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Deutsche PalliativStiftung

"Staffelübergabe" im Stiftungsrat der Deutschen PalliativStiftung / Prof. Ruth Rissing-van Saan beerbt Dr. Carsten Schütz

"Staffelübergabe" im Stiftungsrat der Deutschen PalliativStiftung /
Prof. Ruth Rissing-van Saan beerbt Dr. Carsten Schütz
"Staffelübergabe" im Stiftungsrat der DPS - vlnr. Thomas Sitte (Vorstandsvors. DPS), Dr. Carsten Schütz, Prof. Ruth Rissing-van Saan, Eckhard Eichner (stv. Stiftungsratsvors.) Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/115105 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter ...

Fulda (ots) - Vergangenen Freitag kamen in der Geschäftsstelle der Deutschen PalliativStiftung (DPS) Stiftungsrat und -vorstand zur Vollversammlung zusammen. Auf der Tagesordnung stand u.a. die Kooptation von Stiftungsrätin Frau Prof. Dr. jur. Rissing-van Saan, die abgelaufen war. Aus zeitlichen Gründen übergab sie ihr Amt an Dr. iur. utr. Carsten Schütz. Die ehemalige Stiftungsrätin hat sich insbesondere für das Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zur Selbsttötung eingesetzt. Sie wird der DPS weiterhin in Rat und Tat verbunden bleiben.

Ein wichtiges Projekt der Deutschen PalliativStiftung konnte während der Amtszeit von Frau Prof. Dr. jur. Ruth Rissing-van Saan erfolgreich abgeschlossen werden. Die Stiftung hat intensiv am Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zur Selbsttötung mitgearbeitet. Insbesondere Stiftungsrätin Prof. Rissing-van Saan war hochkompetent an vielen Gesprächen und Beratungen beteiligt. Als Beauftragte der Vertrauensstelle Transplantationsmedizin der Bundesärztekammer wächst jedoch ihre Arbeitsbeanspruchung und auch für die Aufklärung im Zusammenhang mit Manipulationen bei der Organvermittlung. Deshalb übergab Prof. Rissing-van Saan nun den "Staffelstab" an Dr. iur. utr. Carsten Schütz. Dr. Schütz ist Direktor des Sozialgerichts Fulda und Mit-Herausgeber der Zeitschrift "Betrifft JUSTIZ". Er engagiert sich nicht nur von Berufs wegen seit Jahren in sozialrechtlichen Fragen, die in schwerster Krankheit und am Lebensende Relevanz erlangen.

"Ich freue mich sehr, die elementaren Anliegen der Deutschen PalliativStiftung als Stiftungsrat unterstützen zu können. An deren fundamentaler gesellschaftlicher Bedeutung hat sich auch nach den jüngsten Entscheidungen des Deutschen Bundestages nichts geändert. Ich danke der Stiftung für das in der Berufung zum Stiftungsrat zum Ausdruck kommende Vertrauen; dass dies zugleich in Nachfolge für eine solch angesehene Persönlichkeit wie Frau Prof. Rissing-van Saan erfolgt, ehrt mich darüber hinaus in besonderer Weise.", so der neue Stiftungsrat Dr. Schütz.

   Die Deutsche PalliativStiftung

   Experten aus der Praxis der Sterbebegleitung (Medizin, Pflege, 
Seelsorge, Physiotherapie, ...) gründeten die Deutsche 
PalliativStiftung. Ein Hauptziel ist eine gute Vernetzung und 
Verbesserung der ambulanten Hospizarbeit und Palliativversorgung in 
Deutschland.

   Die Beratung von Entscheidern und Fachleuten, Laien sowie Haupt- 
und Ehrenamtlichen in Verbänden und Institutionen ist als seriöse 
Lobbyarbeit eine wichtige Arbeit der PalliativStiftung. Betroffenen 
und Angehörigen werden geeignete Ansprechpartner vor Ort vermittelt. 
Mit Öffentlichkeitsarbeit und verschiedenen Projekten der Stiftung 
wie dem Deutschen PalliativKalender sollen weite Teile der 
Gesellschaft für die Thematik sensibilisiert und über 
Versorgungsmöglichkeiten informiert werden.

   Nach deutschem Recht darf niemand gegen seinen Wunsch am Leben 
erhalten werden und kein menschliches Leben aktiv beendet werden. Um 
das auch leben zu können, müssen die Menschen über die Möglichkeiten 
von Hospizarbeit und Palliativversorgung als lebensbejahende 
Alternativen Bescheid wissen. Deshalb bringt die PalliativStiftung im
eigenen Verlag fundierte und laienverständliche Muster zu 
Patientenverfügungen, Bücher, Broschüren heraus. Sie klärt auf 
ungewohnten Wegen auf.

   Unsere Vision ist es, dass jeder sagen kann: "Wie gut, dass ich 
mich auf Hospizarbeit und Palliativversorgung verlassen kann. Immer 
und überall." 

Pressekontakt:

Deutsche PalliativStiftung
Herr Thomas Sitte
Am Bahnhof 2
36037 Fulda
Tel. 0661 48049797
Email. thomas.sitte@palliativstiftung.de
Original-Content von: Deutsche PalliativStiftung, übermittelt durch news aktuell

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