Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e.V., Lohnsteuerhilfeverein, Sitz Gladbeck

Letzter Aufruf: Steuererklärung

Gelsenkirchen (ots) - Nur noch wenige Tage - dann muss die Steuererklärung 2014 beim Finanzamt eingereicht werden. Am 1. Juni 2015 ist Abgabeschluss. Kann man die Frist nicht verlängern? Warum ist die Steuererklärung 2014 wichtig? Abgabefrist verlängern:

   - Mit einem individuellen, begründeten Antrag beim Finanzamt. Es 
     liegt im Ermessen des Sachbearbeiters, ob dem stattgegeben wird.
   - Wer seine Steuersachen einem Lohnsteuerhilfeverein oder einem 
     Steuerberater anvertraut, der gewinnt Zeit - bis 31. Dezember 
     2015. 

Frist versäumt und nun? "Wer Steuern nachzahlen muss, der kann dann mit einem Verspätungszuschlag bestraft werden", sagt Bernd Werner, Vorstand der Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e. V., Lohnsteuerhilfeverein, Sitz Gladbeck: "Ein Zuschlag von bis zu 10 Prozent der festgesetzten Steuer ist möglich."

"Niemand sollte die Chance auslassen, das für 2014 beste Ergebnis zu erzielen", sagt Bernd Werner auf http://www.lohnsteuerhilfe.net . "Viele verschenken das zu viel gezahlte Steuergeld als ihren persönlichen Beitrag für die "schwarze Null" des Finanzministers. Wir raten deshalb aus einer Reihe von Gründen, sich entweder an einen Lohnsteuerhilfeverein oder an einen Steuerberater zu wenden."

   - "Es ist eine der Besonderheiten des Steuerjahres 2014, dass 
     zahlreiche gesetzliche Vorgaben von den Finanzgerichten in Frage
     gestellt wurden." Stichpunkte: das neue Reisekostenrecht, die 
     Krankheitskosten oder haushaltsnahe Dienstleistungen.
   - Der Fiskus werbe auf den Seiten www.elster.de mit dem Satz: 
     "Meine Steuer mache ich heute einfach online." Bernd Werner: 
     "Einfach ist dort aber allenfalls, dass man seine 
     Steuererklärung über das Internet an das Finanzamt senden kann."
   - Steuersoftware: "Wir erleben immer wieder, dass Steuerpflichtige
     damit 100 EUR gespart, aber gleichzeitig mehr wie diese 
     Ersparnis durch Fehler oder Nichtbeachtung von 
     Abzugsmöglichkeiten verschenkt haben."
   - Die Fehlerquote des Finanzamtes bei den Veranlagungen ist 
     ebenfalls nicht zu unterschätzen, der Laie erkennt dies mitunter
     nicht. 

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