Better Than Cash Alliance

Mexikos Weg zur finanziellen Eingliederung beginnt mit dem Vorhaben, den Zahlungsverkehr mit Bargeld einzuschränken

Mexico City und New York (ots/PRNewswire) - Eine der größten Volkswirtschaften in Lateinamerika behält ihre Wachstumsdynamik bei, indem sie der Better Than Cash Alliance der Vereinten Nationen beitritt, um eine finanziell integrierte Volkswirtschaft zu fördern

Die Regierung Mexikos möchte weiter auf ihrem erfolgreichen Wirtschaftswachstum und ihrer neuen Richtlinie zur finanziellen Eingliederung aufbauen, indem sie den bargeldlosen Zahlungsverkehr bei Bürgern, Unternehmen und staatlichen Einrichtungen fördert. Durch seine Teilnahme an der Better Than Cash Alliance der Vereinten Nationen (https://www.betterthancash.org/) wird Mexiko integratives Wachstum fördern, die Position von Frauen stärken und das Bruttoinlandsprodukt des Landes erhöhen.

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Die Ankündigung kommt kurz nachdem die Regierung Mexikos ihre nationale Strategie zur finanziellen Eingliederung bekanntgab (http://www.gob.mx/presidencia/prensa/mexico-incluyente-es-un-pais-en-donde-los-derechos-no-solo-sean-un-ideal-sino-una-realidad-permanente-en-la-vida-diaria-de-sus-habitantes?idiom=es&hootPostID=59e0b3040a7725b90ee6f6f77ec46fca) - dabei wurde das Land aufgerufen, technische Innovationen zu nutzen, um die finanzielle Eingliederung zu fördern, und weniger Bargeld zu verwenden.

Laut einem Bericht von Moody's Analytics (https://usa.visa.com/visa-everywhere/global-impact/moodys-analytics-study-the-global-impact-of-electronic-payments.html)hat die bisherige Nutzung digitaler Zahlungsmittel Mexikos Bruttoinlandsprodukt zwischen 2011 und 2015 bereits um 8 Milliarden USD angekurbelt. Dies zeigt ein großes Potenzial für weiteres Wachstum auf. Nachforschungen der Better Than Cash Alliance haben zudem ergeben (https://www.betterthancash.org/news/blogs-stories/digitization-of-payments-in-mexico-saves-billions), dass die mexikanische Regierung durch die Digitalisierung des eigenen Zahlungsverkehrs pro Jahr schätzungsweise 1,3 Milliarden USD einspart.

Mexikos Ankündigung, die Bemühungen um einen bargeldlosen Zahlungsverkehr verstärken zu wollen, kommt nach einer Phase des verlangsamten Wirtschaftswachstums (http://www.worldbank.org/en/publication/global-economic-prospects) in der Region Lateinamerika insgesamt. Zwar bildet Mexikos Wirtschaft hier eine Ausnahme und zeigt weiter ein solides Wachstum, aber nur 44 Prozent aller Personen über 18 Jahren in Mexiko haben ein Bankkonto. Das ergibt eine kürzliche Umfrage der Regierung zur finanziellen Eingliederung (ENIF, 2015). Von den 120 Millionen Einwohnern des Landes haben jedoch über 107 Millionen ein Mobiltelefon, was bedeutet, dass der mobile digitale Zahlungsverkehr ein potenziell wichtiges Instrument zur Verstärkung der finanziellen Eingliederung ist.

"Wir stehen vor einer hervorragenden Chance zur finanziellen Eingliederung,die wir unbedingt nutzen müssen, wenn wir auf der Dynamik der neuen nationalen Richtlinie zur finanziellen Eingliederung aufbauen wollen," sagte Luis Videgaray Caso, Mexikos Minister für Finanzen und öffentlichen Kredit. "Die Integration digitaler Zahlungstechnologien in allen staatlichen Behörden ist hierfür ausschlaggebend - außerdem sind der Effizienzgewinn und die Kosteneinsparungen kaum zu ignorieren. Durch unsere Teilnahme an der Better Than Cash Alliance, die uns die Umsetzung sowohl unserer nationalen Richtlinie zur finanziellen Eingliederung als auch unserer nationalen Strategie zum bargeldlosen Zahlungsverkehr erleichtert, verbessern wir das Leben aller unserer Bürger und tragen zu einem integrativen Wirtschaftswachstum bei."

2013 startete die mexikanische Regierung die nationale Strategie zum bargeldlosen Zahlungsverkehr "México Digital" (https://www.gob.mx/mexicodigital/), die u. a. zum Ziel hatte, eine digitale Wirtschaft zu schaffen. Seitdem bilden die von der Regierung getroffenen Maßnahmen, um sich vom Bargeld-Zahlungsverkehr wegzubewegen, ein starkes Fundament, auf dem sich aufbauen lässt. Die Zahl der bargeldlosen Zahlungstransaktionen über das Konto des Schatzamtes haben sich von 69 Millionen in 2013 auf 116 Millionen in 2015 erhöht. Die heutige Mitgliedschaftsankündigung ist ein großer Schritt beim weiteren Aufbau einer robusten digitalen Wirtschaft, in der jeder problemlos elektronische Zahlungen ausführen und empfangen kann.

"Als Mexiko 2012 die G20-Präsidentschaft innehatte, stellte die Regierung die finanzielle Eingliederung ins Zentrum der globalen Tagesordnung", so Dr. Ruth Goodwin-Groen, Geschäftsführerin der Better Than Cash Alliance. "Das Land ist seit langem bekannt für seine innovativen Maßnahmen in der Förderung der finanziellen Eingliederung. Jetzt hat Mexiko mit der Umsetzung der neuen Richtlinie zur finanziellen Eingliederung einen weiteren mutigen Schritt getan, um die Art und Weise, wie Zahlungen ausgeführt werden, zu verändern. So werden Millionen Menschen befähigt, sich an einer digitalen, finanziell integrativen Wirtschaft zu beteiligen und viele weitere Vorteile für da Land zu schaffen."

Über Better Than Cash Alliance

Die Better Than Cash Alliance ist eine Partnerschaft aus Regierungen, Unternehmen und internationalen Organisationen, die es sich zum Ziel gemacht haben, den Übergang von Bargeldzahlungen zu bargeldlosem Zahlungsverkehr zu beschleunigen, um Armut zu senken und integratives Wachstum zu fördern. Der Kapitalentwicklungsfonds der Vereinten Nationen übernimmt dabei die Sekretariatsaufgaben. Weiterführende Informationen auf www.betterthancash.org. Folgen Sie uns unter @BetterThan_Cash (https://twitter.com/BetterThan_Cash) und abonnieren Sie unsere Nachrichten (http://betterthancash.org/sign-up/).

Pressekontakt:

Regierung von Mexiko
Claudia Algorri Guzman
Pressesprecherin des Ministeriums für Finanzen und öffentlichen Kredit
(+52) 55 3688 5817
claudia_algorri@hacienda.gob.mx

oder The Better Than Cash Alliance
Angela Corbalan
Specialistin für Kommunikation
(+1) 917 224 9109
angela.corbalan@uncdf.org



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