Alternative für Deutschland (AfD)

Statements der Spitzenkandidaten der Alternative für Deutschland in der Pressekonferenz vom 30. Juli 2014

Berlin (ots) - Lucke: "Staatsversagen im Osten Deutschlands"

Bernd Lucke stellt fest, dass angesichts der dramatischen Probleme in Ostdeutschland die etablierten Parteien bewiesen hätten, dass sie nicht in der Lage seien, Lösungen zu liefern. Angesichts der dramatischen Sicherheitslage, der demographischen, aber auch wirtschaftlichen Probleme im Osten könne man von Staatsversagen im Osten Deutschlands sprechen.

Petry: "Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind keine Ehen"

Frauke Petry verweist darauf, dass es in Deutschland seit Jahrzehnten zu wenige Kinder gäbe und dass die AfD die Drei-Kinder-Familie als Wertekonsens in der deutschen Gesellschaft befürworte, um den dringenden gesellschaftlichen Problemen in Deutschland entgegenzuwirken. Darüber hinaus sagt Petry, dass für sie gleichgeschlechtliche Partnerschaften zwar zu tolerieren seien, aber keine Ehe darstellen. Darüber hinaus wolle die AfD in Sachsen in der Wirtschaftspolitik vor allem den Mittelstand als Rückgrat der deutschen Wirtschaft fördern, in dem sie unter anderem die Schwelle der EU-Ausschreibungspflicht erhöhen, die Quoten ablehnen und den Kammerzwang abschaffen wolle.

Höcke: "Political Correctness ist ein Feind der Meinungsfreiheit"

Björn Höcke spricht sich für eine individualisierte Bildungspolitik sowohl im Schulmodell als auch bei der Ausbildung der Lehrer aus. Das Gender Mainstreaming, das auf die Abschaffung der natürlichen Geschlechterpolarität abziele, müsse sofort aus unseren Schulen und Universitäten entfernt werden. Dagegen sei die klassische Familie als gesellschaftliches Leitbild in unseren Erziehungs- und Bildungsanstalten zu vermitteln. Darüber hinaus spricht er sich entschieden gegen die in Deutschland herrschende Political Correctness aus, die wie Mehltau auf unserem Land läge. Eine ergebnisoffene Erörterung zukunftsbedeutender Politikbereiche wie Einwanderung, Demographie und Währung werde vom Altparteienkartell unterbunden. Die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit müsse verwirklicht werden.

Gauland: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Alexander Gauland spricht sich entschieden gegen die Anonymisierung der Kriminalitätsstatistiken aus. Die AfD fordere die Landesregierungen auf, zu kennzeichnen, welchen statistischen Anteil Ausländer an der Kriminalität in Deutschland haben. Durch die anhaltend hohe Grenzkriminalität zu Polen fordert Gauland, über eine Aussetzung des Schengen-Abkommens nachzudenken, um die Kontrollen nach Polen wieder einführen zu können. Außerdem lehnt er wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland ab, da diese nicht zielführend seien. Antisemitische Ausschreitungen seien in Deutschland nicht zu dulden, sagt Gauland im Hinblick auf die aktuellen anti-israelischen Demonstrationen, die augenscheinlich in der Mehrzahl von Muslimen ausgingen. Darüber hinaus gehöre der Islam traditionell nicht zu Deutschland, Muslime faktisch jedoch schon.

Pressekontakt:

Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
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