Deutsche PalliativStiftung

Neuerscheinung: "Und wenn ich nicht mehr leben möchte? - Sterbehilfe in Deutschland"

v.l.n.r. Nikolaus Schneider, Thomas Sitte und Hermann Gröhe nach einer heißen Diskussion zur "Sterbehilfe" beim Deutschen Evangelischen Kirchentag 2015. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/115105 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte... mehr

Fulda (ots) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Theologe Nikolaus Schneider beschäftigen sich in ihrem heute erschienenen Buch mit der Frage "Was ist, wenn ich nicht mehr leben möchte?". Gröhe lehnt jede organisierte Beihilfe zur Selbsttötung entschieden ab und fordert den Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung. Auch Schneider schließt die Hilfe zur Selbsttötung aus. Ein gelungener Beitrag zur aktuellen Diskussion zum Thema Sterbebegleitung und Beihilfe zur Selbsttötung.

Die Autoren im Streitgespräch mit der ZEIT-Redakteurin Evelyn Finger. Es werden kluge Fragen der Journalistin oftmals weise beantwortet. Kein Thema wird ausgeklammert, wenn es um die Sorge und Nöte am Lebensende aus der Sicht der nicht-professionell Versorgenden geht. "Ohne missionieren zu wollen, ringen zwei bekennende Christen mit einer kritischen Gesprächspartnerin um Antworten aus menschlicher, philosophischer, ethischer, soziologischer, politischer, religiöser Sicht. Und die Antworten macht sich keiner der Teilnehmer leicht", so der Vorstandsvorsitzende der Deutschen PalliativStiftung (DPS) Thomas Sitte. Der Leser erlebt, wie authentisch auch in eigener Erfahrung und Betroffenheit die Prominenten Interviewpartner doch einsam, zweifelnd und verzweifelt am Bett von Leidenden gesessen haben. Im Anhang des Buches finden sich ein Interview mit Anne Schneider und ein Aufsatz des Präsidenten der Bundesärztekammer Frank Ulrich Montgomery. Die vollständige Rezension von Thomas Sitte kann unter www.palliativstiftung.de/verlag-shop/buchbesprechungen.html nachgelesen werden.

"Und wenn ich nicht mehr leben möchte?" ist im adeo-Verlag erschienen und zum Preis von 17,99 Euro im Verlagsshop der Deutschen PalliativStiftung unter www.palliativstiftung.de/verlag-shop erhältlich.

Die Deutsche PalliativStiftung

Experten aus der Praxis der Sterbebegleitung (Medizin, Pflege, 
Seelsorge, Physiotherapie, ...) gründeten die Deutsche 
PalliativStiftung. Ein Hauptziel ist eine gute Vernetzung und 
Verbesserung der ambulanten Hospizarbeit und Palliativ-versorgung in 
Deutschland.

Die Beratung von Entscheidern und Fachleuten, Laien sowie Haupt- und 
Ehrenamtlichen in Verbänden und Institutionen ist als seriöse 
Lobbyarbeit eine wichtige Arbeit der PalliativStiftung. Betroffenen 
und Angehörigen werden geeignete Ansprechpartner vor Ort vermittelt. 
Mit Öffentlichkeitsarbeit und verschiedenen Projekten der Stiftung 
wie dem Deutschen PalliativKalender sollen weite Teile der 
Gesellschaft für die Thematik sensibilisiert und über 
Versorgungsmöglichkeiten informiert werden.

Nach deutschem Recht darf niemand gegen seinen Wunsch am Leben 
erhalten werden und kein menschliches Leben aktiv beendet werden. Um 
das auch leben zu können, müssen die Menschen über die Möglichkeiten 
von Hospizarbeit und Palliativversorgung als lebensbejahende 
Alternativen Bescheid wissen. Deshalb bringt die PalliativStiftung im
eigenen Verlag fundierte und laienverständliche Muster zu 
Patientenverfügungen, Bücher, Broschüren heraus. Sie klärt auf 
ungewohnten Wegen auf.

Unsere Vision ist es, dass jeder sagen kann: "Wie gut, dass ich mich 
auf Hospizarbeit und Palliativversorgung verlassen kann. Immer und 
überall." 

Pressekontakt:

Deutsche PalliativStiftung
Herr Thomas Sitte
Am Bahnhof 2, 36037 Fulda
Tel.: 0661 48049797
Email: thomas.sitte@palliativstiftung.de

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