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Neues aus der Forschung: Migräne mit Neurostimulation lindern
Vielversprechende Behandlungsalternative für mehr Lebensqualität

Neues aus der Forschung: Migräne mit Neurostimulation lindern / Vielversprechende Behandlungsalternative für mehr Lebensqualität
Neues aus der Forschung: Migräne mit Neurostimulation lindern / Vielversprechende Behandlungsalternative für mehr Lebensqualität. Migräne kann mit Neurostimulation gelindert werden. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/120812 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte ...

Erlangen (ots) - Strom ist in unserem Alltag allgegenwärtig. Licht und Wärme, Mobilität und Komfort, Information und Kommunikation - ohne Strom geht es nicht. Er hilft auch beim Sport: Mit sanften elektrischen Impulsen kann Muskelkrämpfen vorgebeugt oder der Effekt eines Work-outs potenziert werden. Diese Impulse wirken auch bei starken Kopfschmerzen und Migräne, wissenschaftlich bewiesen.

Wie funktioniert Neurostimulation? Bei Migräne spielt das vegetative Nervensystem eine wichtige Rolle. Es besteht aus Sympathikus und Parasympathikus, die wie zwei Gegenspieler agieren. Während das sympathische System den Körper auf Stresssituationen einstellt, ist das parasympathische System für Entspannung zuständig. Ein zentraler Nerv des Parasympathikus ist der so genannte Vagusnerv. Forscher (Koenig et al, 2015) haben herausgefunden, dass bei chronischen Schmerzen, wie beispielsweise Migräne, die Aktivität des Vagusnervs häufig reduziert ist. Dadurch gerät das Wechselspiel zwischen Sympathikus und Parasympathikus aus dem Gleichgewicht. Gelingt es nun, den Vagusnerv zu aktivieren und so die Balance zwischen An- und Entspannung wiederherzustellen, empfinden Patienten weniger Schmerzen, wie zahlreiche Studien belegen.

Die Wirksamkeit von Neurostimulation als Prophylaxe gegen chronische Migräne wurde am Oberbayerischen Kopfschmerzzentrum des Universitätsklinikums München-Großhadern untersucht. Die Studie (Straube et al, 2015) zeigt: Über Dreiviertel aller Patienten reagierten deutlich positiv auf die Stimulation, die mit dem Therapiegerät Vitos umgesetzt wurde. Bereits im ersten Monat nach Therapiebeginn ging die Häufigkeit der Migräneanfälle um durchschnittlich vier Tage zurück. Wer die Behandlung drei Monate lang fortsetzte, hatte im Schnitt sieben Migränetage weniger pro Monat als vorher. Viele Studienteilnehmer haben das Therapiegerät Vitos auch nach Abschluss der Studie angewandt und bestätigt, dass die Wirkung kontinuierlich steigt. Gegenüber anderen Verfahren zur Neurostimulation tritt die Wirkung deutlich schneller ein. Die Wirksamkeit von Vitos ist vergleichbar mit dem Goldstandard in der Therapie der chronischen Migräne (Topiramat). Ein wesentlicher Vorteil dieser alternativen Behandlungsmethode ist darüber hinaus die sehr gute Verträglichkeit.

Therapie gegen Migräne einfach in den Alltag integrieren

Um mit der Behandlung die Regionen zu stimulieren, die bei Migräne- oder Schmerzpatienten typischerweise eine geringere Aktivität aufweisen, bietet sich ein Ausläufer des Vagusnervs im Ohr an. Daher verfügt Vitos über eine Ohrelektrode. Mit diesem kleinen Knopf am Ohr können sanfte Impulse durch die Haut bis ins Gehirn gesendet werden. Das Gehirn schüttet daraufhin spezielle Überträgerstoffe (Neurotransmitter) aus. Bei der Anwendung ist lediglich ein leichtes Kribbeln im Ohr zu spüren, dessen Intensität selbst ganz einfach reguliert werden kann. Die empfohlene Anwendungsdauer liegt bei drei Stunden täglich und die Einsatzzeit kann individuell über den Tag verteilt werden. Das Gerät zählt die Therapieminuten mit, und die erreichte Höhe der täglichen Migräneprävention wird auf dem Display angezeigt.

Sie können Vitos zwei Monate kostenlos testen. Mehr Informationen unter www.vitos.plus oder 0800 999 70 70 (10 -16 Uhr).

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