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Tag der Patientenverfügung: Hunderttausende müssen überprüft werden Sieben Jahre Patientenverfügung, die Scheu bleibt - Richtig vorsorgen mit dem Testsieger

Berlin (ots) - Fraglos stehen Selbstbestimmung und Vorsorge ganz oben auf der Werteskala der Menschen. Aber nur ca. 15% der Bevölkerung sorgen für die Situation vor, in der sie nicht mehr über sich selbst bestimmen können. Die Ursachen für die Zurückhaltung, sich ernsthaft mit der persönlichen Patientenverfügung zu beschäftigen, sind vielfältig: Man setzt darauf, dass man gar nicht erst in die Situation kommt, weicht vor dem Thema aus, schiebt die Erledigung lieber vor sich her. Jedenfalls findet die Absicht der Politik, mit der gesetzlichen Verankerung der Patientenverfügung am 1.9.2009 die Vorsorge zu stärken, selbst im siebten Jahr noch nicht die erhoffte Resonanz.

Die jüngste Verunsicherung ergibt sich daraus, dass zahlreiche gebräuchliche Vordrucke von Gerichten nicht anerkannt werden. Denn der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem am 9.8.2016 veröffentlichten Fall entschieden, dass eine pauschale Formulierung, auf lebensverlängernde Maßnahmen verzichten zu wollen, unwirksam ist. Dies sei nicht bestimmt genug. Wirksam sind nach Ansicht des BGH Festlegungen nur dann, wenn einzelne ärztliche Maßnahmen konkret genannt oder Krankheiten und Behandlungssituationen eindeutig dargelegt sind.

"Das BGH-Urteil bedeutet, dass hunderttausende Patientenverfügungen überprüft werden müssen - am besten unter Hinzuziehung eines Spezialisten", rät Rechtsanwalt Dr. Christian Probst. Er ist Gründer von PatientenverfügungPlus, dem zentralen Online-Portal für die rechtliche Vorsorge. Es ist spezialisiert auf die rechtssichere Erstellung, einfache Verwaltung und Hinterlegung von individuellen Patientenverfügungen und anderen Vorsorgedokumenten - und als Testsieger vom führenden gemeinnützigen Verbraucherportal 'Finanztip' (7/2016) empfohlen. "Viele Menschen möchten dieses Thema verständlicherweise schnell vom Tisch haben, viele Menschen verwenden ungeeignete Vordrucke, viele Menschen wiegen sich daher in falscher Sicherheit. Dann kommt es im Ernstfall leider oft zu bösen familiären Konflikten", ergänzt Dr. Probst.

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