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GroupM sagt für 2017 voraus, dass weltweite Marketingausgaben die Marke von1 Billion US-Dollar überspringen werden

London und New York (ots/PRNewswire) - -- Weltweite Investitionen in Anzeigen für 2016 nach unten korrigiert mit langsamerem Wachstum in China angesichts der "neuen Normalität"

-- USA erneut wichtigster Motor beim globalen Anzeigenwachstum 2016

-- Investitionen im digitalen Anzeigengeschäft sorgt für 99 Prozent des Nettowachstums 2016 im Vergleich zu herkömmlichen Medien

das WPP-Unternehmen GroupM (http://www.groupm.com/), der weltweit führende Konzern für das Management von Medieninvestitionen, hat heute seine angepasste Vorhersage für globale Ausgaben für Anzeigen 2016 bekannt und gab seinen ersten Ausblick auf das Jahr 2017 bekannt. Mit 552 Milliarden US-Dollar (+ 4,3 Prozent) werden die Gesamtaufwendungen für Marketingdienstleistungen, zusammen mit anderen Marketingdienstleistungen, in der Vorhersage für das Anzeigenaufkommen 2017 weltweit zum ersten Mal jenseits der Marke von 1 Billion US-Dollar angesetzt. Allerdings sieht sich GroupM aufgrund des in diesem Jahr verlangsamten Wachstums in China und Brasilien dazu gezwungen, seine Schätzung für das Wachstum 2016 nach unten, von den zuvor vorhergesagten 4,5 Prozent auf 4, 0 Prozent (Netto-Neuinvestitionen in Höhe von 22 Milliarden US-Dollar angepasst auf 20,5 Milliarden US-Dollar), zu korrigieren.

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Medien in Mio. US-Dollar, aktuelle Preise 2016    2017   
WELT                                      529.134 551.992
Vorjahresvergleich in %                   4,0     4,3    
NORDAMERIKA                               188.769 194.202
Vorjahresvergleich in %                   3,0     2,9    
USA                                       178.676 183.979
Vorjahresvergleich in %                   3,1     3,0    
LATEINAMERIKA                             35.798  38.349 
Vorjahresvergleich in %                   4,6     7,1    
WESTEUROPA                                98.321  101.056
Vorjahresvergleich in %                   3,4     2,8    
MITTEL- & OSTEUROPA                       13.464  14.469 
Vorjahresvergleich in %                   6,9     7,5    
ASIEN-PAZIFIK                             176.295 186.686
Vorjahresvergleich in %                   5,3     5,9    
China                                     80.947  86.593 
Vorjahresvergleich in %                   6,6     7,0    
NAHER OSTEN & AFRIKA                      16.487  17.230 
Vorjahresvergleich in %                   3,0     4,5     

GroupM China berichtet eine "neue Normalität"; Wachstum 2016 wird jetzt bei 6,6 Prozent gesehen, nach unten korrigiert von 9,1 Prozent, da sich die Verlangsamung bei Anlageinvestitionen und Gewinnen auf die Kundennachfrage auswirkt. In einer ersten Schätzung wird das Wachstum bei Anzeigen in China 2017 bei 7,0 Prozent gesehen. Diese Einschätzung platziert China in Sachen Wachstum weiter unter den wichtigsten großen Märkten. Das Wachstum erhält dabei reichlich fundamentale Unterstützung, die an das fortschreitende Städtewachstum und das Verbrauchervertrauen gebunden sind, obwohl China keine zweistelligen Wachstumsraten mehr wie in den vergangenen Jahren vorweisen kann.

Nach einem langsamen Wachstum 2015 bekommt der Kommunikationssektor in Brasilien derzeit die Auswirkungen der Wirtschaftskrise 2016 zu spüren, aber hofft weiterhin darauf, das Jahr mit einem positiven Wachstum bei 1 Prozent abzuschließen. Die vorherige optimistische Erwartung auf ein Wachstum von 7 Prozent in 2016 war von der fortgesetzten Rezession der Wirtschaft, wachsender Arbeitslosigkeit (über 10 Prozent) und politischen Unruhen zerstört worden.

Angesichts der Abschwächung in China glaubt GroupM, dass die Vereinigten Staaten in diesem Jahr wieder den Hauptbeitrag zum globalen Anzeigenwachstum leisten werden, während China diese Position seit 2007 inne hatte. Die Schätzungen von GroupM für das US-amerikanische Anzeigenwachstum 2016 werden von 2,7 Prozent auf 3,1 Prozent nach oben korrigiert, wobei dies in erster Linie durch einen stabileren TV-Markt angetrieben wird, der 2016 um 3,4 Prozent wachsen wird, und nicht, wie zuvor angegeben, um 2,3 Prozent. Die Bereiche Politik, kurzlebige Konsumgüter und pharmazeutische Produkte tragen den Hauptanteil bei der Stärke des TV-Markts.

Dank der Unterstützung durch robuste Finanzen, eine nachhaltige städtischen Nachfrage und wichtige Reformen behält Indien die Position der am schnellsten wachsende Wirtschaft unter den größeren Ländern, wobei die Vorhersage für das hochgerechnete Jahresergebnis 2016 und 2017 zwischen 14 Prozent und 15 Prozent liegt. Laut den Schätzungen von GroupM ist Indien auf dem besten Weg, 2018 der zehnte Anzeigenmarkt mit jährlichen Investitionen von mehr als 10 Milliarden US-Dollar zu werden.

Währenddessen wird sich die rasche Erholung im ersten Quartal dieses Jahres in Russland, das unter den BRIC-Staaten den vierten Platz einnimmt und wo die Wirtschaft und die Investitionen in Medien 2015 um 3,7 Prozent bzw. 10 Prozent geschrumpft waren, wahrscheinlich als nicht nachhaltig erweisen. Dabei werden fehlende Belege dafür angeführt, dass das BIP oder die Verbrauchereinkommen steigen könnten. Allerdings geht GroupM weiter davon aus, dass die Investitionen in Anzeigen 2016 um 7,8 Prozent und 2017 um 9,4 Prozent steigen werden.

Diese Voraussagen und weitere Angaben werden in This Year, Next Year, dem zweimal im Jahr erscheinenden Vorschaubericht von GroupM zur weltweiten Entwicklung bei Medien und beim Marketing veröffentlicht.Die Ergebnisse setzen sich aus Daten zusammen, die aus den weltweiten Quellen von WPP zu Anzeigen, Öffentlichkeitsarbeit, Marktforschung und Fachkommunikation stammen und vom Futures Director von GroupM, Adam Smith, bereitgestellt wurden.

In seiner aktualisierten Vorschau auf 2016 hat Adam Smith ein besonderes Augenmerk auf die Auswirkungen des Abstimmungsergebnisses im Vereinigten Königreich zum Austritt aus der Europäischen Union gelegt. "Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich kein belastbarer Beweis für einen Effekt des Brexit auf die Makroindikatoren oder auf Budgetentscheidungen erkennen. Es ist allerdings wahrscheinlich, dass Unternehmen in den nächsten sechs bis zwölf Monaten weniger investieren werden. Die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie das Wachstum bei den Löhnen und bei der Produktivität werden geringer ausfallen, als es bei einem anderen Ergebnis der Fall gewesen wäre. Dieser Unterschied wird sich aber eher graduell und nicht in großen Schwankungen bemerkbar machen", sagte Adam Smith. "Es gab zu dem Zeitpunkt, an dem der Bericht verfasst wurde, keinen Beleg dafür, dass es eine Rezession aufgrund des Brexit geben wird, und obwohl einige ihre Investitionen in Anzeigen 2016 aufgeschoben haben, werden wir im schlimmsten Fall beim diesjährigen Anzeigenwachstum im Vereinigten Königreich einen Anstieg von 4,5 Prozent erleben, der einzig und allein vom Wachstum im digitalen Bereich vorangetrieben wird. Unsere Grundannahme liegt weiterhin bei 6,3 Prozent, wobei wir diese Angebe wie üblich im November überprüfen werden."

Weltweit betrachtet setzt das Wachstum im Digitalbereich seinen Höhenflug fort, fällt allerdings moderater aus und kommt von18 Prozent 2015 auf 14 Prozent 2016 und landet 2017 bei 12 Prozent. Dies wird vor dem Hintergrund erwartet, dass die Investitionen in Medien auf Märkten wie dem chinesischen im Schnitt die 50-Prozent-Marke überspringen werden. Derzeit werden die digitalen Medien noch für 99 Prozent des Nettowachstums bei den Anzeigen 2016 verantwortlich sein und umfassen 31 Prozent der diesjährigen Investitionen und exakt ein Drittel im nächsten Jahr. Die Printmedien verlieren weiter den größten Anteil an den Online-Bereich, während der TV-Bereich widerstandsfähig bleibt. Der neue This Year, Next Year-Bericht beinhaltet auch eine Diskussion über die Perspektiven bei der Messung des Erfolgs von Online-Videos und Entwicklungen im Zusammenhang mit Online-Anzeigennetzwerken (Bestandsaggregatoren und Verkäufer). Damit wird die Debatte aus dem letzten, im April veröffentlichten GroupM-Bericht Interaction (https://www.groupm.com/news/interaction-2016-integrity-in-the-digital-marketplace)fortgesetzt, der seinen Schwerpunkt auf den Digitalmedien hatte.

"Der Einfluss der Wanderungsbewegung beim Medienkonsum hin zu Digitalplattformen und der damit einhergehende Flow bei Investitionen in Anzeigen darf in keinem Fall von den Anzeigenkunden unterschätzte werden", sagte Dominic Proctor, Präsident von GroupM Global. "Diese Zersplitterung von Milliarden von Verbrauchereindrücken über Tausende von Plattformen erfordert den Einsatz von Daten und Technik, um für einzelne Marken entsprechende und nennenswerte Zielgruppen zu kreieren. Hierbei geht es um den Übergang von einer Medienplanung zu einer Zielgruppenplanung und hier liegt auch der Grund, warum GroupM auch weiterhin in Talente und Technik rund um Daten und Analyse herum investiert. Wir betrachten das als entscheidend dafür, um für unsere Kunden nachhaltige Vorteile am Markt zu schaffen, und wir halten es für einen wichtigen Dialog, den wir da führen und der sich zunehmend und in angemessener Weise auf Leistungsaspekte im Vergleich zur Preisgestaltung bei den Medien konzentriert."

Über GroupM

GroupM ist das weltweit führende Unternehmen für das Management von Medieninvestitionen und es ist die Muttergesellschaft der Medienagenturen von WPP, darunter Mindshare, MEC, MediaCom, Maxus und Essence sowie die programmatische digitale Medienplattform Xaxis, die alle ihrerseits weltweit in jeweils führenden Marktpositionen agieren. Der Hauptzweck von GroupM ist die Leistungsmaximierung der Medienagenturen von WPP über die Steuerung und Zusammenarbeit bei Handel, dem Erzeugen von Inhalten, Sport, digitalen Aktivitäten, Finanzen, Entwicklung von proprietären Werkzeugen und anderen erfolgskritischen Fähigkeiten. GroupM konzentriert sich auf die Bereitstellung von unübertroffenen Marktvorteilen für seine Kunden, Interessengruppen und Menschen.

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Director                                                               
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