Alternative für Deutschland (AfD)

AfD will deutsches Rentensystem retten

Berlin (ots) - Mit einer "verpflichtenden kapitalgedeckten Zusatzrente als Staatsfond" für alle will die AfD den drohenden Kollaps des Rentensystems abwenden. Mit einem nach der Kinderzahl gestaffelten Beitrag kann das Alterseinkommen sicherer werden. Dabei sollen Familien mit mehreren Kindern eindeutig besser gestellt werden. Gegenüber Kinderlosen reduziert sich die Zahlung mit jedem Kind um ein Drittel.

"Unsere kinderarme Gesellschaft bildet eine Ursache für die Schieflage unseres Rentensystems", sagt Verena Brüdigam, Mitglied des Bundesvorstandes der AfD. Sie schlägt vor, das Parteiprogramm der AfD um diesen wichtigen Punkt der "verpflichtenden Zusatzrente für alle" zu ergänzen. Dies sei ein Modell, das im Rahmen des Programmprozesses derzeit diskutiert wird.

Schon heute ist klar: Eine Geburtenrate von 1,3 Kindern pro Frau reicht nicht, um unsere Gesellschaft abzusichern. Junge Menschen, die ins Berufsleben starten, werden schon bald drei Rentner finanzieren müssen. Zudem sollten sie ja eigentlich für die eigene Rente ansparen. Das aber ist nicht möglich, denn das deutsche Rentensystem ist kein Ansparmodell, sondern stellt einen umlagefinanzierten Generationenvertrag dar.

Doch die drohende Finanzierungslücke kann abgewendet werden.

Das Zusatzrenten-Modell mit Kinderbonus der AfD will Familien finanziell entlasten, um Gerechtigkeit wieder herzustellen. Versicherungsmathematiker haben errechnet, dass jede deutsche Familie eigentlich drei Kinder haben muss, um das Rentensystem stabil zu halten. Daher reduziert sich die verpflichtende Zusatzrente um ein Drittel pro Kind. Denn, wer keine Kinder hat, dem stehen auch mehr finanzielle Mittel zur Alterssicherung zur Verfügung. "Eine Familie, die den Generationenvertrag mit ausreichend Kindern sichert, wird nach unserem Modell vom Staat belohnt", so AfD-Vorstandsmitglied Brüdigam.

Der AfD-Vorschlag verpflichtet alle, für ihre Zusatzrente vorzusorgen. Der dazu notwendige Beitrag kann dabei durch eigene Kinder bis auf Null reduziert werden.

"Nur so können wir den demografischen Wandel abfedern, Altersarmut verhindern und sicherstellen, dass wir die Jungen nicht weiter überfordern", ist sich Brüdigam sicher.

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Christian Lüth
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