CPU Softwarehouse AG

Bilanzpressekonferenz der CPU Softwarehouse AG
Trendwende eingeleitet - Positiver Ausblick für 2001

Augsburg (ots) - Anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 28. März 2001 stellte der Vorstand der CPU Softwarehouse AG, Augsburg, Anbieter von spezifischer Software für die Kredit- und Wertpapierberatung und -bearbeitung, den Jahresabschluss 2000 vor und gab einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2001. Demnach wurden im Berichtsjahr 2000 die bei der Hauptversammlung gesetzten Ziele sowohl beim Umsatz als auch bei den Kosten voll erreicht. Dem neuen Management ist es zudem in knapp 5 Monaten gelungen, nicht nur den dramatischen Abwärtstrend, in dem sich das Unternehmen Mitte letzten Jahres befand, zu stoppen, sondern eine deutliche Wende herbeizuführen. Dazu Manfred W. Köhler, Vorstand der CPU Softwarehouse AG und Leiter des European Management Board: "Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2000 kann natürlich in keiner Weise zufrieden stellen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir in der kurzen Zeit, die uns zur Verfügung stand, einen radikalen Neuanfang schaffen und das Vertrauen speziell unserer Großkunden wieder herstellen konnten." Köhler sieht die Ursachen für die krisenhaften Fehlentwicklungen im letzten Jahr vor allem in einer falschen Expansionsstrategie des früheren Top-Managements mit der Konsequenz eines drastischen Anstiegs der Personal- und Sachkosten sowie der Investitionen. Diese Kostenexplosion hätte in keinem Verhältnis zu den im Geschäftsjahr 2000 realisierten Umsätzen gestanden. "Dass das zur Hauptversammlung im August 2000 angekündigte ambitionierte Ziel, eine Trendwende herbeizuführen, tatsächlich erreicht werden konnte, ist auf unsere erfolgreichen Restrukturierungsmaßnahmen und unseren strikten Sparkurs zurückzuführen", hebt der CPU-Vorstand hervor. Im Vergleich zu den ursprünglichen Ansätzen unter Fortschreibung der Ist-Situation zum 30.8.2000 seien im 2. Halbjahr 2000 Kosteneinsparungen von nicht weniger als 4,6 Mio. DM realisiert worden. Umsatzerlöse in Höhe von 20,2 Mio. DM und Personal- sowie Sachaufwand in Höhe von 57,8 Mio. DM führen zu einem operativen Ergebnis (EBITDASO) in Höhe von - 37,6 Mio. DM, das damit besser als Plan ist. Die operativen Verluste bedingten einen Liquiditätsabfluss von rund 30,7 Mio. DM. Zusammen mit den Investitionen, Akquisitionen und Darlehensausreichungen ergab sich ein Mittelbedarf von ca. 43 Mio. DM. Der CPU-Konzern konnte diesen Ressourceneinsatz aus eigener Kraft bestreiten und verfügt dennoch weiterhin über eine überdurchschnittlich hohe Eigenkapitalquote von 68%. Um auch eine bilanzielle Bereinigung der Altlasten zu gewährleisten, hat der Vorstand im Dezember 2000 einmalige außerplanmäßige Abschreibungen im wesentlichen auf Firmenwerte in Höhe von 77,6 Mio. DM vorgenommen. Diese beeinflussen weder das Ergebnis aus der operativen Geschäftstätigkeit noch die Liquidität des Unternehmens. Nach wie vor hat die CPU Softwarehouse AG hohe Liquiditätsreserven. Da zudem die Cash-Burn-Rate aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen von 2,5 Mio. DM/Monat im Jahr 2000 auf 0,9 Mio. DM/Monat im laufenden Geschäftsjahr reduziert werden konnte, hat das Unternehmen selbst bei "worst-case-" Betrachtung keine Liquiditätsengpässe zu befürchten. Auch die vorläufigen Zahlen des ersten Quartals 2001 zeigen eine klare Trendwende. Es wird voraussichtlich ein Umsatz von ca. 5 Mio. DM gegenüber 4,2 Mio. DM im Vergleichszeitraum des Vorjahres bei einer gleichzeitigen Ergebnisverbesserung um 5,7 Mio. DM von - 8,2 Mio. DM auf - 2,5 Mio. DM (EBITDASO) erreicht werden. Die CPU will nunmehr nicht nur die von der Schutzvereinigung der Kleinaktionäre anlässlich der Hauptversammlung geforderte Halbierung des operativen Verlustes im Geschäftsjahr 2001 gegenüber 2000 sicherstellen, sondern darüber hinaus die zur Analystenkonferenz im November 2000 angekündigte operative Zielmarke von -16,2 Mio. DM deutlich unterbieten. Auf der Basis der heute vorliegenden Daten prognostiziert der Vorstand ein vorläufiges operatives Ergebnis (EBITDASO) von ca. - 10 Mio. DM. Manfred W. Köhler gibt sich zuversichtlich und kommentiert: "Die CPU ist gegenüber ihren wichtigsten Wettbewerbern in der glücklichen Lage, ihren Crash bereits hinter sich zu haben. Aus einer Position der finanziellen Stärke heraus konnten wir umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen einleiten, die es uns ermöglichen, einen Vorsprung von 9 Monaten auf dem Weg in eine ökonomisch und technologisch erfolgreiche Zukunft zu sichern." Die CPU Softwarehouse AG mit Sitz in Augsburg ist ein zukunftsorientiertes Softwarehaus für die Finanzdienstleistungsbranche. Das Unternehmen richtet seine Kernkompetenzen auf die strategischen und operativen Ziele der Finanzdienstleister in der Beratung und Bearbeitung von Kredit- und Wertpapiergeschäften aus. Dazu plant, entwickelt, implementiert und betreut die CPU anwenderspezifische Lösungen zur Organisation und Optimierung traditioneller und zukünftiger Kundenprozesse. Leistungen aus den Bereichen e-, m- und t-Business stellen dabei eine wichtige Option auf die Zukunft dar. Zielmärkte der CPU sind in erster Linie Länder mit Euro-Währung, die Schweiz sowie der Beitrittsländer zur Europäischen Union. ots Originaltext: CPU Softwarehouse AG Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Pressekontakt: Marlies Ott CPU Softwarehouse AG August-Wessels-Straße 27 Tel: 0821/4602-145 m.ott@cpu-ag.com Original-Content von: CPU Softwarehouse AG, übermittelt durch news aktuell

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