Alternative für Deutschland (AfD)

Henkel: "Die AfD verurteilt die Brandanschläge auf Asylbewerberheime"

Berlin (ots) - "Zwar wisse niemand, ob es einen Zusammenhang zwischen den Demonstrationen gegen den Islam und den Brandanschlägen von Vorra gäbe, aber wir alle müssen diese Vorfälle zum Anlass nehmen, dafür zu sorgen, dass berechtigte Kritik an Auswüchsen des Islamismus nicht dazu führt, dass die Religion des Islam, Asylbewerber oder Ausländer insgesamt diskreditiert, verunglimpft oder gar bedroht werden", sagte der Stellvertretende Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD) und Europaabgeordnete Hans-Olaf Henkel am Samstag in Berlin. Es genüge auch nicht, sich hinter den "berechtigen Sorgen der Bürgerinnen und Bürger über diese Auswüchse" zu verstecken und "Verständnis für die Demonstranten" zu bekunden. "Das ist einfach und es ist billig, denn es enthebt diesen Kritikern der Pflicht, selbst eine Position zu beziehen", meinte Henkel.

"Unsere Position ist klar: wir halten es zwar für richtig, gegen die Unfähigkeit der Altparteien zu protestieren, die Auswüchse des Islam zu bekämpfen oder auch nur zu benennen", sagte Henkel, "wir halten es nicht nur für falsch, durch Teilnahme an solchen Demonstrationen in Kauf zu nehmen, dass diese Kritik gegen Asylbewerber, Andersgläubige oder Ausländer gerichtet wird, wir halten es für unanständig, uns zu unterstellen, dass wir das täten!".

Henkel wiederholte seine Kritik an den Zuständen in den fast 60 islamischen Ländern, in denen nach seiner Beobachtung nur in Tunesien und der Libanon ernsthaft versucht werde, die Einhaltung der Menschenrechte und die demokratischen Grundregeln zu sichern. Als langjähriges Mitglied von Amnesty International kritisierte er, dass es inakzeptabel sei, dass in diesen Ländern die Rechte der Mädchen und Frauen systematisch missachtet werden. Es sei darüber hinaus skandalös, dass die Missachtung dieser Rechte auch in Deutschland vielfach unter dem Deckmantel der Toleranz für unterschiedliche Kulturen toleriert würde.

"Kritik am Islam ist nur dann angebracht, wenn sie sich an seinen Auswüchsen von Gewalt und an der Missachtung der Menschenrechte orientiert. Sie ist völlig inakzeptabel, wenn damit auch nur ein Hauch von Ausländerfeindlichkeit verbunden ist", meinte Henkel.

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Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
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