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Wirtschaftsforschende arbeiten am liebsten mit spezialisierten Social-Media-Diensten

Wirtschaftsforschende arbeiten am liebsten mit spezialisierten Social-Media-Diensten
Nutzung von Social-Media-Diensten in den Wirtschaftswissenschaften. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/115294 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Infografik: Stefan Werner, Copyright: ZBW"

Kiel (ots) - Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an deutschen Hochschulen und Forschungsinstituten nutzen am häufigsten die Online-Enzyklopädie Wikipedia, Content-Sharing-Dienste, Video- und Foto-Communities sowie Videokonferenzsysteme. Social Bookmarks und Microblogs wie Twitter spielen dagegen im Forschungsalltag deutscher Ökonom/inn/en keine Rolle. Das sind einige der Ergebnisse der ersten Studie, die die ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (www.zbw.eu) zur Social-Media-Nutzung in den deutschsprachigen Wirtschaftswissenschaften veröffentlicht hat.

Zum ersten Mal untersuchte die ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (www.zbw.eu) die Nutzung von Social-Media-Diensten in den Wirtschaftswissenschaften. Die repräsentative Studie fokussiert auf Web 2.0 und Social Software basierende technologische Anwendungen unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Fachrichtungen BWL, VWL und angrenzenden wirtschaftsbezogenen Fachdisziplinen. Die Studie beschreibt auf der Basis von insgesamt 766 vollständigen Datensätzen insbesondere die Kenntnis, Nutzung und Verwendungsart von verschiedenen Social-Media-Diensten in der Ökonomie.

Als zentrale Ergebnisse können folgende festgehalten werden: 

- Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an deutschen 
Hochschulen und Forschungsinstituten nutzen in ihrem Alltag am 
häufigsten die Online-Enzyklopädie Wikipedia, 
Content-Sharing-Dienste, Video- und Foto-Communities und 
Videokonferenzsysteme. 

- Speziell im beruflichen Kontext verwenden Ökonominnen und Ökonomen 
primär stark spezialisierte Werkzeuge wie Lernmanagement-und 
Literaturverwaltungssysteme. 

- Rund ein Drittel der deutschen Ökonominnen und Ökonomen ist in 
wissenschaftlichen und beruflichen Netzwerken wie ResearchGate oder 
Xing präsent. 

- Social-Media-Dienste spielen im wissenschaftlichen Alltag 
vorzugsweise im Kontext von Forschung und Lehre eine Rolle, und zwar 
speziell im Zuge von Recherche und Datenaustausch. 

Hauptgrund für die verstärkte Nutzung der genannten Social-Media-Dienste ist die Arbeitsbeschleunigung. Zum Zwecke der Recherche werden häufig Wikipedia und andere Wikis, Internetforen und Online-Literaturverwaltungsdienste genannt. Für den Datenaustausch sind es die Content-Sharing-Dienste, die sich hoher Beliebtheit erfreuen.

Es ist also festzuhalten, dass Social Media sehr wohl in den Wirtschaftswissenschaften angekommen ist, in der Intensität der Nutzung der einzelnen Dienste aber fundamentale Unterschiede existieren.

Download der Studie: 
http://ots.de/h8p8p 
Download der Infografik: 
http://www.zbw.eu/de/ueber-uns/presse/pressebilder/infografiken/ 

Über die ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft:

Die ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur. Die Einrichtung beherbergt rund 4 Millionen Bände und ermöglicht den Zugang zu Millionen wirtschaftswissenschaftlicher Online-Dokumente. Allein 2013 wurden 3,8 Millionen digitale Volltexte heruntergeladen. Daneben stellt die ZBW eine rasant wachsende Sammlung von Open-Access-Dokumenten zur Verfügung. EconStor, der digitale Publikationsserver, verfügt aktuell über 75.000 frei zugängliche Aufsätze und Working Papers. Mit EconBiz, dem Fachportal für wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen, können Studierende oder Wissenschaftler/innen in über 9 Millionen Datensätzen recherchieren. Zudem gibt die ZBW die beiden wirtschaftspolitischen Zeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics heraus. Die ZBW ist eine forschungsbasierte wissenschaftliche Bibliothek. Drei Professuren und eine internationale Doktorandengruppe beschäftigen sich transdisziplinär mit dem Thema Science 2.0. Die ZBW ist in ihrer Forschung international vernetzt. Hauptsächliche Kooperationspartner kommen aus dem Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 sowie aus dem EU-Großprojekt EEXCESS. Die ZBW ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und Stiftung des öffentlichen Rechts. Die ZBW wurde 2011, 2012 und 2013 für ihre innovative Bibliotheksarbeit ausgezeichnet mit dem internationalen LIBER Award. 2014 wurde die ZBW zur "Bibliothek des Jahres" gekürt.

Pressekontakt:

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