DCSO Deutsche Cyber-Sicherheitsorganisation GmbH

Deutsche Cyber-Sicherheitsorganisation unterstützt Unternehmen bei Abwehr von Gefahren aus dem Netz

Links Olaf Siemens, rechts Martin Wülfert, beide Geschäftsführer der DCSO Deutsche Cyber-Sicherheitsorganisation GmbH. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/121523 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/DCSO... mehr

Berlin (ots) - Am Mittwoch haben sechzehn namhafte deutsche Unternehmen den wachsenden Bedrohungen für die Cybersicherheit der Wirtschaft den Kampf angesagt. Anlässlich der konstituierenden Fachbeiratssitzung der Deutschen Cyber-Sicherheitsorganisation GmbH (DCSO) kamen CIOs führender deutscher Unternehmen sowie Vertreter von Bundesbehörden und Forschungsinstituten in Berlin zusammen. Ziel der Zusammenarbeit: Ein intensiver und vertrauensvoller Austausch zu allen Herausforderungen der Cybersicherheit und mehr Schlagkraft in der Abwehr von Bedrohungen aus dem Netz. Zum Vorsitzenden des Fachbeirats wurde Daniel Hartert, CIO der Bayer AG, gewählt.

Die DCSO wurde im November vergangenen Jahres als Gemeinschaftsunternehmen der Allianz SE, BASF SE, Bayer AG und Volkswagen AG gegründet. Das von den erfahrenen IT-Security-Managern Martin Wülfert, CEO, und Olaf Siemens, CTO, geführte Unternehmen hat die Aufgabe, die Spitzenunternehmen der deutschen Wirtschaft bei der Cybersicherheit robuster zu machen. Dazu bietet die DCSO eigens entwickelte Dienstleistungen an, die von den IT-Sicherheitsteams der Kundenunternehmen in Anspruch genommen werden können.

Gemeinsam mehr Cybersicherheit erreichen

"Cybersicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Denn die Bedrohungslage wird zunehmend komplexer und anspruchsvoller. Das kann die vernetzte Wirtschaft künftig gemeinsam viel effizienter und effektiver bewältigen", ist Martin Wülfert, CEO der DCSO, überzeugt. "Bislang wehrten sich Unternehmen zumeist allein gegen Angriffe aus dem Netz. Die DCSO bündelt nun Wissen, technische Analysen sowie Abwehrkompetenzen und stellt sie allen Kunden zur Verfügung."

Bereits heute nehmen DAX-Konzerne IT-Security-Dienstleistungen der DCSO in Anspruch. Ein Team erfahrener IT-Sicherheitsexperten unterstützt sie mit eigens entwickelten Lösungen und Beratungsleistungen in den Bereichen Bedrohungserkennung und -abwehr (Threat Intelligence), Erkennung von sicherheitsrelevanten Ereignissen und ihre Behebung (Incident Detection & Response Services) sowie Governance, Risk & Compliance Management (GRC) an. Außerdem evaluiert die DCSO im Auftrag ihrer Kunden als herstellerunabhängiger Dienstleister am Markt verfügbare Sicherheitslösungen und -technologien.

Die DCSO verfolgt das Prinzip "Optimieren durch Teilen". Das bedeutet, dass operative Erkenntnisse über Cybergefahren und ihre Bekämpfung von den Kunden an die DCSO zurückgespielt und von ihr in anonymisierter Form automatisch an alle Kunden verteilt werden. So entsteht eine selbstverstärkende Rückkopplung, die für alle Unternehmen zu mehr Sicherheit führt.

Fachbeirat sorgt für Austausch der Top-Unternehmen

In ihren jeweiligen Branchen führende Unternehmen können als DCSO-Kunden Mitglied im Fachbeirat werden. Dieser tagt künftig regelmäßig. Aufgabe des DCSO-Fachbeirats ist der vertrauensvolle Austausch zwischen Großunternehmen, Forschung und Behörden zu allen Herausforderungen der Cybersicherheit. Am Fachbeirat beteiligen sich auch das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Darüber hinaus legt der Fachbeirat fest, welche Dienstleistungen die DCSO anbieten wird.

"Bayer ist Mitinitiator der DCSO, weil eine höhere Cybersicherheit neue Wege erfordert und im Interesse aller Unternehmen ist", sagt Daniel Hartert, CIO der Bayer AG und Vorsitzender des Fachbeirats der DCSO. "Die Mitglieder des Fachbeirats kennen die vielfältigen Herausforderungen der stetig wachsenden Cyberbedrohungen aus ihrem eigenen Umfeld. Umso effektiver ist es, offen miteinander zu sprechen und von der Entwicklung gemeinsamer Abwehrstrategien zu profitieren. Da die DCSO unabhängig von Technologieanbietern agiert und Gewinne in Forschung und Entwicklung reinvestiert werden, entsteht ein echter Mehrwert für alle beteiligten Unternehmen."

Martin Hofmann, CIO des Volkswagen Konzerns, betonte: "Die Bedeutung der Cybersicherheit wird mit fortschreitender Digitalisierung weiter wachsen. Das gilt für jedes einzelne Unternehmen ebenso wie für die gesamte Volkswirtschaft. Wir sind überzeugt: Intensiver Austausch und enge Zusammenarbeit bei Prävention und Abwehr, wie die DCSO sie ermöglicht, sind deshalb unverzichtbar."

Dem am Mittwoch konstituierten Fachbeirat der DCSO gehören folgende Unternehmen an: Allianz SE, Axel Springer SE, Bayer AG, BASF SE, Bertelsmann SE & Co. KGaA, BMW AG, Daimler AG, E.ON SE, Kuka AG, Siemens AG, Thyssenkrupp AG und die Volkswagen AG. Außerdem sind das Bundesministerium des Innern, der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., das Digital Society Institute der ESMT Berlin sowie das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) Mitglieder im Fachbeirat.

Bei der konstituierenden Sitzung des DCSO-Fachbeirats sprach auch der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, "Bundes-CIO" Klaus Vitt. Er äußerte sich zum Anlass wie folgt: "Die Bundesregierung begrüßt jede Initiative, die mithilft, Deutschlands Bürger, Behörden und Unternehmen noch besser gegen Bedrohungen aus dem Cyberspace zu wappnen. Der Gründungsgedanke der DCSO, Unternehmen durch mehr Austausch untereinander besser gegen wachsende Cyberrisiken zu rüsten, ist genau der richtige Ansatz. Davon wird langfristig die gesamte deutsche Wirtschaft profitieren."

Pressekontakt:

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