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Höttges fordert neue Spielregeln
Der Chef der Deutschen Telekom kritisiert im Interview mit BILANZ, dass Internetkonzerne bevorzugt würden

Bonn (ots) - Im europäischen Kampf gegen die internationalen Internet-Giganten sieht sich Telekom-Chef Tim Höttges politisch gebremst. Dies berichtet das Hamburger Wirtschaftsmagazin BILANZ in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe. Whatsapp, Facebook oder Google seien "im Gegensatz zu uns nicht reguliert, obwohl sie ähnliche oder die gleichen Produkte anbieten. Wir brauchen Chancengleichheit!", kritisiert er im Interview mit BILANZ die europäische Politik, die seines Erachtens "im digitalen Zeitalter noch nicht vollständig angekommen" ist.

"Ich komme mir vor als würde ich mit Gewichten ein Wettrennen gegen die Giganten laufen", beschreibt Höttges das unfaire Spiel in dem er sich befindet, gegenüber BILANZ. Im Interview erklärt der Telekom-Primus auch, wie er sein Unternehmen für die nächsten Jahre rüstet: "Daten werden das Öl des 21. Jahrhunderts sein. Ich möchte nicht, dass in Europa gefördert wird und in den USA die Veredelung und Wertschöpfung stattfindet." Privat macht Höttges allerdings öfter digital detox: "Wenn wir gemeinsam Abendessen herrscht striktes Handy-Verbot".

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Redaktion BILANZ
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