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Senate of Economy Europe in Berlin gegründet: "Was kann die Wirtschaft für Europa tun?"
Frühere EU-Kommissare Günter Verheugen und Benita Ferrero-Waldner im Präsidium

Berlin (ots) - Klare Bekenntnisse zur europäischen Integration, zur Stärkung der Brüsseler Institutionen und zu globalen Aufgaben bildeten am Mittwoch in Berlin den Auftakt zur Gründung des Senate of Economy Europe. Die früheren EU-Kommissare Günter Verheugen und Benita Ferrero-Waldner wurden an die Spitze des Gremiums berufen. "Europa ist jetzt wichtiger denn je", resümierten die Repräsentanten aus 26 Ländern bei der Veranstaltung im Haus der Bundespressekonferenz im Regierungsviertel.

Nach den Worten des früheren EU-Kommissars Günter Verheugen und nunmehrigen Präsidenten des Senate of Economy Europe gehöre es zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmern, die europäische Integration voranzubringen. "Der neue Senate of Economy Europe will eine Stimme für ein politisch geeintes und wirtschaftlich starkes Europa sein."

Organisationen der Wirtschaft, die auf europäischer Ebene ihre Interessen vertreten, gebe es viele. Der Senate Europe habe eine andere Vision, unterstrich Verheugen. "Der Senat fragt nicht, was Europa für die Wirtschaft tun kann, sondern umgekehrt: Was kann die Wirtschaft für Europa tun?"

Benita Ferrero-Waldner, Ex-Kommissarin und amtierende Präsidentin der Stiftung EU-Lateinamerika, betonte, vor allem Südamerika und die Karibik seien natürliche Partner Europas. "Das kulturelle Erbe, die sprachliche Nähe und das Bekenntnis beider Regionen zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Multilateralismus machen Lateinamerika und Europa zu einzigartigen Partnern, globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen." Die Österreicherin wurde zur Vizepräsidentin des Senats der Wirtschaft Europa berufen.

Der Senate of Economy Europe (mit Sitz in Brüssel) ist eine Gruppierung des Senate of Economy International (Wien), dessen Ehrenpräsident der Friedensnobelpreisträger Professor Mohammad Yunus ist. Präsident des Senate International ist Professor Franz Josef Radermacher, Mitglied des Club of Rome.

Sprecher des neuen Vorstands ist Baden-Württembergs Ex-Wirtschaftsminister Walter Döring, unterstützt von Dieter Härthe und Christoph Brüssel vom Senat Deutschland und Hans Harrer vom Senat Österreich.

Der Senat der Wirtschaft ist ein Think & Do Tank. Ihm gehören Repräsentanten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft an, die sich ihrer Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft stellen und den Dialog mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien führen.

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Ewald König, Berliner Korrespondentenbüro
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