Fürstlich und Gräflich Fuggersche Stiftungs-Administration

Zwei Millionen Besucher in der Fuggerei

Zwei Millionen Besucher in der Fuggerei

Die Fuggerei in Augsburg hat heute ihren 2 Millionsten Besucher begrüßen dürfen: Die Überraschung war groß beim Ehepaar Kenji und Sayuri Matsui aus Japan als sie an der Kasse mit einem Blumenstrauß, einer Jahreskarte, einem Büchlein über die Fuggerei und einem Gutschein zum Mittagessen bei den Tafeldeckern begrüßt wurden. "Wir waren sehr gespannt, welcher Besucher die Fuggerei-Eintrittskarten mit der Nummer 2.000.000 bekommen wird. Die überaus große Freude beim weitgereisten Ehepaar aus Japan war dann ein echter Glückstreffer", erklärt Astrid Gabler, Kommunikations- und Programmleiterin der Fuggerschen Stiftungen in Augsburg. Der 72-jährige Matsui hatte als Senior extra noch ein wenig Deutsch gelernt: "Wir reisen zwei Wochen durch Deutschland und kommen gerade aus dem Schwarzwald. Heute wollen wir unbedingt die Fuggerei sehen und jetzt wurden wir so überrascht", so Matsui lachend.

Seit der Eröffnung ihrer Kasse am Eingang der Fuggerei am 29. April 2006, haben sich in 11 Jahren rund zwei Millionen Touristen und Einheimische die älteste Sozialsiedlung der Welt angeschaut. "Unsere Besucherzahlen sind steigend. Die Menschen kommen - wie man sieht - aus der ganzen Welt, um die Fuggerei in Augsburg als berühmte Touristenattraktion zu sehen. Mittlerweile sind es jährlich bis zu 200.000 Besucher. Über 60 Prozent sind mittlerweile Individualtouristen", so Gabler. In der 1521 vom Augsburger Kaufmann Jakob Fugger gestifteten Fuggerei finden bis heute bedürftige katholische Augsburger eine Heimat. Mit einem jährlichen Mietzins von 0,88 Euro für eine Wohnung und täglich drei Gebeten für den Stifter ist die Fuggerei weltweit ein Unikum, das bestaunt wird. Die Besucher können neben einer historischen und einer modernen Wohnung die historische Siedlung mit ihren 140 Wohnungen in 67 Häusern besichtigen, in der viele historische Details zu finden sind wie einige der ältesten gotischen Hausnummern oder die einzigartigen schmiedeeisernen Klingelzüge. Außerdem kann das Bunkermuseum besucht werden, in dem die Fuggerei-Bewohner während des Zweiten Weltkriegs die dramatische Zerstörung in der Bombennacht vom Februar 1944 überlebten.

 
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