Stiftung Zuversicht für Kinder

Wasser für die Menschen in West-Laikipa/Kenia

Zisternen Nr. 68 - Alice und ihre Kinder / Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/115084 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Stiftung Zuversicht für Kinder/Ingenieure ohne Grenzen e.V."

Hannover/Köln (ots) - Gezielte Wasserversorgung, fortlaufende Qualifikationsmaßnahmen und die Stärkung der lokalen Bauwirtschaft sorgen für bessere Lebensbedingungen in Rift Valley/Kenia

Das von extremen Dürreperioden beherrschte Klima in Rift Valley, der größten der sieben kenianischen Provinzen, stellt die Einwohner vor große Herausforderungen. Besonders die Menschen in den teilweise abgelegenen Ortschaften von Laikipa County haben unter der mangelhaften Wasserversorgung zu leiden. Im Rahmen ihrer Hilfseinsätze in Ost- und Westafrika setzt sich die Hilfsorganisation Ingenieure ohne Grenzen e.V. für den infrastrukturellen Ausbau in den Landesregionen im Einklang mit sozialen und kulturellen Aspekten ein und stärkt mit diesem Ansatz die Nachhaltigkeit der Hilfsprojekte. Die Stiftung Zuversicht für Kinder unterstützt das Projekt "Regenwassernutzung in West-Laikipa" mit einer zweckgebundenen Spende in Höhe von 3.000 Euro.

Mit dem Ziel, das Grundrecht jedes Menschen auf Trinkwasser zu realisieren, kooperiert die Hilfsorganisation Ingenieure ohne Grenzen bereits seit 2007 mit der lokalen, in Nakuru/Kenia ansässigen Organisation One World Consultants (OWCC) im Rahmen des Projektes "Regenwassernutzung in West-Laikipa".

"In dieser Partnerschaft verbinden wir unser technisches Fachwissen mit dem langjährigen Know-how von OWCC im Bau von Zisternen unter den örtlichen Voraussetzungen", sagt Mareike Jenne, Projektleiterin bei Ingenieure ohne Grenzen. Neben den genauen Orts-, Material- und Sprachkenntnissen liegt der Vorteil der Arbeitsweise von One World Consultants darin, den Schwerpunkt auf die fortlaufende Ausbildung der Handwerker vor Ort zu legen.

"Die Bereitschaft, nicht allein in die Hilfsprojekte selbst, sondern auch in die Fachkenntnisse der Menschen vor Ort zu investieren, ist kennzeichnend für die Arbeitsweise sowohl von Ingenieure ohne Grenzen als auch von der Stiftung Zuversicht für Kinder. Nur so kann ein Projekterfolg langfristig gesichert werden", sagt Frank Beumer, selbstständiger Handelsvertreter und Vertriebsmanager bei HORBACH, und fährt fort: "Mit dem Bau der Zisternen, die in unmittelbarer Nähe der Wohnhäuser der begünstigten Familien gebaut werden, kann das Regenwasser aufgefangen und gespeichert werden." Auf diese Weise stehen jeder Familie rund 10.000 Liter Regenwasser für den Alltagsverbrauch zur Verfügung.

Stärkung der Bauwirtschaft durch Verwendung lokaler Baumaterialien Für den Bau einer Zisterne benötigt ein Bautrupp unter Anleitung eines Vorarbeiters sieben Tage. Die Zisternen werden in Ferrozement-Bauweise erstellt, wobei die oberste Schicht im Innern des Behälters aus Zementschlämme besteht. Die Konstruktion der Wand selbst ist aus einer Kombination aus Eisenstäben, welche in das Bodenfundament eingelassen werden, und zylinderförmigen Stahlbewehrungen gefertigt, welche mit Hühnerdraht stabilisiert und mit Maissäcken ummantelt werden. Im Anschluss werden sechs unterschiedliche Betonschichten aufgebracht und so eine Wandstärke von acht bis zehn Zentimeter erreicht. Ein in die Konstruktion eingelassenes Rohr mit einem Wasserhahn ermöglicht die weitgehend saubere Wasserentnahme.

Mehr Informationen über Ingenieure ohne Grenzen (IoG) erfahren Sie unter: http://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/Projekte

Weitere Informationen und Pressekontakt:

Stiftung Zuversicht für Kinder
Dr. Martina Adam
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E-Mail: martina.adam@stiftung-zuversicht.de
http://www.stiftung-zuversicht-fuer-kinder.org



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