Migrant Offshore Aid Station (MOAS)

Wohltätige Such- und Rettungsorganisation MOAS startet am 18. Dezember ihre Ägäis-Mission

Valletta, Malta (ots/PRNewswire) - Während Spitzenpolitiker des Commonwealth anlässlich der CHOGM 2015 in Malta zusammentreffen, um über eine Reihe von Themen einschließlich Migration zu sprechen, rüstet sich die wohltätige Such- und Rettungsorganisation MOAS (Migrant Offshore Aid Station), um am 18. Dezember ihre lebensrettende Aufgabe im Ägäischen Meer zu beginnen.

(Photo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20151126/291311 )

Zehntausende von Flüchtlingen, überwiegend aus Syrien, haben in diesem Jahr bereits in seeuntüchtigen Booten die Meerengen zwischen der Türkei und Griechenland überquert. Hunderte sind ertrunken.

"Der Winter naht und die Meere werden kälter und bedrohlicher, doch Flüchtlinge sind nach wie vor gezwungen, gefährliche Boote zu besteigen, wenn sie Krieg, Armut und Verfolgung entfliehen wollen. Die Regierungen sollten weiterhin darüber sprechen, wie sie dieses fortlaufende Phänomen lösen wollen, aber in der Zwischenzeit können wir nicht einfach dasitzen und abwarten. Wir, das Volk, müssen jetzt zusammenkommen, um Leben zu retten", sagte Christopher Catrambone, der Gründer von MOAS.

Martin Xuereb, Direktor von MOAS, sagte: "Wir sind froh, dass CHOGM Migration als eines der wichtigsten Gesprächsthemen in die Tagungsordnung aufgenommen hat. Wir haben schon immer gesagt, dass Migration ein globales Phänomen darstellt, das globale Lösungen erfordert. Das Commonwealth repräsentiert eine Gesamtbevölkerung von 2,2 Milliarden Menschen aus 53 Ländern und viele davon haben ein unmittelbares Interesse an der Migrations- und Flüchtlingskrise, der die Welt heute gegenübersteht. Daher hoffen wir, dass der Gipfel konkrete Aktionspläne hervorbringen wird, wie die Länder auf der ganzen Welt zusammenarbeiten können."

Weltweit sind im Jahr 2015 mindestens 5.000 Menschen bei gefährlichen Meeresüberquerungen gestorben. Mehr als 3.500 dieser Todesfälle ereigneten sich im Mittelmeer. (IOM) (http://missingmigrants.iom.int/)

MOAS (http://www.moas.eu) hat seine zwei Hochgeschwindigkeits-Rettungsboote in der Ägäis nach Alan und seinem Bruder Galip benannt. Ihr unnötiger Tod löste global eine sprunghafte Zunahme der Unterstützung für MOAS und andere Missionen aus, die unermüdlich daran arbeiten, nach Rettungsbedürftigen zu suchen und sie gegebenenfalls zu retten.

Neben seiner Mission in der Ägäis plant MOAS, im Jahr 2016 auch im zentralen Mittelmeer und dem Andamanischen Meer in Südostasien präsent zu sein.

Einstweilen hat MOAS eine internationale Kampagne unter dem Motto "#OneMore" ("Noch ein") gestartet, um Geld für diese drei Missionen zu sammeln. Die Kampagne ruft Menschen zu Spenden für "noch eine Schwimmweste", "noch ein weiteres Notfall-Kit" oder "noch eine Flasche Wasser" auf oder genug Mittel, um MOAS noch einen Tag länger auf hoher See zu halten. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.moas.eu.

Redaktioneller Hinweis: Wenn Sie ein Interview mit MOAS buchen möchten, schreiben Sie bitte an pr@moas.eu oder wenden Sie sich an uns telefonisch unter +356-27761269.

Original-Content von: Migrant Offshore Aid Station (MOAS), übermittelt durch news aktuell

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