Mylan Healthcare GmbH

Hitzewallungen und Herzrasen - Hilfe in den Wechseljahren

Hitzewallungen und Herzrasen - Hilfe in den Wechseljahren
Dateiname: bme-hormontherapie.mp3
Dateigröße: 1,64 MB
Länge: 01:47 Minuten

ein Dokument zum Download

Hannover (ots) - Anmoderationsvorschlag:

Früher oder später ist es bei jeder Frau soweit - sie kommt in die Wechseljahre und damit in eine Phase, in der sich der Hormonhaushalt und der Körper verändern. Und das hat Folgen. Welche Beschwerden in den Wechseljahren auftreten und was man dagegen tun kann, weiß Helke Michael.

Sprecherin: Hitzewallungen, Gelenkschmerzen, Schlafstörungen und Depressionen - die Wechseljahre können zur Qual werden. Vorbeugen kann man nicht - nur reagieren.

O-Ton 1 (Professor Dr. Kai J. Bühling, 0:09 Min.): "Und letzten Endes hilft dann nur, dass man eben diesen Hormonmangel und die Hormonschwankungen im Körper durch Hormone ausgleicht und da eben eine Hormontherapie durchführt."

Sprecherin: Erklärt Professor Dr. Kai J. Bühling. Vor einer solchen Therapie steht ein ausführliches Gespräch mit der Patientin - auch um herauszufinden, ob es Risikofaktoren gibt.

O-Ton 2 (Professor Dr. Kai J. Bühling, 0:15 Min.): "Und dann kann man individuell etwas auswählen. Wobei immer darauf zu achten ist, dass man möglichst früh mit der Therapie beginnt, wenn die Beschwerden auftreten. Weil man gezeigt hat, dass bei frühzeitigem Beginn einer Hormontherapie das Risiko dadurch geringer ist und der Nutzen für die Patientin höher."

Sprecherin: Neben der Linderung der direkten, spürbaren Beschwerden, wie Hitzewallungen und Schlafstörungen, verbessern sich in der Regel auch die Blutfettwerte und das Risiko für Diabetes, Darmkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt.

O-Ton 3 (Professor Dr. Kai J. Bühling, 0:24 Min.): "Und Einer Osteoporose, dem Knochenschwund, wird vorgebeugt. Bei Frauen mit erhöhtem Risiko für eine Thrombose, also einem Blutgerinsel, ist es sinnvoll, möglichst über die Haut die Hormone zuzuführen, transdermal nennt man das. Da wird ein Pflaster aufgeklebt, und dann wird das eben über die Haut aufgenommen. Es hat sich gezeigt in großen Studien, dass Frauen, die nur eine reine Östrogen-Therapie bekommen, dass dort das Brustkrebsrisiko sogar gesenkt wird."

Sprecherin: Mit einem Vorurteil muss noch aufgeräumt werden. Eine Hormontherapie macht nicht dick. Durch Wassereinlagerungen nimmt man maximal ein Kilo zu.

O-Ton 4 (Professor Dr. Kai J. Bühling, 0:17 Min.): "Normalerweise verschwindet das auch wieder nach einigen Wochen. Was das Problem ist: Dass wir Menschen alle zunehmen mit zunehmendem Alter. Und zwar gibt es Studien, die zeigen 300 Gramm im Jahr Gewichtszunahme. Und das ist das, was die Patientinnen auch erleben und dann häufig auf die Hormontherapie schieben. Die ist aber nicht Schuld daran."

Abmoderationsvorschlag:

Wechseljahre können ihren Schrecken verlieren. Mehr zum Thema Hormontherapie sagt Ihnen Ihr Frauenarzt.

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. 

Pressekontakt:

Dr. Rhoda Busch 
signum [ pr GmbH
Im Mediapark 6c
50670 Köln
fon +49-(0)-221-569104-24
fax +49-(0)-221-569104-29
R.Busch@signumpr.de
Medieninhalte
2 Dateien

Das könnte Sie auch interessieren: