Ludwig von Mises Institut Deutschland e. V.

Der Kapitalismus hilft den Armen

München (ots) - Kapitalismuskritik ist in, stellt Steven Horwitz in seinem jüngsten Beitrag auf www.misesde.org fest. Dabei sind es nicht nur linke Akademiker, die dem Kapitalismus vorwerfen, ein System zu Lasten der Armen zu sein - weite Teile der gesellschaftlichen Eliten, insbesondere Intellektuelle und Politiker sehen es ähnlich. Damit aber ignorieren sie die historischen Tatsachen. Denn "die größten Fortschritte in der Armutsbekämpfung wurden in den Ländern erzielt, die ihre Märkte geöffnet haben", analysiert Horwitz - also dort, wo der Kapitalismus zugelassen wurde.

Seit 1990 hat sich die Zahl der Menschen, die mit weniger als zwei Dollar am Tag auskommen müssen, mehr als halbiert. Die Menschheit aber ist seit dem Jahr 1800 von rund einer Milliarde auf über sieben Milliarden angewachsen. Dinge über die selbst die ärmsten Haushalte in den westlichen Gesellschaften verfügen wie beispielsweise fließendes Wasser, Heizung, Kühlschränke standen damals, wenn überhaupt, nur den reichsten und mächtigsten zur Verfügung. Nicht nur der Lebensstandard, sondern auch die Lebenserwartung hat sich seit dieser Zeit dramatisch erhöht - für alle Schichten. Zeitgleich sank die Lebensarbeitszeit dank des immer produktiveren Einsatzes von Kapital und weil so Güter aller Art immer produktiver hergestellt werden konnten, sank auch deren Preis, wovon insbesondere die Armen überproportional profitierten. Diese Entwicklung wurde nicht durch die Erfindungen neuer Technologien angestoßen und auch nicht durch Rohstofffunde. Es war der Kapitalismus, der mit seiner Gewinn- und Verlustrechnung, der Befreiung von Arbeit und Kapital sowie der Ausbildung entsprechender Institutionen die Grundlagen für das gewaltige Wohlstandswachstum schuf. Für Horwitz ist damit klar: "Nichts hat den Armen so sehr geholfen wie der Kapitalismus."

"Angesichts dieser unwiderlegbaren Tatsache ist es höchst erstaunlich, wie oft und wie hartnäckig das Gegenteil behauptet wird", stellt Andreas Marquart, Vorstand des Ludwig von Mises Instituts Deutschland fest. "Geschuldet ist dies zunächst dem Umstand, dass viele Wirkungsweisen des Kapitalismus kontraintuitiv sind. Dadurch wird es gerade Politikern möglich, die Sachverhalte zu verfälschen und für ihre Eigeninteressen zu nutzen: Einerseits können sie so das eigene Versagen dem Kapitalismus zuschieben und andererseits sich noch mehr Macht und Einfluss sichern, indem sie vorgeben, gegen die vom Markt verursachten Verwerfungen vorzugehen. Aufklärung tut also not, und genau dies ist das Hauptanliegen des Ludwig von Mises Instituts Deutschland."

Am 8. Oktober 2016 findet die 4. Ludwig von Mises Konferenz 2016 im Hotel "Bayerischer Hof" in München statt. Unter dem Titel "Besseres Geld für die Welt" setzen sich hochkarätige Redner mit dem herrschenden Geldsystem und möglichen Alternativen auseinander. Anmeldungen sind unter http://www.misesde.org ab sofort möglich.

http://www.misesde.org/?p=12625 
Der Kapitalismus hilft den Armen 
http://www.misesde.org/?p=13306 

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