Continentale Versicherungsverbund

Verbraucher über Krankenversicherung nicht informiert
Die Continentale startet Informationsoffensive

    Düsseldorf (ots) -
    
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    Die Mehrheit der Bevölkerung ist über das Thema
"Krankenversicherung" unzureichend informiert. Dies belegt eine
Emnid-Verbraucherstudie zum Thema, die die Continentale
Krankenversicherung a.G., Dortmund, in Auftrag gegeben hat. Auf
Grundlage der Ergebnisse startet die Continentale jetzt eine
Informationsoffensive: Unter Mitarbeit von neutralen
Krankenversicherungs-Experten hat die Continentale ein
Informationspaket für Verbraucher und Berater entwickelt. Dieses
enthält alle Informationen, damit Interessenten und Berater gemeinsam
ein auf den individuellen Bedarf zugeschnittenes Versicherungsangebot
ermitteln können.
    
    Großes Wissensdefizit
    "Die Emnid-Studie zeigt, dass sachliche Aufklärung rund um das
Thema Private Krankenversicherung dringend nötig ist", sagt Rolf
Bauer, Vorstandsmitglied der Continentale. "Angesichts der immer
wiederkehrenden Diskussionen um Leistungskürzungen in der
Gesetzlichen Krankenversicherung erwägen viele Verbraucher einen
Wechsel in die Private Krankenversicherung. Nach welchen Kriterien
sie bei der Auswahl vorgehen sollen, wissen jedoch die wenigsten."
Paradoxerweise seien viele Verbraucher trotz - oder gerade wegen -
des riesigen Informationsangebots zu diesem Thema schlecht oder
falsch informiert, meint Prof. Dr. J.-Matthias von der Schulenburg,
Direktor des Instituts für Versicherungsbetriebslehre an der
Universität Hannover und Autor zahlreicher gesundheitsökonomischer
Untersuchungen.
    
    Mehr Vertrauen in GKV als PKV
    Unzureichende Information sorgt für Unsicherheit: So sind laut
Emnid-Studie 57 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass die
Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) garantiert
sind, während sie bei der Privaten Krankenversicherung (PKV) gekürzt
werden können. In Wirklichkeit ist es genau umgekehrt; gerade über
Leistungskürzungen bei der GKV wurde in den vergangenen Jahren
ausführlich in allen Medien berichtet. Der falschen Aussage, dass die
GKV im Unterschied zur PKV nicht jährlich teurer wird, stimmen 45
Prozent zu.
    
    Blindes Vertrauen in Ratings und Rankings
    Ratings und Rankings, die in Magazinen und Zeitschriften als
scheinbar objektive Bewertungen veröffentlicht werden, erfahren als
Informationsquelle bei direkter Nachfrage mit 40 Prozent scheinbar
hohen Zuspruch. Spontan geben allerdings nur 4 Prozent der Befragten
an, Ratings und Rankings zu nutzen. Knapp die Hälfte der Befragten
ist überzeugt, dass diese Vergleiche nach objektiven und anerkannten
Regeln erstellt werden - ein blindes Vertrauen, denn nur sechs
Prozent geben an, diese Regeln, die es in standardisierter Form gar
nicht gibt, zu kennen.
    
    Langfristige Beitragsstabilität wichtig
    Geht es um die Leistungskriterien der PKV, so legen 86 Prozent der
Befragten großen Wert auf die Möglichkeit, ihren Versicherungsschutz
flexibel veränderten Lebensumständen anpassen zu können, 82 Prozent
der Befragten auf stabile Beiträge über Jahre hinweg. Außerdem sind
günstigere Prämien auf der Basis einer finanziellen Selbstbeteiligung
sowie ein niedriger Einstiegsbeitrag wichtig (jeweils 68 Prozent).
    
    Informationspaket gibt Orientierung
    Auf Grundlage der Studienergebnisse hat die Continentale nun
Handlungsanleitungen für die Praxis erarbeitet. Verbraucher werden
damit in die Lage versetzt, ihre individuellen Anforderungen an eine
Krankenversicherung zu erkennen und in einem Beratungsgespräch die
für sie optimale Lösung zu finden.
    
    Berater, also Vermittlungsexperten in der Krankenversicherung,
erhalten alle notwendigen Informationen, um Interessenten ausführlich
und bedarfsgerechter als bisher bei der Wahl der richtigen
Krankenversicherung unterstützen zu können. Dabei werden sowohl die
jeweilige Lebenssituation als auch die Lebensplanung berücksichtigt.
Besonders vor diesem Hintergrund werden auch umfangreiche Hinweise zu
der Frage geboten, ob es besser ist, sich in der GKV oder der PKV zu
versichern. Für die Erstellung dieses bislang einzigartigen Paketes
versicherte man sich zusätzlicher Kompetenz: Prof. Dr. J.-Matthias
Graf von der Schulenburg, Direktor des Instituts für
Versicherungsbetriebslehre an der Universität Hannover,
Fachjournalist Arno Surminski und Prof. Dr. Jürgen Wasem, Inhaber des
Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und
Gesundheitsmanagement an der Universität Greifswald sowie
Vorsitzender der von der Bundesregierung eingesetzten unabhängigen
Expertenkommission "PKV und ältere Versicherte" wirkten mit.
    
    Zur Vorbereitung eines Beratungsgesprächs eignet sich der
Verbraucher-Ratgeber. Da eine Broschüre nie sämtliche
Lebenssituationen erfassen kann, helfen zusätzliche Fragestellungen
dem Verbraucher, sein individuelles Bedarfsprofil zu definieren.
"Ohne eine ausführliche persönliche Beratung ist allerdings unserer
Meinung nach eine Entscheidung zwischen GKV und PKV sowie für einen
konkreten Versicherungsschutz nicht möglich. Wir wollen es dem
Verbraucher ermöglichen, optimal vorbereitet in ein Beratungsgespräch
zu gehen", erläutert Rolf Bauer.
    
    Informationsoffensive für Berater
    Mit der Vorstellung des Paketes und der Ergebnisse der
Emnid-Studie startet die Continentale auch eine Informationsoffensive
bei Beratern. Auf bundesweit fünf Großveranstaltungen werden mehreren
tausend Beratern die neuen Materialien vorgestellt. Unabhängige
Experten diskutieren über die Private Krankenversicherung und stehen
den Beratern Rede und Antwort.
    
    Weitere aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter
    www.pkv-ratgeber.de
    
    
ots Originaltext: Continentale Krankenversicherung a.G.
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