Kohki e.V.

"Mein Herz war schon offen, öffnen Sie bitte Ihr Herz für uns"

"Mein Herz war schon offen, öffnen Sie bitte Ihr Herz für uns"
Folgende Personen sind von links nach rechts zu sehen: Norbert Sudhoff, Landesgeschäftsführer Barmer GEK Hessen, Hermine Nock, Geschäftsführerin BVHK e.V., Wolf von Lojewski, Förderer BVHK e.V. , Marion Lahr, Vorstand Herzkranke Kinder Kohki e.V., und Regine Siegmayer, 2. Vorsitzende Herzkranke Kinder Kohki e.V. Weiterer Text über ots und ...

Frankfurt am Main (ots) - Neue Kampagne "Mein Herz war schon offen, öffnen Sie bitte Ihr Herz für uns" anlässlich des Tags des herzkranken Kindes am 5. Mai / Initiative des Bundesverbands Herzkranke Kinder e.V. (BVHK), der Selbsthilfegruppe Kohki - Verein für Familien herzkranker Kinder und Jugendlicher Rhein-Main-Pfalz und der Barmer GEK Hessen.

Fußball spielen, auf Bäume klettern, ausgelassen herumtoben - was für gesunde Kinder eine Selbstverständlichkeit ist, führt bei herzkranken Kindern oder Kindern mit Bluthochdruck schnell zu großer Erschöpfung, Luftnot und Schweißausbrüchen. Von einer unbeschwerten Kindheit kann keine Rede sein. Bei einem angeborenen Herzfehler hängt die Prognose von seiner Schwere ab, aber auch davon, wie früh er erkannt wurde und wie erfolgreich er behandelt werden kann. Kinder mit Bluthochdruck dagegen haben ein hohes gesundheitliches Risiko, im Erwachsenenalter an Arterienverkalkung zu leiden und in der Folge einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen. Mit der jetzt ins Leben gerufenen Kampagne "Mein Herz war schon offen, öffnen Sie bitte Ihr Herz für uns" möchten der Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. (BVHK) und die ihm angeschlossene Selbsthilfegruppe Kohki - Verein für Familien herzkranker Kinder und Jugendlicher Rhein-Main-Pfalz gemeinsam mit der Barmer GEK Hessen in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Erkrankungen schärfen und gleichzeitig deutlich machen, wie wichtig Selbsthilfegruppen für Betroffene und deren Angehörige sind. Der Kampagnenstart geht mit dem Tag des herzkranken Kindes am 5. Mai einher.

"Angeborene Herzfehler sind die häufigste Fehlbildung, jedes 100. Kind kommt damit zur Welt", stellt Hermine Nock fest, Geschäftsführerin des BVHK e.V. "Die betroffenen Kinder und deren Angehörige fühlen sich oftmals alleingelassen. Unterstützung bekommen die Familien von Selbsthilfegruppen, welche wertvollen Beistand leisten und den Austausch mit anderen Betroffenen ermöglichen. Leider nimmt die Öffentlichkeit die hohe Bedeutung der in den Selbsthilfegruppen geleisteten Arbeit zu wenig wahr und erkennt sie nicht genügend an." Das wollen die Initiatoren der Kampagne ändern. Dem Fernsehjournalisten Wolf von Lojewski liegt die Arbeit des BVHK e.V. schon lange am Herzen. Als Förderer des Verbandes sagt er: "Viele Familien drohen an den Belastungen, die die Diagnose Herzfehler mit sich bringt, zu verzweifeln oder gar zu zerbrechen. Außenstehenden ist oft gar nicht bewusst, wie sehr diese Familien von der spendenfinanzierten Arbeit des Verbands und der ihm angeschlossenen Selbsthilfegruppen abhängig sind. Mit der neuen Kampagne wollen wir dieses Bewusstsein schaffen bzw. erhöhen."

Gesundheitsrisiko Bluthochdruck

Stellt der Herzfehler schon im Kindesalter eine erhebliche Beeinträchtigung dar, kann Bluthochdruck vor allem im Erwachsenenalter zu gravierenden Erkrankungen des Herzen führen. "Umso wichtiger ist es, vor allem die Eltern für diese Gefahr zu sensibilisieren und ihr Kind davor zu bewahren, später einen lebensbedrohlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden", sagt Norbert Sudhoff, Landesgeschäftsführer der Barmer GEK Hessen. Schätzungen zufolge haben in Deutschland aktuell mehr als 650.000 Kinder und Jugendliche bereits in jungen Jahren einen viel zu hohen Blutdruck. Experten vermuten, dass sich in jeder Schulklasse mindestens ein Kind befindet, das unter Bluthochdruck leidet. Bei übergewichtigen Kindern haben sogar 26 Prozent durch ihre Hypertonie ein hohes gesundheitliches Risiko, das nur mit Medikamenten - mit oft unbekannten Neben- und Wechselwirkungen - sowie einer Behandlung durch Fachärzte eingedämmt werden kann. "Ursachen sind meist ein eklatanter Mangel an Bewegung und/oder eine falsche Ernährung, die bei Kindern den Blutdruck erhöht und ihnen so das Leben schwer macht", erklärt Sudhoff. Auch diesen Zusammenhang macht die Kampagne deutlich.

Für mehr Infos besuchen Sie auch gerne die Websites: 
http://www.kohki.de/ 
http://www.bvhk.de/ 

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Thorsten Kaunzner
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