Deutsche PalliativStiftung

PalliativStiftung begrüßt Gesetzentwurf zum Verbot der organisierten Beihilfe zur Selbsttötung

Hospizarbeit und Palliativversorgung ist die lebensbejahende Alternative. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/115105 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Deutsche PalliativStiftung/Peter Steudtner"

Fulda (ots) - Der fraktionsübergreifende Gesetzentwurf zum Verbot der organisierten Beihilfe zur Selbsttötung wurde heute veröffentlicht - die Deutsche PalliativStiftung (DPS) sieht dort all ihre Forderungen in Bezug auf eine gesetzliche Regelung der Beihilfe zur Selbsttötung erfüllt.

"Der aktuelle Gesetzentwurf gegen eine Erleichterung von Selbsttötung ist der Königsweg und nimmt alle Forderungen von Experten auch der PalliativStiftung die wir seit Jahren formulieren auf." so der Vorstandsvorsitzende der DPS Thomas Sitte.

Die Deutsche PalliativStiftung fordert, dass jede organisierte Förderung der Selbsttötung verboten werden muss, da sie Selbsttötungen nicht vorbeuge, sondern eben diese fördere. Auch heute gilt schon, wenn eine Patientenverfügung vorliegt, darf niemand gegen seinen Wunsch am Leben erhalten werden. Gleichzeitig gilt, dass kein menschliches Leben aktiv beendet werden darf. Dieses spiegelt der aktuelle Gesetzentwurf wieder.

Aufgabe ist es weiterhin, die Gesellschaft über die Möglichkeiten von Hospizarbeit und Palliativversorgung als lebensbejahende Alternative bestmöglich zu informieren und diese für jeden verfügbar zu machen. "Nun sind die Ärztekammern gefordert zu klären, dass das Berufsrecht in diesen grundlegenden Fragen in allen Bundesländern einheitlich ist." so Sitte. Sowohl jeder Bürger als auch Palliativexperten und Ärzte müssten verstehen was erlaubt ist und wo die Grenzen sind. Hierfür bedarf es weiter intensiver Öffentlichkeitsarbeit.

   Die Deutsche PalliativStiftung

   Experten aus der Praxis der Sterbebegleitung (Medizin, Pflege, 
Seelsorge, Physiotherapie, ...) gründeten die Deutsche 
PalliativStiftung. Ein Hauptziel ist eine gute Vernetzung und 
Verbesserung der ambulanten Hospizarbeit und Palliativversorgung in 
Deutschland.

   Die Beratung von Entscheidern und Fachleuten, Laien sowie Haupt- 
und Ehrenamtlichen in Verbänden und Institutionen ist als seriöse 
Lobbyarbeit eine wichtige Arbeit der PalliativStiftung. Betroffenen 
und Angehörigen werden geeignete Ansprechpartner vor Ort vermittelt. 
Mit Öffentlichkeitsarbeit und verschiedenen Projekten der Stiftung 
wie dem Deutschen PalliativKalender sollen weite Teile der 
Gesellschaft für die Thematik sensibilisiert und über 
Versorgungsmöglichkeiten informiert werden.

   Nach deutschem Recht darf niemand gegen seinen Wunsch am Leben 
erhalten werden und kein menschliches Leben aktiv beendet werden. Um 
das auch leben zu können, müssen die Menschen über die Möglichkeiten 
von Hospizarbeit und Palliativversorgung als lebensbejahende 
Alternativen Bescheid wissen. Deshalb bringt die PalliativStiftung im
eigenen Verlag fundierte und laienverständliche Muster zu 
Patien-tenverfügungen, Bücher, Broschüren heraus. Sie klärt auf 
ungewohnten Wegen auf.

   Unsere Vision ist es, dass jeder sagen kann: "Wie gut, dass ich 
mich auf Hospizarbeit und Palliativversorgung verlassen kann. Immer 
und überall." 

Pressekontakt:

Deutsche PalliativStiftung
Herr Thomas Sitte
Am Bahnhof 2, 36037 Fulda
Tel.: 0661 48049797
Email: thomas.sitte@palliativstiftung.de

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