Holzindustrie Schweighofer / Schweighofer Gruppe

Holzindustrie Schweighofer über unwahre Anschuldigungen und unseriöses Vorgehen von Umweltschutzorganisationen entsetzt

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Wien haben heute drei Umweltschutzorganisationen einen Bericht über Missstände im Forstwesen in Rumänien präsentiert.

Wien (ots) - Dieser Bericht versucht eine Verstrickung von Holzindustrie Schweighofer in ungesetzliche Handlungen darzustellen, wo es bei Sachkenntnis und genauer Betrachtungsweise der Fakten gar keine solche Handlungen oder Ungesetzlichkeiten gibt.

Umweltschützer kritisieren das Fehlen von "Transportstempeln" auf Hölzern - Stempel, die gesetzlich gar nicht vorgeschrieben sind

Holzindustrie Schweighofer wird vorgeworfen, Rundhölzer ohne "gesetzliche Transportstempel" zu verarbeiten. Faktum ist, dass es solche generellen "Transportstempel" für alle Rundhölzer auf Transportwegen gar nicht gibt. Die Kennzeichnungsbestimmungen betreffen einerseits nur Rundhölzer mit mehr als 20 cm Durchmesser. Bei Langhölzern gilt die Kennzeichnungspflicht nur auf ihrem Weg vom Wald zu den ersten Bearbeitungsstationen. Dort werden diese Baumstämme zum Transport in die Sägewerke meist in mehrere Teile zerschnitten - z. B. ein zwölf Meter langer Stamm wird drei Stücke von vier Meter langem Rundholz. Daher ist es logisch und vollkommen regelkonform, dass nur mehr einer dieser verbleibenden Teile die Markierung direkt aus dem Wald trägt.

Anmerkung: Rund 50 Prozent aller Rundhölzer, die bei Holzindustrie Schweighofer verarbeitet werden, haben einen geringeren Durchmesser als 20 cm.

Fotos von Baumstämmen ohne sichtbare Markierungen sind daher keinerlei Hinweis oder Grund, dass es sich dabei um unregistriertes Holz handelt. Man könnte sogar den Stammteil mit Schlägerungsstempel einfach von der falschen Seite fotografieren und würde somit keinen Stempel sehen. Alle diesbezüglichen Vorwürfe der Umweltschützer sind somit sachlich und inhaltlich unrichtig und eine Desinformation der Medien und Öffentlichkeit.

EIA zitiert erneut geschnittenes Videomaterial als angeblichen Beweis für Fehlverhalten von Schweighofer-Mitarbeitern - Sichtung von Rohmaterial wird hingegen verweigert

Bereits im April 2015 hat EIA ein mit versteckter Kamera aufgenommenes und nachträglich zumindest stark gekürztes Video präsentiert, mit dem die Organisation belegen will, dass Mitarbeiter von Holzindustrie Schweighofer bereit sind, Holz ohne ausreichende Schlägerungsfreigaben anzukaufen.

Wir sind uns der Problematik bewusst, dass es in Rumänien illegale Schlägerungen gibt.

Holzindustrie Schweighofer kauft jedoch nur Holz aus legalen Quellen. Jede einzelne Holzlieferung wird mit allen technisch- und menschenmöglichen Maßnahmen an den Werkstoren streng auf Richtigkeit der Herkunftsdokumente und auch mit einem Abgleich mit der staatlichen Datenbank überprüft.

Die im zusammengeschnittenen Video intendierte Zustimmung zum Ankauf von unzulässig geschlägertem Holz könnte daher nie zu einer Anlieferung oder Verarbeitung einen solchen Holzes führen, weil dieses die strengen Kontrollen an den Werkstoren nicht passieren würde.

Gespräche, die festhalten, dass alle Holzlieferungen - auch jene, die über die vereinbarten Mindestliefervereinbarungen hinausgehen - selbstverständlich allen gesetzlichen Bestimmungen entsprechen müssen, dürften herausgeschnitten oder absichtlich nicht verwendet worden sein.

Bis heute weigert sich EIA jedoch, das unbearbeitete Roh-Videomaterial von unabhängigen Stellen sichten zu lassen. Umweltschutzorganisationen nahestehende Personen, die das gesamte Material einsehen konnten, bestätigten bereits informell die Sichtweise von Holzindustrie Schweighofer.

EIA stellt rumänische Restitutionsthematik unrichtig als Schweighofer-Problem dar

In ihrem Bericht behauptet EIA außerdem, dass ein Großteil der Grundstückskäufe einer Tochtergesellschaft von Holzindustrie Schweighofer derzeit im Zuge von Restitutionsverfahren beeinsprucht wird. Auch diese Behauptung ist absolut unwahr. Es gibt keinerlei diesbezüglich anhängige Gerichtsverfahren.

Nur im Falle einer einzigen Transaktion, die 833 Hektar von insgesamt 14.500 Hektar Grundbesitz einer Tochtergesellschaft von Holzindustrie Schweighofer betrifft, wird derzeit in Vorerhebungen erneut überprüft, ob der damalige Grundstücksverkäufer tatsächlich rechtmäßiger Eigentümer des Grundstückes war. Es besteht aber auch in diesem Zusammenhang keinerlei Vorwurf gegen Holzindustrie Schweighofer.

Denn selbstverständlich wurden vor allen Grundstückankäufen stets die Eigentumsverhältnisse der Verkäufer - auch im Eigeninteresse von uns als Käufer - rechtlich und behördlich überprüft und alle Käufe anschließend grundbücherlich genehmigt.

Holzindustrie Schweighofer bedauert es und ist verwundert darüber, dass sich selbst anerkannte Umweltschutzorganisationen von nicht immer seriös arbeitenden Einzelaktivisten medial instrumentalisieren lassen, ohne vorab die tatsächliche Fakten- und Gesetzeslage zu überprüfen.

Das Unternehmen erneuert in diesem Zusammenhang sein Dialog- und Kooperationsangebot an alle Umweltschutzorganisationen, die Interesse an der Diskussion oder der Umsetzung von Projekten zur Verbesserung der Situation des Waldes in Rumänien haben.

Holzindustrie Schweighofer selbst fordert seit Langem eine Verbesserung der behördlichen Kontrollmaßnahmen, um schwarze Schafe und Systemfehler aufdecken und bekämpfen zu können, da dies auch im Interesse aller seriös agierenden Unternehmen am Markt ist.

Weitere Informationen unter www.schweighofer-initiative.org

Über Holzindustrie Schweighofer

Holzindustrie Schweighofer ist Teil der Schweighofer Gruppe und hat ihre Wurzeln in einem traditionellen österreichischen Familienbetrieb mit mehr als 400 Jahren Erfahrung in der Holzverarbeitung. Heute ist die Gruppe vor allem in der Holzindustrie tätig, aber auch in der Zellstoffproduktion, Forstwirtschaft, Bioenergiegewinnung und im Immobilienbereich.

Holzindustrie Schweighofer nahm das erste Sägewerk in Rumänien 2003 in Betrieb. Mittlerweile ist Schweighofer führend in der europäischen holzverarbeitenden Industrie und beschäftigt derzeit rund 2.880 Mitarbeiter in den Werken in Rumänien - drei Sägewerke, ein Tischlerplattenwerk und ein Leimholzplattenwerk. Im 3. Quartal 2015 ging das 5. Schweighofer Werk in Rumänien, das Sägewerk in Reci, in Betrieb. Und im Oktober wurde der Kauf eines modernen Sägewerkes in Deutschland (Kodersdorf, Sachsen) abgeschlossen. Das Unternehmen ist darüber hinaus auch in Tschechien, Bulgarien und in der Ukraine aktiv.

Rückfragehinweis:
   Schweighofer Gruppe?
   Theresa Willmann?
   +43-1-585 68 62?24
theresa.willmann@schweighofer.at
   The Skills Group
   Jürgen H. Gangoly
   +43-1-505 26 25-13
gangoly@skills.at 

Original-Content von: Holzindustrie Schweighofer / Schweighofer Gruppe, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Holzindustrie Schweighofer / Schweighofer Gruppe

Das könnte Sie auch interessieren: