Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation GmbH

Sprach-App bietet innovatives Lernerlebnis für Kinder mit Migrationshintergrund

Berlin (ots) - Bildungsinitiative startet App "VISION EDUCATION Football"

   - Kinder und Jugendliche lernen deutsche Sprache anhand von 
     Fußballbegriffen
   - App übersetzt aus 13 Sprachen ins Deutsche, u.a. Arabisch und 
     Farsi
   - Audio-Elemente ermöglichen Sprachlernen ohne Kenntnis 
     lateinischer Buchstaben
   - Gründer: "Fußball bietet kulturübergreifenden Einstieg zum 
     Erlernen einer Sprache"
   - Vodafone Deutschland sagt Unterstützung zu 

Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft startet die Bildungsinitiative VISION EDUCATION eine neue App zur Erlernung der deutschen Sprache. Die Anwendung "VISION EDUCATION Football", die am Mittwoch vom Gründer Manfred Kastner im Rahmen einer Veranstaltung des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation in Berlin vorgestellt wurde, richtet sich vor allem an junge Menschen, die als Migranten oder Flüchtlinge in Deutschland leben und mit einer anderen Muttersprache als Deutsch aufgewachsen sind.

Mit dieser App können Kinder und Jugendliche im Kontext des Fußballs spielerisch einen Grundwortschatz der deutschen Sprache erwerben. Die App übersetzt aus 13 Sprachen - unter anderem Arabisch, Swahili und Farsi - ins Deutsche. Durch audiovisuelle Elemente können Kinder und Jugendliche auch ohne Kenntnisse der lateinischen Buchstaben mühelos Deutsch lernen: Da die Vokabeln in Alltagssituationen eingebettet sind, lassen sich einzelne Wörter und Begriffe intuitiv erlernen. Zusätzlich fördern Fußball-Elemente den Spaß und die Motivation: Neben speziellem Fußball-Vokabular, -Bildern und -Spielen gibt es einen Live-Ticker zu den EM-Ergebnissen.

Auf der Veranstaltung des Vodafone Instituts zur "Rolle des Sports zur Integration" sagte der Gründer und Geschäftsführer von "VISION EDUCATION Football, Manfred Kastner: "Es gibt keine andere Sportart, die so viele Jungen und Mädchen begeistern kann wie Fußball. Weltweit gibt es rund 1,6 Milliarden Fußball-Fans, die alle für das Thema und den Sport offen sind. Fußball bietet damit einen niedrigschwelligen und kulturübergreifenden Einstieg zum Erlernen einer fremden Sprache."

Das Vodafone Institut hatte anlässlich der App-Vorstellung zur Diskussion eingeladen. Sebastian Braun, Professor für Sportsoziologie und Leiter der Abteilung "Integration, Sport und Fußball" an der Humboldt Universität zu Berlin, kommentierte: "Dass Fußball eine besondere Rolle als institutioneller Zwischenträger in gesellschaftlichen Integrationsprozessen spielt, bestätigt sowohl die Wissenschaft als auch die Praxis." Fußball sei ein Medium "mit ganz leichten Kommunikationsformaten, die jeder in irgendeiner Weise mitkommentieren kann. Zudem hat Fußball einen extrem hohen Aufforderungscharakter zum Mitmachen. Somit kann man diese Plattform besonders gut nutzen, um Kompetenzen zu vermitteln und Integration zu fördern", so Sportsoziologe Braun.

Die Idee, Fußball zur Vermittlung von Sprache zu nutzen, hat auch Vodafone überzeugt. Michael Reinartz, Innovations-Chef des Unternehmens, sagte, Vodafone Deutschland werde "VISION EDUCATION Fußball" unterstützen. Zur Begründung sagte Reinartz: "Die Integration junger Menschen ist für Vodafone eine Herzensangelegenheit - die digitalen Technologien sowie die Verbreitung von Smartphones geben uns großartige Möglichkeiten, auch benachteiligte Kinder und Jugendliche schnell und einfach mit unseren innovativen Lösungen zu erreichen und ihnen den Start in ihrer neuen Umgebung zu vereinfachen."

--- Über das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation

Das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation beschäftigt sich mit der Frage, wie digitale und mobile Technologien politische, soziale und ökonomische Teilhabe erhöhen sowie den Zugang zu Bildung eröffnen. Als Think and Do Tank fordert das Institut den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Hierzu entwickelt es eigene Projekte, initiiert Forschungskooperationen, publiziert Studien und praktische Handlungsempfehlungen. Auf Veranstaltungen und in digitalen Medien bietet das Institut Raum für öffentliche Debatten.

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