Alternative für Deutschland (AfD)

Mehr Wahlfreiheit für Eltern auch in der Geburtshilfe

Berlin (ots) - Die Alternative für Deutschland fordert mehr Selbstbestimmung für Familien auch in der Geburtshilfe. Deshalb stellt Beatrix Diefenbach, Mitglied im Bundesvorstand, heraus, aus dem Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft folge, dass staatliche Dienstleistungen, wie im Gesundheitsbereich, auch von privaten Unternehmen erbracht werden könnten, solange dies in mindestens derselben Qualität, Quantität und mit derselben sozialen Verantwortung erfolge.

Dies treffe in besonderem Maße für die freiberuflich tätigen Hebammen in Deutschland zu, die mit ihrem persönlichen Einsatz die Elternkompetenz und die Wahlfreiheit von Familien auch in Bezug auf den Geburtsort und die Schwangerenbetreuung stärkten, so Diefenbach.

In den vergangenen Jahren seien allerdings die Versicherungsprämien für Gesundheitsberufe überproportional zur Vergütung gestiegen, davon seien auch die Hebammen betroffen. Sie setze sich für eine politische Lösung des Problems ein, weil ab Sommer 2015 für Hebammen keine Haftpflichtversicherung mehr bestehe und dies dann das berufliche "Aus" für diesen Berufsstand bedeute.

"Aufgrund des demografischen Problems müssen wir die Verantwortung der Eltern und Familien stärken, anstatt weiter zentralistische Lösungen anzubieten und so Eltern schleichend zu entmündigen. Deshalb setzt sich die Alternative für Deutschland auch im Rahmen der Subsidiarität dafür ein, dass Entscheidungen auf der niedrigsten Ebene getroffen werden. Dazu gehört nun auch einmal die Entscheidungsfreiheit der Familie über die Wahl des Geburtsortes und der Geburtsart", so die vierfache Mutter.

Für die Alternative für Deutschland sei eine kinder- und elternfreundliche Familienpolitik von entscheidender Bedeutung. Diese sieht Diefenbach durch die aktuelle Politik gefährdet, insbesondere weil der Staat seiner sozialen Verantwortung nicht genügend gerecht werde, wenn er gerade Berufsstände im Gesundheits- und Pflegebereich stark reguliere und wie im Falle der Hebammen, auch noch unzureichend vergüte.

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Christian Lüth
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