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Weiter große Herausforderungen im Nord-Irak - Hilfeleistungen werden weiter benötigt

Weiter große Herausforderungen im Nord-Irak - Hilfeleistungen werden weiter benötigt
Ihnen wurde vor Ort im Nord-Irak mit Sachspenden geholfen. / Weiter große Herausforderungen im Nord-Irak - Hilfeleistungen werden weiter benötigt / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/119054 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Mission East ...

Berlin (ots) - Die Hilfsorganisation Mission East hatte auf Bitten der Vereinten Nationen jüngst Lebensmittel an 5.000 Flüchtlinge im Nord-Irak verteilt. Bereits im Winter wurden Heizungen und Kraftstoff ausgegeben. Damit kam die Gemeinschaft der verfolgten Minderheit der Jesiden, die seit über einem Jahr im Sindschar-Gebirge verharrt, gut über den Winter. Ihre Reaktion war überwältigend: "Wir wissen gar nicht, wie wir Ihnen danken können!" gaben sie ihren Helfern vor Ort als Dank an die Spender mit. Doch nun steht der heiße Sommer schon wieder vor der Tür und neue Herausforderungen, vor allem der Wasserversorgung und Hygiene, sind zu meistern.

Die Familien erhalten diese Hilfeleistungen in dem nordirakischen Gebirge. Über 25.000 Menschen sind hierher geflohen, nachdem der "Islamische Staat" ihnen im Jahr 2014 ihr Hab und Gut wegnahm, junge und ältere Männer tötete, Frauen vergewaltigte und Tausende von Mädchen in die Sklaverei verschleppt hatte. Nun sind ihre Leben insofern bedroht, als dass sie in dem Gebirge, das einer Steinwüste gleicht, derzeit ohne Möglichkeiten für den selbst finanzierten Lebensunterhalt außerhalb von Flüchtlingslagern auf ihre Rückkehr in die noch besetzte, zerstörte Heimat harren. Die Zone der kriegerischen Aktivitäten ist nahe dieser Lagerstätten.

Viele Leben wurden gerettet

Mission East beschaffte Heizungen, Kraftstoff und sichere Behälter für das Überleben im Winter. Über 1.650 Familien konnten in den kargen Bergen geholfen werden. Das sind etwa 9.900 Menschen, die nun in ihren Zelten Wärme finden konnten. Und das war wirklich notwendig. Khal Saad, ist ein Mann Mitte Dreißig, der mit Frau und Kind im Sindschar-Gebirge verharrt. Er erklärt: "Es war hier sehr kalt, wir hatten keine Heizung und keinen Kraftstoff. Ihre Hilfe hat uns das Leben gerettet! Früher haben wir mit Holz unser Zelt geheizt und mussten das Feuerholz weit in den Bergen suchen, beides war sehr gefährlich. Wir bedanken uns bei Ihnen, denn Sie erhalten viele Leben!"

Der Geschäftsführer von Mission East Deutschland, Dr. Kim Hartzner, erläutert weiter: "Wir helfen den Familien auch, ihre Traumata zu überwinden. Wir sorgen dafür, dass sie nicht nur überleben, sondern auch später wieder in ihre Heimatdörfer zurückkehren können, um dort wieder ein freies, selbstbestimmtes Leben führen zu können."

Das Engagement von Mission East im Irak

Die international agierende Hilfsorganisation Mission East engagiert sich nicht nur durch die Verteilung von Heizungen sowie Kraftstoff in sicheren Behältern. Für die ethnische Minderheit der Jesiden verteilen sie auch Hygieneartikel, Seife, Kanister, Plastikplanen, Holz und Werkzeuge. Darüber hinaus unterstützen sie vertriebene Muslime in Kirkuk. Insgesamt half Mission East 2.100 Familien über den Winter, das entspricht etwa 12.600 Menschen.

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