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Ist Stromtransport der Krebs des afrikanischen Strommarktes?

London (ots/PRNewswire) - Während Versorgungsanbieter auf dem gesamtem Kontinent sich schwer tun, genug Elektrizität zu beziehen und zu entladen, um eine Grundlast sicherzustellen, stellt sich der Stromtransport zunehmend als das grösste Hindernis für die Stromversorgung in ganz Afrika dar.

Derzeit wird wie niemals zuvor in den Stromsektor investiert - er ist nicht länger das Stiefkind der Energieförderung. Investoren sehen Strom heutzutage als Chance, die einigen zufolge so gross ist, dass sie die Erträge afrikanischer Telekommunikationsgiganten in den Schatten stellen wird.

Allerdings bricht die Stromversorgung trotz der Investitionen in Greenfield-Projekte allein in Südafrika im Wert von mehr als 8 Mrd. US-Dollar weiterhin ein, was sich beträchtlich auf die soziale und politische Landschaft des Kontinents auswirkt. Darüber hinaus bedroht dies die Finanzierbarkeit von Projekten der nächsten Generation, die sich bereits in Arbeit befinden.

Nach mehr als 20 Jahren Entwicklung beginnen EAPP, SAPP, die Afrikanische Entwicklungsbank, die Chinesische Entwicklungsbank und und die Weltbank gemeinsam mit ihren Partnern aus dem öffentlichen Sektor in Äthiopien, Kenia, Sambia, Tansania, Mozambique, Simbabwe und Südafrika, Fortschritte zu sehen, die endlich das Ende der Stromtransportkrise absehbar machen.

Diese Projekte könnten der Anfang von unglaublichen Chancen für das östliche und südliche Afrika sein, die alles von der Elektrifizierung von Townships bis hin zur grossen industriellen Entwicklung anstossen würden. Dieses Ergebnis ist nur möglich, wenn diese Länder die Kapazität der gegenwärtig schwer zu findenden Hersteller und Industriellen maximieren können, die die Exportzonen zu nutzen beabsichtigen, die derzeit aufgebaut werden.

Es genügt ein Blick auf die VAE, um zu sehen, wie eine rohstoffbasierte Wirtschaft den Wohlstand eines Landes verwandeln kann, wenn die richtigen Investitionen in die Infrastruktur getätigt werden. Auf der anderen Seite gibt es Beispiele, wo diese wichtigen Investitionen nicht getätigt wurden - was zu wirtschaftlichem und sozialem Aufruhr führte.

Es stellt sich daher die Frage, welches Staatsoberhaupt die Herausforderung annehmen und ein Vermächtnis auf dem Kontinent hinterlassen wird, das sich mit den folgenden Worten ausdrücken lässt: "Ich habe wirklich den Strom nach Afrika gebracht, ich habe echte Veränderung bewirkt"?

EnergyNet wird wie in den vergangenen 17 Jahren diese Debatte fördern, indem es 100 wichtige Entscheidungsträger vom 25. bis zum 27. März nach Kenia zur Konferenz "Powering East Africa" einlädt (http://www.powering-eastafrica.com ). Grosse Entwicklungsfinanzierungsinstitute, Stromentwicklungs- und Stromtransportunternehmen werden zusammenkommen, um die Diskussionen zu beeinflussen, damit die Teilnehmer verstehen können, was mittelfristig und langfristig mit Afrikas Übertragungsnetz geschieht. Weitere Informationen erhalten Sie auf http://www.powering-eastafrica.com.

EnergyNet begrüsst Ihren Beitrag zu dieser Debatte. Um sich zu beteiligen, twittern Sie uns an @EnergyNet_Ltd #poweringeastafrica oder kontaktieren Sie uns per E-Mail an pe-a@energynet.co.uk

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Amy Offord, +44(0)20-7384-8068, amy.offord@energynet.co.uk

 
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