CPU Softwarehouse AG

CPU Vorstand prangert tendenziöse Berichterstattung im"manager-magazin.de" an

    Augsburg (ots) - Mit Datum vom 23.04. 2002 ist in der
Online-Ausgabe des "manager-magazins" unter dem Titel "Der tiefe Fall
des Ad-hoc-Königs" ein 7-teiliger Beitrag erschienen, der für den
Leser in oft nicht zu erkennender Weise Vergangenheit und Gegenwart
einerseits, sowie Unternehmen und Person des früheren CEOs der CPU
andererseits vermischt.
    
    Wiederholt heißt es "der Vorstand", wo korrekterweise "der frühere
Vorstand" stehen müsste. Falsch ist auch, dass "drei in der
Führungsebene beschäftigte Angestellte von CPU" ins Visier der
Staatsanwalt geraten sind. Richtig ist, dass es sich um Mitglieder
des einstigen Managements handelt. Falsch ist ferner die Behauptung,
die CPU Aktie sei trotz einer Einstweiligen Verfügung gegen die
Deutsche Börse vom Rauswurf aus dem Neuen Markt bedroht.
    
    Irreführend ist isoliert betrachtet, die im Beitrag genannte Höhe
des Nettoverlustes im Jahr 2001. Richtig ist, dass die CPU einen um
19% gegenüber 2000 auf 12,3 Mio. EURO gestiegenen Umsatz und einen um
66% verringerten Verlust von 6,7 Mio. EURO (auf EBITDA-Basis)
ausgewiesen hat. Einschließlich aller Abschreibungen auf Firmenwerte
sowie der außerplanmäßigen Abschreibungen liegt auch das operative
Ergebnis auf EBIT-Basis deutlich über der im mm-Bericht genannten
Marke.
    
    Als tendenziös kann das Fehlen jedweden Hinweises auf den
Tatbestand bezeichnet werden, dass die CPU Softwarehouse AG in
sämtlichen Quartalsergebnissen seit Amtsantritt des neuen Vorstands
regelmäßig deutliche Verbesserung aller wichtigen betrieblichen
Kennzahlen vorweisen kann und den turn-around aus eigener Kraft und
bei immer noch ausreichender Liquidität geschafft hat.
    
    Tendenziös ist auch, wenn die Autoren sich ausgiebig wundern,
wieso Köhler sich nicht zu vor seiner Amtszeit veröffentlichten
Ad-hoc-Meldungen äußern möchte. Dabei ignorieren sie geflissentlich,
dass der CPU Chef öffentlich, mehrfach und detailliert, z.B.
anlässlich von Analystentreffen, Bilanzpressekonferenzen und auch in
seiner HV-Präsentation Stellung genommen hat zu den ökonomischen,
technischen und rechtlichen Tatbeständen, die er bei seiner
Amtsübernahme vorgefunden hat.
    
    Mit dem radikalen Schnitt, den Köhler gleich zu Beginn seines
Amtsantrittes vornahm, konnte er das durch Missmanagement verlorene
Vertrauen der CPU Großkunden nicht nur wieder gewinnen, sondern in
kurzer Zeit zudem wichtige Aufträge mit Neukunden abschließen. Nach
den grundlegenden Veränderungen im Management stellte Köhler
sämtliche Akquisitionen, Kooperationen, Projekte und Entwicklungen
des Unternehmens auf den Prüfstand. Dabei setze er auf Transparenz,
Effizienz und Ehrlichkeit. So kam das Aus für alle Projekte, die für
das Unternehmen und/oder die Kunden keinen deutlichen Mehrwert
garantieren konnten. Mit diesem endgültigen Schlussstrich wurde
gleichzeitig ein gezielter Neuanfang eingeleitet. Anerkennung dafür
fand der neue Vorstand bei den Großkunden ebenso wie bei vielen
Aktionären, Analysten und Journalisten.
    
    Nicht so bei Andrea Goder, Ko-Autorin der mm-Serie. Der CPU ist
die "freie Journalistin" aufgrund eines "Artikels" vom August 2001
bestens bekannt. Unwidersprochen blieb der in diesem Zusammenhang von
Manfred W. Köhler erhobene Vorwurf: "Der Artikel ist nicht nur
schlampig recherchiert, sondern enthält darüber hinaus nachweislich
falsche Tatsachenbehauptungen, die die Autorin offensichtlich wider
besseres Wissen einfließen lässt, um ihren Verriss zu belegen."
    
    Köhler abschließend: "Einseitig verzerrende, ruf- und
geschäftsschädigende Beiträge dieser Art dienen nicht der Information
der Leser und Aktionäre. In der Regenbogenpresse mögen sie Platz
finden. Publikationen, die für sich einen höheren Anspruch
einfordern, sollten dagegen vorsichtiger bei der Auswahl sein."
    
    Die CPU Softwarehouse AG mit Sitz in Augsburg ist ein
zukunftsorientiertes Softwarehaus für die
Finanzdienstleistungsbranche. Das Unternehmen richtet seine
Kernkompetenzen auf die strategischen und operativen Ziele der
Finanzdienstleister in der Beratung und Bearbeitung von Kredit- und
Wertpapiergeschäften aus. Dazu plant, entwickelt, implementiert und
betreut die CPU anwenderspezifische Lösungen zur Organisation und
Optimierung traditioneller und zukünftiger Kundenprozesse. Leistungen
aus den Bereichen e-, m- und t-Business stellen dabei eine wichtige
Option auf die Zukunft dar. Zielmärkte der CPU sind in erster Linie
Länder mit Euro-Währung, die Schweiz sowie die Beitrittsländer zur
Europäischen Union.
    
    
ots Originaltext: CPU Softwarehouse AG
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