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Ambulante OP-Einrichtungen: Eine sichere Alternative zum Krankenhausaufenthalt

Ambulante OP-Einrichtungen: Eine sichere Alternative zum Krankenhausaufenthalt
Ambulante OP-Einrichtungen: Eine sichere Alternative zum Krankenhausaufenthalt / Ambulante OP- Einrichtungen stellen für viele Eingriffen eine Alternative zum Klinikaufenthalt dar. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/113906 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke... mehr

Nürnberg (ots) - Eine dicke Träne rinnt über Jonas' Gesicht. Gerade haben er und seine Mutter vom Kinderchirurgen erfahren, dass er einen Leistenbruch hat, der operiert werden muss. Es wird Jonas' erste OP sein - und er hat ein wenig Angst davor. Gerade für kleinere operative Eingriffe an Kindern seien ambulante Zentren bestens geeignet, sagt Jörg Karst, Anästhesist und Vertreter der niedergelassenen Anästhesisten in Berlin. Der medizinische Fortschritt macht es vielfach möglich, dass Operationen nicht mehr stationär vorgenommen werden müssen. Weitere Informationen und kostenfreie Services zum Thema Narkose und Narkose bei Kindern stehen unter www.sichere-narkose.de bereit.

"Leistenbrüche gehören zu den gängigsten Diagnosen, die ambulant bei Kindern operiert werden können. Eltern dürfen sogar meist mit in den OP-Bereich, bis ihre Kinder unter Narkose einschlafen. Im Aufwachraum werden die kleinen Patienten wieder von ihren Eltern in den Arm genommen, so dass der Kontakt zwischen beiden nur kurz unterbrochen ist.", erklärt der Facharzt für Anästhesie. Die operative Versorgung in ambulanten OP-Zentren und gut ausgestatteten operativen Praxen ist eine echte Alternative für viele Patienten, denen eine OP bevorsteht. Und das nicht nur für Jonas, sondern auch für Erwachsene und für eine Vielzahl von Diagnosen - vom grauen Star bis zu Venenoperationen. Die Vorteile liegen auf der Hand: "Viele Patienten wünschen sich, am Morgen nach der Operation im eigenen Bett aufzuwachen und sich in gewohnter Umgebung vom Eingriff erholen zu können", so Karst. Ambulante OP-Zentren sorgten für relativ geringe Wartezeiten auf die Operation bei gleich hohen medizinischen Standards wie im Krankenhaus. "Außerdem operiert Sie vermutlich Ihr behandelnder Arzt, dem Sie vertrauen und der Sie mit seinem Team individuell betreut."

Ambulante OP- Einrichtungen - eine Alternative zum Klinikaufenthalt In Berlin leitet Jörg Karst u.a. eines von 23 ambulanten OP-Zentren, angegliedert an ein großes Krankenhaus. Vier angestellte Anästhesisten und Anästhesistinnen gehören zu seinem Team.

Darüber, ob eine OP im Krankenhaus oder ambulant in einer ambulanten Operationseinrichtung durchgeführt wird, entscheiden vor allem der Operateur, also z.B. der Orthopäde, Gynäkologe usw., zusammen mit dem Anästhesisten. Die Entscheidung hängt zum einen von der Schwere der OP ab. Außerdem verschafft sich der Anästhesist im Aufklärungsgespräch mit eingehender Untersuchung einen Eindruck davon, ob der Patient frei von Nebenerkrankungen, z.B. an Herz oder Lunge ist, ob er eine häusliche Betreuung gewährleisten kann und ob die ambulante OP mit Erholung zu Hause ein höheres Risiko mit sich bringen würde oder nicht. Ist alles ok, dann steht der OP in einem ambulanten Zentrum nichts im Wege. Dabei sieht Karst den Anästhesisten als "wichtigsten Begleiter des Patienten während eine OP".

Jonas Mutter ist zufrieden. Der Kinderchirurg befürwortet eine OP in einem ambulanten Zentrum und macht für beide einen Termin beim Anästhesisten nebenan. Am Tag der Operation, die schon bald stattfinden soll, kann Jonas dann bereits nach wenigen Stunden wieder mit seinen Eltern nach Hause, um sich dort zu erholen.

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