dbb Hessen beamtenbund und tarifunion

Stellenabbau in der Landesverwaltung schwächt Daseinsfürsorge für die Gesellschaft
dbb Hessen lehnt weiteren Stellenabbau ab

Frankfurt (ots) - "Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsfürsorge der Gesellschaft" betonte die Landesvorsitzende des dbb Hessen, beamtenbund und tarifunion, Ute Wiegand-Fleischhacker in Frankfurt.

Die Regierungskoalition plant für das Haushaltsjahr 2015 einen Stellenabbau von 267 Stellen im Bereich der Landesverwaltung. Das führe unweigerlich Wiegand-Fleischhacker zu Einschnitten bei den für die Bürgerinnen und Bürger zu erbringenden Dienstleistungen. "Es wird ja nicht bei diesen 267 Stellen bleiben, das Ziel ist ja bis 2019 1800 Stellen zu streichen", erklärte Wiegand-Fleischhacker den Widerstand des dbb Hessen. Es sei völlig unverständlich und inakzeptabel, die Haushaltskonsolidierung allein auf dem Rücken der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zu betreiben. "Der Öffentliche Dienst in Hessen leistet schon längst seinen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung" erläuterte Wiegand Fleischhacker und verwies dabei unter anderem auf die "Aktion sichere Zukunft" des ehemaligen Ministerpräsidenten Roland Koch, die den hessischen Beamten die höchste Arbeitszeit im öffentlichen Dienst der Bundesrepublik beschert hat.

Nicht Stellenabbau ist nach Überzeugung des dbb Hessen gefragt, sondern dessen Stärkung. Dies gelte gerade vor dem Hintergrund des hohen Nachwuchskräftebedarfes im öffentlichen Dienst. "Der öffentliche Dienst ist unverzichtbar für ein starkes und zukunftsfähiges Hessen, daher lehnen wir die avisierten Stellenstreichungen ab."

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Thomas Müller
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