IGCF 2016 (International Government Communication Forum 2016)

IGCF 2016: Experten unterstreichen die Rolle von Regierungskommunikation für den Umgang mit Extremismus, die Einflussnahme auf die Meinungen junger Menschen und die Gestaltung von Gesprächen über Menschenrechte

Schardscha, Vae (ots/PRNewswire) - Beim ersten Tag des International Government Communication Forum (IGCF 2016) in Schardscha betonten nationale und internationale Experten die entscheidende Rolle, die Regierungskommunikation für verschiedene Bereiche spielt, darunter den Kampf gegen den Extremismus, die Kontaktaufnahme mit der jüngeren Generation und das viel diskutierte Thema Menschenrechte.

(Photo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20160320/346053 )

In einer Podiumsveranstaltung mit dem Titel "Confronting Extremism: Government Communication and the Creation of a Humanist Culture" (Dem Extremismus entgegentreten: Regierungskommunikation und die Schaffung einer Kultur des Humanismus) betonten die Sprecher den Bedarf an Regierungskommunikation zur Förderung von Toleranz und der Beendigung von Diskriminierung und Sektierertum. Die Teilnehmer forderten eine Regierungskommunikation, die das wahre Bild des Islam als einer gemäßigten Religion fördern soll, die die Rechte und Pflichten von Individuen respektiert, im Gegensatz zu einer solchen, bei der Extremismus und Hass auf andere im Mittelpunkt stehen.

Einer der Teilnehmer war Seine Eminenz Scheich Dr. Sultan bin Mohamed al-Qasimi, Mitglied des Obersten Rates der Vereinigten Arabischen Emirate und Herrscher des Emirats Schardscha, der das IGCF 2016 eröffnete.

Der frühere französische Premierminister Dominique de Villepin rief zu einer vereinten Herangehensweise an den Kampf gegen den Extremismus auf: "Kommunikation darf keine Einbahnstraße sein, die vom Staat zum Volk hin verläuft. Sie muss auch von den Menschen zum Staat hin stattfinden. Wenn sie nicht in beiden Richtungen verläuft, dann ist es nur Propaganda, und Propaganda führt zu mehr Frustration und Ablehnung, denn das Volk möchte ein Teil der Lösung sein.

Im Hinblick auf die Rolle der staatlichen Kommunikation mit der jüngeren Generation erklärte Seine Hoheit Scheich Sultan bin Ahmed al-Qasimi, Vorsitzender des Sharjah Media Centre: "Die Jugend des 21. Jahrhunderts bringt ihre Meinung zu allen möglichen Themen über soziale Medien klar zum Ausdruck. Der Staat muss sich heute an Generationen richten, die sich artikulieren können und wollen und allen Kulturen auf einmalige Art und Weise offen gegenüberstehen. Wir müssen diesen jungen Menschen zuhören und ihre innovativen Ideen und Fähigkeiten nutzen, um unsere Länder und Gesellschaften weiterzuentwickeln.

Amal Alamuddin Clooney sagte: "Menschenrechte sind zu einer Sprache geworden, die Staaten verwenden, um mit anderen Staaten zu kommunizieren, und zu einem Maßstab, an dem sie sich messen lassen müssen ... die Regierungen müssen sich klar äußern und mit der internationalen Gemeinschaft in einen Dialog zum Thema Menschenrechte treten."

Das IGCF 2016 mit dem Thema "Citizens for Prosperity" (Bürger für den Wohlstand) soll die symbiotische Beziehung zwischen Regierungen und dem Volk untersuchen und herausfinden, auf welche Weise Regierungskommunikation durch ihre Auswirkungen auf wesentliche sozioökonomische Bereiche verschiedene Aspekte des Alltags der Bürger beeinflusst.

Pressekontakt:

Serine Srouji
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