CPU Softwarehouse AG

1. Ordentliche Hauptversammlung der CPU Softwarehouse AG. Vertrauensvorschuss für neuen Vorstand. Neue Ausrichtung verspricht mittelfristig marktkonforme Rentabilität

Augsburg (ots) - Am 22. August 2000 lud die CPU Softwarehouse AG zu ihrer ersten ordentlichen Hauptversammlung in die Schwabenhalle nach Augsburg ein. Rund 450 Personen waren dieser Einladung gefolgt. Die von Vorstand und Aufsichtsrat gestellten Anträge fanden insgesamt eine außerordentlich hohe Zustimmung. Insbesondere dem neuen Aufsichtsrat, der sich im Rahmen der Veranstaltung persönlich vorstellte, wird mit 98,88% großes Vertrauen entgegengebracht. Lediglich der Antrag auf Schaffung von bedingtem Kapital zur ein- oder mehrmaligen Gewährung von Bezugsrechten (Optionsrechten) wurde mit 74,60% wegen der fehlenden Drei-Viertel-Mehrheit knapp abgelehnt. Nach dem Austausch des kompletten früheren Top-Managements und der neuen Zusammensetzung des Aufsichtsrates seien damit die Weichen für einen umfassenden Neubeginn gestellt, so der Tenor der Aktionärsvertreter. Sie gingen allesamt hart aber sachlich mit den Entwicklungen, die zur aktuellen Schieflage des Unternehmens geführt haben, zu Gericht und forderten das neue Führungsduo, Bernd Erlingheuser und Manfred W. Köhler, auf, die CPU schnell wieder auf Erfolgskurs zu steuern. In ihren Vorträgen fassten Erlingheuser und Köhler die Ergebnisse und Entwicklungen im Jahr 1999 und im ersten Semester 2000 zusammen und stellten die Neuausrichtung der CPU Softwarehouse AG vor. Manfred W. Köhler ging dabei auch auf die Turbulenzen am Neuen Markt ein: "Fakt ist, dass weder das Internet noch die "New Economy" die Grundpfeiler der klassischen volks- und betriebswirtschaftlichen Theorie erschüttern können." Mittelfristig gelte auch am Neuen Markt die Regel: "Ohne Leistung kein Mehrwert". Für ein zukunftsorientiertes Systemhaus heiße dies ganz konkret, alle Ressourcen auf die Kernkompetenzen zu bündeln, um dem Kunden geldwerte Produktivitäts- und Effizienzvorteile zu gewährleisten. Der Fokus der Veranstaltung lag deutlich auf der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens. "Die Neugestaltung ist es schließlich, die die CPU Softwarehouse AG in der Zukunft in erfolgversprechende Bahnen lenken soll, nicht aber die Bewältigung der Vergangenheit - vor allem dann nicht, wenn diese Vergangenheitsbewältigung statt der Erinnerung und dem Lernen aus Fehlern die Verdrängung oder gar die Zuweisung von Schuld meint.", so Bernd Erlingheuser. Der neue Vorstandssprecher kündigte an, den Worten sehr schnell auch Taten folgen zu lassen. Vision, Unternehmensziele und Unternehmensstrategie seien nur eine Seite der Medaille, konkrete Maßnahmen, um das Schiff wieder flott zu machen eine völlig andere. Erlingheuser und Köhler kündigten denn auch für die nächsten Wochen ein stringentes Kostenmanagement sowie nachhaltige Marketing- und Vertriebsanstrengungen an. Sowohl Markus Jäckel von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz als auch Dr. Peter Friedemann von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre, Esslingen lobten die Offenheit und Ehrlichkeit in der Darstellung der aktuellen Unternehmenssituation durch den neuen Vorstand der CPU Softwarehouse AG. Beide wünschten dem neuen Management viel Glück und Erfolg, das Unternehmen wieder in erfolgreiche Bahnen zu lenken. Friedemann wies in diesem Zusammenhang aber auch auf die übliche "100-Tages-Frist" hin, die Managern und Politikern bei Antritt einer neuen Aufgabe gewährt werden. In ihren Antworten zu den Fragen der Aktionäre und Aktionärsvertreter nahmen Erlingheuser und Köhler den Ball auf und kündigten mittelfristig ein positives Ergebnis sowie die Rückkehr zu einer marktkonformen Rentabilität an. Einen präziseren Zeitpfad werde das Unternehmen nach Abschluss der kompletten Ist-Aufnahme mit der Vorlage der Planzahlen für 2001 vorlegen. Die CPU Softwarehouse AG mit Sitz in Augsburg - seit 1999 am Neuen Markt in Frankfurt/Main notiert - ist ein zukunftsorientiertes Systemhaus. Als ganzheitlicher Dienstleister bietet die CPU Softwarehouse AG professionellen Anwendern sowohl strategische Beratung als auch operative Umsetzung an. Das Unternehmen plant, entwickelt, konfiguriert, installiert und begleitet anwenderspezifische Lösungen zur Organisation sowie zur Optimierung traditioneller und zukünftiger Kundenprozesse. Leistungen aus den Bereichen e-, m- und t-Business stellen dabei eine wichtige Option auf die Zukunft dar. Die strategischen Geschäftsfelder der CPU Softwarehouse liegen neben dem Banking auch im Near- und Non-Banking-Bereich. Zielmärkte der CPU Softwarehouse AG sind in erster Linie Deutschland und ausgewählte Länder in Europa. Zu den Kunden der CPU Softwarehouse AG, die europaweit rund 200 Mitarbeiter beschäftigt, gehören unter anderem Deutsche Bank AG, Bayerische Landesbank, Dresdner Bank AG, Commerzbank AG, National-Bank AG, DSL Bank, Credit Suisse AG, Külkereskedelmi Bank RT Budapest sowie eine Vielzahl von Sparkassen in der Bundesrepublik Deutschland. ots Originaltext: CPU Softwarehouse AG Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Pressekontakt: Jürgen Rönsch CPU Softwarehouse AG August-Wessels-Straße 27-29 Tel: 0821/4602-173 j.roensch@cpu-ag.com Original-Content von: CPU Softwarehouse AG, übermittelt durch news aktuell

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