EinDollarBrille e.V.

"stern TV" begleitet EinDollarBrille e.V. nach Malawi
Selbsthilfe-Verein startet in einem der ärmsten Länder der Welt

"stern TV" begleitet EinDollarBrille e.V. nach Malawi / Selbsthilfe-Verein startet in einem der ärmsten Länder der Welt
Ein Patient mit Sehschwäche freut sich gemeinsam mit Martin Aufmuth über seine erste EinDollarBrille. Ort: Gesundheitszentrum Zomba, Malawi."stern TV" begleitet EinDollarBrille e.V. nach Malawi / Selbsthilfe-Verein startet in einem der ärmsten Länder der Welt. Zomba, Malawi, Trainees, EinDollarBrille, Produktion, Training, ...

Erlangen (ots) - Endlich kommt der Verein EinDollarBrille e.V. in Malawi einen großen Schritt voran. Im September erreichte Martin Aufmuth, Erfinder der EinDollarBrille, das lang ersehnte Schreiben des Ministry of Health in Malawi, mit dem nun offiziell der Start erteilt wird. Kurz darauf reiste Aufmuth mit Unterstützern aus Deutschland nach Afrika, um die Ziele festzulegen. Begleitet wurde das Team dabei von "stern TV", die die Arbeit des Vereins vor Ort dokumentierten. Am Mittwoch, 5.11.2014 wird RTL den ca. 10-minütigen Bericht um 22.15 Uhr ausstrahlen, Martin Aufmuth ist außerdem Gast in der Sendung "stern TV".

Malawi im Südosten von Afrika zählt zu den ärmsten Ländern der Erde. Von den 14 Millionen Menschen lebt die Mehrheit unter der Armutsgrenze. Obwohl die Häufigkeit von Fehlsichtigkeiten mit der in Europa vergleichbar ist, kann sich hier kaum jemand eine ganz normale Brille leisten. Die Folgen: Viele Kinder können nicht am Schulunterricht teilnehmen, Erwachsenen haben oft nicht die Chance, einer Arbeit nachzugehen und ihre Familie zu versorgen. Der EinDollarBrille e.V. startet nun mit seinem Projekt in Malawi, um auch den ärmsten Menschen eine Brille zu ermöglichen, denn das Ministry of Health hat dafür kürzlich offiziell seine Zustimmung erteilt.

Ziel für Malawi: Flächendeckende Versorgung mit Brillen

Der EinDollarBrille e.V. will innerhalb der nächsten Jahre eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung in Malawi mit Brillen erreichen. Die Einheimischen werden in der Herstellung von Brillen, deren Materialpreis bei rund einem US-Dollar liegt, trainiert. Diese sollen dann zum Preis von zwei bis drei Tageslöhnen, ein Betrag, den auch arme Menschen aufbringen können, verkauft werden. Die Brillen werden mit einer Biegemaschine hergestellt, auf der ein Draht zu einem robusten Brillengestell verarbeitet wird. Die bereits geschliffenen Gläser in 25 verschiedenen Stärken müssen nur noch in das fertige Gestellt eingeklickt werden. Danach werden die Brillen nach Vorgabe der Optometristen für die Patienten in wenigen Minuten vor Ort angepasst. Das Rohmaterial für die Herstellung wird über den Verein in Deutschland importiert, die Produktionsmaschinen, das Material und das Training vor Ort werden durch Spendengelder finanziert. So werden nicht nur bedürftige Menschen mit Brillen versorgt sondern auch Arbeitsplätze geschaffen. Der lokale Wertschöpfungsanteil liegt bei über 60%.

Hilfe zur Selbsthilfe

Mit der Erfindung der EinDollarBrille leistet der gemeinnützige Verein einen großen Beitrag der Hilfe zur Selbsthilfe. Die ehrenamtlichen Helfer sind in Afrika, Asien und Südamerika unterwegs, um rund 150 Millionen Menschen, die sich keine herkömmliche Brille leisten können, Sehen zu ermöglichen. Für die wichtige Arbeit von Martin Aufmuth und seinem Team werden Spendengelder benötigt, damit die Trainings der ehrenamtlichen Mitarbeiter vor Ort sowie die Reisekosten finanziert werden können. Wer sich auf ehrenamtlicher Basis für eine Unterstützung interessiert, kann sich an den Verein wenden. Der Verein ist offen für eine Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die sich in den Zielländern ebenfalls engagieren, sei es im Bereich der Augenoptik oder mit einem bestehenden Vertriebsnetz oder sonstigen lokalen Strukturen und Kooperationen.

Weiteres Bildmaterial unter http://www.eindollarbrille.de/

Pressekontakt:

Björn Holste (Pressesprecher)
Mobil: +49 151 21 260 530
E-Mail: bjoern.holste@onedollarglasses.org
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