Frankfurter Leben

Übernahme der ARAG Lebensversicherungs-AG durch die Frankfurter Leben-Gruppe

Bad Homburg (ots) - Die Frankfurter Leben-Gruppe wurde von der Bundesanstalt für Finanzdienstleitungsaufsicht (BaFin) informiert, dass das Inhaberkontrollverfahren erfolgreich abgeschlossen ist. Mit dem Vollzug der Transaktion wächst die Frankfurter Leben-Gruppe um ein weiteres Unternehmen. Sie etabliert sich damit als die führende Konsolidierungsplattform für traditionelle Lebensversicherungen im deutschen Lebensversicherungsmarkt.

Die ARAG Lebensversicherungs-AG wechselt mit dem Vollzug der Transaktion den Hauptaktionär und wird in Frankfurt Münchener Lebensversicherung AG umfirmiert. Die Frankfurter Leben-Gruppe erwirbt ein Unternehmen mit 322.000 Lebensversicherungsverträgen, 2,8 Milliarden Euro Kapitalanlagen sowie 120 Mitarbeitern, die bereits bisher für die Betreuung des Lebensversicherungsbestandes zuständig waren. Die Frankfurter Leben-Gruppe erweitert das Bestandsvolumen auf rund 300 Millionen Euro jährliche Bruttobeiträge, rund 5 Mrd. Euro Kapitalanlagen und betreut mit über 200 Mitarbeitern rund 450.000 Altersvorsorgeverträge.

Die Frankfurter Leben-Gruppe setzt mit dem Kauf ihre Strategie, auf dem Markt für Run-Off-Policen zu wachsen, konsequent um. Als Spezialplattform verwaltet das Unternehmen Bestände, die nicht mehr durch Neugeschäft wachsen. Die Frankfurter Leben-Gruppe hat dabei als einzige Run-off-Plattform Unternehmen bzw. Bestände von Versicherungsgruppen erworben, die weiterhin im deutschen Markt tätig sind. "Mit den damit einhergehenden operativen und regulatorischen Besonderheiten sind wir gut vertraut und können sie lösen. Weitere Zukäufe von anderen Versicherungsunternehmen sind geplant", fügt Christian Wrede, Aufsichtsratsvorsitzender der Frankfurter Leben-Gruppe hinzu.

Für die Versicherten der ARAG Lebensversicherung ändert sich nichts. "Die Versicherungsverträge werden mit unveränderten Garantien, Konditionen und Bedingungen fortgeführt und die übernommenen Mitarbeiter werden die Lebensversicherungsverträge weiterhin in bewährter Qualität verwalten" erläutert hierzu Anja van Riesen, Vorstand Operations und IT. "Wir investieren zielgerichtet in moderne, standardisierte IT-Systeme, um den Service weiter zu optimieren. Der Zukauf wirkt sich somit positiv auf die Verwaltungskosten aus. Die Kunden profitieren von festen Verwaltungskosten pro Police", fügt Bernd Neumann hinzu, der mit Anja van Riesen den Vorstand der Gesellschaft bildet.

Ende 2016 hatte die BaFin ihre Zustimmung zur Übernahme des Lebensversicherungsbestands der Basler Leben AG Direktion für Deutschland erteilt. Hierdurch gelang der Frankfurter Leben-Gruppe - als erstes Unternehmen in Deutschland - eine Bestandsübertragung klassischer Lebensversicherungen auf eine Run-off-Plattform. Die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin stellt bei jeder Bestandsübertragung mit einer Prüfung sicher, dass der Käufer weiterhin die Belange der Versicherten wahrt und die Verträge dauerhaft erfüllt. Dazu prüft die BaFin unter anderem dessen Zuverlässigkeit, Geschäftsmodell und Strukturen.

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Run-off bedeutet, dass Erst- oder Rückversicherer für bestimmte Versicherungen bewusst keine neuen Verträge mehr abschließen. Er stellt das Neugeschäft ein. Die laufenden Verträge werden bis zum Ablauf oder bis zum Eintritt des Versicherungsfalls weitergeführt. Der Run-off kann ganze Gesellschaften betreffen, aber auch nur für einen Teil des Geschäfts beschlossen werden, beispielsweise nur einen strategisch weniger interessanten Teil des Versicherungsgeschäfts, wie der Lebensversicherung. Entweder verwalten die Versicherer ihre Bestände selbst oder sie übergeben sie an Spezialisten.

Pressekontakt:

Carina Eckhardt
Frankfurter Lebensversicherung AG
61343 Bad Homburg
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