BEKO Holding AG

ots Ad hoc-Service: BEKO Holding AG Quartal 2/200

Für den Inhalt ist allein der Emittent verantwortlich ----------------------------------------------------- Wien (ots Ad hoc-Service) - Das zweite Quartal 2000 war für die BEKO Holding AG durch eine deutliche Verlangsamung des Geschäftsganges gekennzeichnet. Hauptursache für diese Entwicklung ist die dramatische Umstrukturierung des österreichischen Bankenapparates einerseits sowie andererseits die angespannte Situation auf dem IT-Personal-Markt in Österreich und die damit verbunden massiv angestiegene Personalkosten in diesem Bereich. Aufgrund des für BEKO sehr schwierigen Marktumfeldes in Deutschland weist die deutsche Tochtergesellschaft BEKO Informatik GmbH die höchsten Abweichungen von den Planziffern auf. Glaubwürdigkeitsprobleme in der IT-Branche Nach der aus heutiger Sicht überzogenen Erwartungshaltung über den Einfluss des sogenannten Millenniumsproblems auf die Branche haben die Kunden mit starker Zurückhaltung bei den EDV- Budgets reagiert. Da die prognostizierten Effekte nicht eingetroffen sind, hat die IT-Service-Branche mit Glaubwürdigkeitsproblemen zu kämpfen. Hinzu kam im österreichischen Markt eine auffällige Zurückhaltung der Großbanken in der Investitionsentscheidung für neue IT- Projekte. Das zeigte sich besonders deutlich in den Vorbereitungsarbeiten der EDV-Abteilungen der Banken zu den Themen e-Commerce und Internet-Banking. BEKO ist bisher in seiner Planung von der Annahme eines Rückstau-Effektes bei den Entscheidungsträgern ausgegangen, der sich nach Abbau der IT- Vertrauenskrise in vermehrte Projektstarts verwandeln sollte. Dies hat die Aufrechterhaltung unserer Planvorgaben gerechtfertigt. Dramatische Umstrukturierung des österreichischen Bankenapparates Die Veröffentlichung des historischen Umstandes, dass ein erheblicher Teil des österreichischen Bankenapparates künftig aus dem Ausland geleitet wird, zwingt zu dem Schluss, dass in Zukunft auch ein größerer Teil der Investitionsentscheidungen im IT-Bereich nicht mehr vor Ort getroffen werden wird. Dies erklärt nachträglich die auffällige Zögerlichkeit in der Projektvergabe im ersten Halbjahr und bedeutet für BEKO, dass nicht mehr mit einem Projekt-Aufholprozess, sondern mit einem Projekt-Verlagerungsprozess gerechnet werden muss. Ausblick und Strategie Diese massiven Veränderungen zwingen BEKO, die bereits eingeschlagene Politik neue Geschäftsfelder zu erobern noch radikaler zu forcieren. Das induziert allerdings erhebliche außerplanmäßige Anlauf-Kosten für Umschulung, Markterschließung und Partnergewinnung. Damit sind die Planziffern völlig neu zu überarbeiten und an die noch nicht klar überschaubare neue Situation im österreichischen Markt anzupassen. Ziel der bereits eingeleiteten Politik der strategischen Allianzen BEKO hat sich im 1. Halbjahr an TeleTrader.com und Call & Logistik Center GmbH beteiligt - ist Schnelligkeit, Beweglichkeit und Risikobeschränkung zu kombinieren. Weitere strategische Beteiligungen sollen noch in diesem Jahr folgen. Im Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen bei der deutschen BEKO Tochter BEKO Informatik GmbH wird die Suche nach Kooperationspartner bzw. die Partnersuche weiter intensiviert. Plangemäß sind im 2. Quartal Investitionskosten für den Aufbau des neuen Geschäftsbereiches "BEKO-help.com"angelaufen. Erste Umsätze aus diesem Bereich werden jedoch schon für das 3. Quartal erwartet Derzeit wird ein umfassendes Cost-Cutting-Programm erarbeitet, das die Umstrukturierungsmaßnahmen abrundet. Der Halbjahresbericht 2000 der BEKO Holding AG ist ab sofort in deutsch und englisch unter www.beko-holding.com abrufbar. Ansprechpartner: BEKO Holding AG - Investor Relations Dr. Max Höfferer e-mail: investor.relations@beko.at, Tel: +43/1/79750-263, Fax: +43/1/79750-8004 www.beko-holding.com Ende der Mitteilung ----------------------------------------------------- Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Original-Content von: BEKO Holding AG, übermittelt durch news aktuell

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