CPU Softwarehouse AG

CPU Softwarehouse AG: CPU stellt Antrag auf einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Börse

Augsburg (ots) - Am 14. September 2001 hat die CPU Softwarehouse AG, Augsburg, bei der Kammer für Handelssachen (KfH) am Landgericht Frankfurt am Main Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen die Deutsche Börse AG gestellt. Begründet wurde der Antrag mit einer offensichtlichen Vertragsverletzung der Antragsgegnerin sowie mit der Untauglichkeit, das vorgegebene Ziel zu erreichen. Dazu Manfred W. Köhler, Vorstand der CPU Softwarehouse AG, "Im Gegensatz zu anderen Unternehmen des Neuen Marktes, die gerichtliche Schritte gegen die Deutsche Börse eingeleitet haben, fordern wir mit unserem Antrag nicht bloß eine zeitliche Aussetzung der Änderung des Regelwerkes. Vielmehr wenden wir uns gegen diese Änderung als solche." Die von der Deutschen Börse eingeleiteten Schritte kämen viel zu spät, setzten den Hebel an der falschen Stelle an und bekämpften in erster Linie die Symptome während die eigentlichen Ursachen davon unberührt blieben. Köhler weiter: "Die aktuelle Änderung des Regelwerkes ist per se unbillig und zudem auch untauglich, um das vorgegebene Ziel zu erreichen, nämlich das Profil des Neuen Marktes zu schärfen". Die CPU Softwarehouse AG begründet ihren Antrag auf einstweilige Verfügung gegen die Änderung des Regelwerkes denn auch nicht nur mit dem Tatbestand der privatrechtlichen Organisation des Neuen Marktes und der Qualität des Regelwerkes als Allgemeine Geschäftsbedingungen. Vielmehr weist der Anbieter von Software für die Finanzdienstleistungsbranche auf grundlegende Unzulänglichkeiten im Regelwerk hin. "Das Problem des Neuen Marktes sind nicht Kurswert und Marktkapitalisierung, sondern das geschwundene Vertrauen der Anleger in die Unternehmen, deren Geschäftsführung es vielfach an Seriosität und Sachkunde haben fehlen lassen", kommentiert Manfred Köhler. Das dringend benötigte Vertrauen der Anleger lasse sich aber weder durch eine nachträgliche Änderung des Regelwerkes noch durch vordergründigen Aktionismus zurückgewinnen. Im europäischen Umfeld stünde die Deutsche Börse hier ziemlich allein. Die CPU Softwarehouse AG mit Sitz in Augsburg ist ein zukunftsorientiertes Softwarehaus für die Finanzdienstleistungsbranche. Das Unternehmen richtet seine Kernkompetenzen auf die strategischen und operativen Ziele der Finanzdienstleister in der Beratung und Bearbeitung von Kredit- und Wertpapiergeschäften aus. Dazu plant, entwickelt, implementiert und betreut die CPU anwenderspezifische Lösungen zur Organisation und Optimierung traditioneller und zukünftiger Kundenprozesse. Leistungen aus den Bereichen e-, m- und t-Business stellen dabei eine wichtige Option auf die Zukunft dar. Zielmärkte der CPU sind in erster Linie Länder mit Euro-Währung, die Schweiz sowie die Beitrittsländer zur Europäischen Union. ots Originaltext: CPU Softwarehouse AG Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Ansprechpartner für die Presse: Marlies Ott CPU Softwarehouse AG August-Wessels-Straße 27 Tel.: 0821/4602-145 m.ott@cpu-ag.com Original-Content von: CPU Softwarehouse AG, übermittelt durch news aktuell

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