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Kharkiv Tractor Plant wehrt sich gegen Vorwürfe ukrainischer Behörden

30%-Eigentümer Siegfried Wolf sieht Unternehmen gefährdet

Wien (ots) - Kharkiv Tractor Plant, "XTZ", einer der führenden ukrainischen Hersteller von Traktoren und landwirtschaftlichen Kettenfahrzeugen ist Opfer einer Kampagne der ukrainischen Behörden geworden, die die Existenz von "XTZ" gefährden. Das Unternehmen, das 2.900 Mitarbeiter beschäftigt, sichert 90.000 Jobs in 300 Zulieferfirmen und Partnerbetrieben und sorgt somit für jeden 20. Industriearbeitsplatz in der Ukraine.

Die Vorwürfe - Bruch der Außenhandelsbestimmungen durch die illegale Ausfuhr von Traktoren nach Russland, der unerlaubte Transfer von Ausrüstungen und Plänen, die verbotene Verpfändung von Firmeneigentum zur Besicherung einer Finanzierung, das Nichtbezahlen von Steuern und damit die Schädigung der staatlichen Interessen der Ukraine - sind allesamt aus der Luft gegriffen.

Auf der Basis dieser völlig haltlosen Vorwürfe sperrte das Gericht in Kharkiv die Bankkonten und fror die Vermögenswerte ein. Alle Einsprüche wurden abgewiesen. Die Maßnahmen, die von vier Hausdurchsuchungen des Ukrainian National Security Service begleitet wurden, haben zur Folge, dass die Produktion eingestellt werden musste. Die Folge sind hohe Verluste, die Zahlungsunfähigkeit gegenüber den Lieferanten und die Gefahr der Insolvenz der Firma und der Vernichtung tausender Arbeitsplätze.

Kharkiv Tractor Plant respektiert die Exportbestimmungen sowie andere Regulierungen und Wirtschaftsgesetze und kommt allen Steuerverpflichtungen nach. Allein 2015 wurden 100 Millionen Hrywnia an Steuern bezahlt. Im Zug der bisherigen Ermittlungen konnten vom NSS (Ukrainian National Security Service) keine Beweise für kriminelle Verstöße vorgelegt werden.

Siegfried Wolf - 30%-Anteilseigner - hat sein Engagement 2010 begonnen, um die Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben und die innovativen Potenziale zu erweitern. Wolf, der zu den weltweit anerkannten Topmanagern im Automotive-Bereich zählt, wollte auch die Promotion in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten und den osteuropäischen Märkten verbessern. "Die Motive, warum jetzt das Management diskreditiert, die wirtschaftliche Grundlage der Mitarbeiter und ihrer Familien in Frage gestellt und der Investitionsstandort Ukraine unattraktiv für internationale Investoren gemacht werden soll, sind mir unklar. Anti-russische Affekte sind jedenfalls auch im derzeit schwierigen politischen Klima ein schlechter Ratgeber," sagt Wolf.

"Kharkiv Tractor Plant wird alles tun, allfällige Missverständnisse aufzuklären und mit den Behörden konstruktiv zusammen arbeiten. Wir haben nichts zu verbergen. Aber wir haben viel zu verlieren. XTZ hat bisher 60.000 landwirtschaftliche Spezialfahrzeuge in fünf Kontinente exportiert und genießt weltweit einen ausgezeichneten Ruf. Den gilt es zu bewahren", so Wolf abschließend.

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