategorie "Grenzüberschreitender Handel" auf Platz 168 steht in direktem Zusammenhang mit der Gewinn-Repatriierung. Die Regierung muss den Zeitrahmen für die Aufhebung der Restriktionen noch benennen, ist jedoch optimistisch. Dies liegt mitunter an den bereits erreichten Verringerungen des Handelsbilanzdefizits um 8 Milliarden Dollar und der erwarteten ersten Tranche des IWF-Kredits in Höhe von 4 Milliarden US-Dollar, welche für November 2016 angesetzt ist.

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