Bremer Landesbank

Bremer Landesbank unterstützt nachhaltiges Programm gegen Fachärztemangel

Zogen nach vier Monaten ein erfolgreiches Zwischenfazit: (v.l.) Swjatoslaw Aksamitowski (CEO German Doctor Exchange), Dr. Guido Brune (Vertriebsvorstand Bremer Landesbank), Dr. Marcus Goedsche (Vorstandsmitglied Allgeier SE ) und Thomas Kaessler (Leiter Privatkundenbetreuung Bremer Landesbank). Weiterer Text über ots und ...

Bremen (ots) - Gemeinsam mit der German Doctor Exchange (GDE), die sich um die Auswahl, Betreuung und Weiterbildung von ausländischen Ärzten kümmert, hat die Bremer Landesbank ein finanzielles Starterpaket für internationale Mediziner entwickelt und erfolgreich eingeführt. Es richtet sich an Ärzte aus sogenannten Drittländern, die aufgrund des Fachärztemangels in Deutschland seit 2012 eine Approbation in Deutschland erhalten können. Dafür müssen sie jedoch eine Qualifikation nachweisen, die mit der deutschen Arztausbildung gleichwertig ist.

Da sprachliche Integration und die Vermittlung der Kenntnisse über unser Gesundheitswesen nicht Bestandteil der deutschen Facharztausbildung sind, müssen die ausländischen Mediziner in Vorleistungen treten. Viele verfügen jedoch nicht über die Mittel, um die Zeit bis zum Antritt der Facharztausbildung in einer Klinik und damit bis zur ersten Gehaltszahlung zu überbrücken. Hier springt die BLB ein. Die angehenden Fachärzte werden von Spezialisten der Bank am Standort Oldenburg betreut. "Uns ist wichtig, dass die Mediziner sofort am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können", sagt Dr. Guido Brune, Vertriebsvorstand der Bremer Landesbank.

Die Bank richtet ein Konto ein, versorgt die Mediziner mit einem Dispositionskredit, Kreditkarten und einem Online-Banking-Zugang. Außerdem stellt die Bank für die erste Phase der Weiterbildung ein Darlehen zur Verfügung. Das dient dem Lebensunterhalt und der Finanzierung der Weiterbildungskosten im ersten Jahr. Mit Beginn der Facharztausbildung erfolgt die Rückzahlung aus dem laufenden Gehalt.

Fast 30 junge Mediziner aus Russland, Weißrussland und Kasachstan konnte die Bank bereits beim Start des Programms Ende des letzten Jahres begrüßen. Weitere 30, aktuell auch aus der Ukraine, sind im März 2016 dazugekommen. Bis zu 300 Neukunden sollen es pro Jahr werden, nach dem eurasischen Raum sind weitere weltweite Herkunftsländer in der Planung. Die BLB setzt auf langfristige Kundenverbindungen. Ein Teil der jungen Ärzte wird auch nach der Facharztausbildung in Deutschland bleiben, so die Prognose. "Deshalb sind wir besonders an der Entwicklung des digitalen Banking interessiert", sagt Brune. "Die Facharztausbildung kann überall in Deutschland stattfinden. Digitale Bankdienstleistungen sind für die Kundenbindung besonders wichtig."

Mit der Ausgestaltung des Starterpakets und einer schnellen, flexiblen Performance setzte sich die Bank gegen große, national aufgestellte Wettbewerber durch. Dabei punktete sie auch mit organisatorischen Lösungen, wie zum Beispiel der digitalen Verwaltung der sehr umfangreichen und komplexen Unterlagen. Die Betreuung von Freiberuflern, insbesondere für die Heilberufe, ist Kerngeschäft der Bank. Sie verfügt über entsprechend ausgebildete Spezialisten. "Wir sind froh, dass wir mit der BLB einen leistungsfähigen Partner an unserer Seite haben, der uns dabei unterstützt, eine reibungslose Integration der eingewanderten Ärztinnen und Ärzte zu organisieren", sagt Swjatoslaw Aksamitowski, CEO German Doctor Exchange.

German Doctor Exchange (GDE) wurde im Jahr 2012 von der Otto Benecke Stiftung e. V. mitbegründet und gehört seit Ende 2013 zur Unternehmensgruppe Allgeier SE.

"Gemeinsam mit der GDE und der BLB haben wir ein modernes und wirkungsvolles Konzept entwickelt, um gezielte qualifizierte Einwanderung unterstützen zu können. Fachkräftemangel ist nicht nur im Medizinbereich ein essentielles Thema, sondern betrifft auch andere Fachbereiche, wie zum Beispiel IT-Spezialisten oder Ingenieure", sagt Dr. Marcus Goedsche, Allgeier SE.

Die GDE kümmert sich um die Rekrutierung, Betreuung und Weiterbildung der jungen Ärzte sowie um alle administrativen Prozesse im Zusammenhang mit der Ausbildung in Deutschland. Dazu gehören im Rahmen einer umfassenden Ausbildung neben dem Angebot von Sprachkursen, fachlicher Prüfungsvorbereitung und Praktika auch Bausteine wie die vollständige Begleitung bei allen behördlichen Schritten, die Bereitstellung von Wohnraum und die Versorgung mit einer technischen Ausstattung wie Mobiltelefon oder Laptop. Die Teilnehmer können sich somit ganz auf die Ausbildung konzentrieren. Das fördert nicht nur das Lernen, sondern auch die schnelle Integration.

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