Arthur J. Finkelstein & Associates

Aserbaidschaner zeigen Präsident Aliyev in der Bergkarabach-Krise überwältigendes Vertrauen und Unterstützung, so US- Umfrage

New York (ots/PRNewswire) - Die Beliebtheit des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev ist angesichts neuer Spannungen in der aserbaidschanischen Region Bergkarabach und anderen von Armenien besetzten Gebieten in die Höhe geschnellt. In einer Meinungsumfrage der angesehenen amerikanischen Meinungsforschungsgesellschaft Arthur J. Finkelstein & Associates antworteten über 96 %, sie würden dem Präsidenten von Aserbaidschan vertrauen, und bewerteten seine Arbeit als entweder ausgezeichnet oder gut.

Eine ebenso große Anzahl von Teilnehmern sagte, die Führung des Landes schütze Aserbaidschan vor armenischen Aggressoren, und beurteilte die Wirksamkeit der aserbaidschanischen Militärantwort als entweder ausgezeichnet oder gut.

"Die Aserbaidschaner unterstützen ihren Präsidenten im Kampf um die Rückgabe von Bergkarabach und den umliegenden Provinzen vehement", sagte George Birnbaum, Geschäftsführer bei Arthur J. Finkelstein & Associates. "Dies bleibt eine hoch emotionale Frage, die von vielen Beobachtern und Medien im Westen nicht richtig verstanden wird", fügte er hinzu. "Die Aserbaidschaner wünschen sich politische und wirtschaftliche Stabilität, sie möchten vor Terror geschützt bleiben - aber vor allem wollen sie ihre Gebiete zurück."

Birnbaum merkte an, dass der Patriotismus unter den Menschen Aserbaidschans im Zuge der erneuten Kämpfe in der Region dramatisch angestiegen sei. "Bei der Frage nach dem wichtigsten Problem des Landes im Vergleich zu dem wichtigsten Problem ihrer Familie lautete die Antwort in beiden Fällen am weitaus häufigsten Bergkarabach", sagte Birnbaum.

Interessanterweise und trotz der zahlreichen Resolutionen, die einen sofortigen und bedingungslosen Rückzug der armenischen Truppen fordern, darunter von den Vereinten Nationen, dem EU-Parlament, der OSZE und zuletzt der parlamentarischen Versammlung des Europarats, glaubt die Mehrheit der Aserbaidschaner, dass die internationale Gemeinschaft in der Frage hinter Armenien steht.

"Das Recht ist eindeutig auf der Seite Aserbaidschans", sagte Birnbaum. "Doch angesichts dessen, dass die Vermittler der OSZE-Minsk-Gruppe, die aus den USA, Russland und Frankreich besteht, seit über zwei Jahrzehnten keine Fortschritte machen, haben die Aserbaidschaner offenbar den Glauben an den Willen der internationalen Gemeinschaft verloren, die Krise zu lösen."

Die seit langem schwelenden Feindseligkeiten, die vor einem Monat eskalierten, haben die Aserbaidschaner pessimistisch werden lassen, denn 70 % glauben, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre ein echter Krieg mit Armenien ausbrechen wird. Ganze 97 % wären "bereit, alle Optionen zu nutzen, darunter auch militärische, um das Land vor armernischer Besetzung zu schützen". Nur ein Viertel der Teilnehmer glaubt, dass es einen echten Frieden geben wird.

Die Umfrage wurde vom 23.-29. April 2016 in Aserbaidschan unter 1.200 Bürgern im Wahlalter durchgeführt und hat eine Fehlerspanne von +/- 2,8 %.

Arthur J. Finkelstein hat bereits früher Vorwahlumfragen und Wählerbefragungen nach dem Urnengang für Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Aserbaidschan durchgeführt.

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