Feuer und Flamme für Hamburg GmbH

Für ein Olympia der guten Arbeit
Hamburger Gewerkschafts- und Betriebsratsvorsitzende votieren für ein JA beim Referendum

Hamburg (ots) - Die Gewerkschaftsvorsitzenden Jan Eulen (IG BCE), Frank Maur (EVG), André Grundmann (IG BAU), Lutz Tillack (NGG) und die Bundesvorsitzende der NGG mit Sitz in Hamburg, Michaela Rosenberger, votieren in einem gemeinsamen Aufruf für ein JA bei dem bevorstehenden Referendum. Auch Betriebsratsvorsitzende haben sich diesem Votum angeschlossen.

Nachdem der Senat seinen Finanzreport vorgelegt hat und sich auch die Bürgerschaft auf Antrag von Rotgrün die Bedingungen der Gewerkschaften zu eigen gemacht hat, fordern die Vorsitzenden alle Hamburgerinnen und Hamburger auf, am 29. November mit JA zu stimmen. Die Gewerkschaften hatten in einer gemeinsamen Absichtserklärung mit dem Senat eine Vereinbarung über Transparenz, Gute Arbeit, Infrastruktur und Teilhabe getroffen. Nach dem Bürgerschaftsbeschluss haben sie jetzt ihre Zurückhaltung aufgegeben und erklären: "Hamburg kann und will damit ein Zeichen setzen, dass sportliche Großereignisse sozial, fair und nachhaltig organisiert werden können und dass die Einhaltung von Arbeitnehmer/innen- und Menschenrechten national wie international zum Standard gehören.

Wir wollen diese Herausforderungen für ein Olympia der Guten Arbeit annehmen und sagen deshalb allen Kolleginnen und Kollegen UND allen Bürgerinnen und Bürgern:

NEHMEN SIE AM OLYMPIA-REFERENDUM TEIL - STIMMEN SIE MIT JA!

Aufruf

Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter
für ein Olympia der Guten Arbeit 

Im September haben die Hamburger Gewerkschaften mit dem Senat und dem DOSB vereinbart, bei den Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Hamburg neue Maßstäbe für Teilhabe und Nachhaltigkeit setzen:

   - Transparenz. Ein solides und transparentes Finanzierungskonzept,
     das die Kosten so umfassend wie möglich offenlegt und auf der 
     Grundlage des Prinzips des kostenstabilen Bauens ständig 
     fortgeschrieben wird.
   - Gute Arbeit. Gute Arbeitsbedingungen als zentrales Leitmotiv der
     Olympischen und Paralympischen Spiele. Als global vernetzte 
     Veranstaltung müssen sie nicht nur die deutschen Arbeits- und 
     Tarifstandards einhalten, sondern gleichermaßen mindestens die 
     ILO-Kernarbeitsnormen für die weltweiten Lieferketten. 
     Olympische und Paralympische Spiele gehen nicht zu Lasten der 
     Beschäftigten der Stadt, der Kommunen und der Länder.
   - Infrastruktur und Teilhabe. Stärkung der öffentlichen wie 
     sozialen Infrastruktur - insbesondere in den Bereichen Verkehr, 
     Wohnen, Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit. Investitionen 
     erfolgen nicht einseitig in Stadien und Sporteinrichtungen, 
     sondern fördern zugleich öffentliche und soziale Maßnahmen für 
     die Bevölkerung. Bei Planung, Ausgestaltung und Durchführung der
     Spiele ist ausdrücklich die Einbeziehung aller 
     Bevölkerungsgruppen sicherzustellen; die olympische Bewegung 
     soll das Miteinander in einer solidarischen Gesellschaft 
     fördern. Olympische und Paralympische Spiele werden nachhaltig, 
     also sozial, ökologisch und ökonomisch sinnvoll organisiert. 

Nach dem Finanzreport des Senats hat auch die Bürgerschaft jetzt die Übernahme dieser Grundsätze beschlossen und will ihre Wächterfunktion bei der Umsetzung dieser Vereinbarungen wahrnehmen. Hamburg kann und will damit ein Zeichen setzen, dass sportliche Großereignisse sozial, fair und nachhaltig organisiert werden können und dass die Einhaltung von Arbeitnehmer/innen- und Menschenrechten national wie international zum Standard gehören.

Ansprechpartner:

Wolfgang Rose
MdHB
Mobil: 0172/ 43 44 799
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