Bremer Landesbank

Jahresabschluss nach IFRS: Bremer Landesbank trotz Schiffskrise mit solidem Ergebnis

Jahresabschluss nach IFRS: Bremer Landesbank trotz Schiffskrise mit solidem Ergebnis
Heinrich Engelken, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Bremer Landesbank, Dr. Stephan-Andreas Kaulvers, Vorsitzender des Vorstandes, und Dr. Guido Brune, Vertriebsvorstand (v.l.). Jahresabschluss nach IFRS: Bremer Landesbank trotz Schiffskrise mit solidem Ergebnis. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/109142 / Die ...

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Bremen (ots) - Im Geschäftsjahr 2013 verdiente die Bremer Landesbank 68 Mio. Euro vor Steuern (nach 168 Mio. Euro in 2012). Das Ergebnis liegt damit 100 Mio. Euro unter dem Vorjahresergebnis, welches durch Sondereffekte geprägt war, jedoch im erwarteten Rahmen.

Wie in den Vorjahren war das Geschäftsjahr 2013 von der anhaltend schwierigen Situation auf den Schiffsmärkten geprägt; die Bremer Landesbank ist einer der bedeutenden Schiffsfinanzierer. Mit ihrem Ergebnis zeigt die Bremer Landesbank, dass sie als schiffsfinanzierende Bank solide in der Gewinnzone bleibt. Die hohen Aufwendungen für die Risikovorsorge konnte die Bank aus dem operativen Geschäft verarbeiten.

Entsprechend zufrieden äußert sich Dr. Stephan-Andreas Kaulvers, Vor-sitzender des Vorstandes der Bremer Landesbank: "Das war eine Punkt-landung. Wir wussten, dass die Wertaufholungen im Interbankenportfolio in dieser Größenordnung nicht wiederholbar sein würden. Bereinigt um diesen Sondereffekt liegen wir exakt im Rahmen unserer Planung."

Auch ihre Kosten konnte die Bank stabil halten, die Verwaltungsaufwendungen liegen auf Vorjahresniveau.

Deutlich ausbauen konnte die Bank das Geschäft mit dem regionalen Mittelstand. "Wir verzeichnen deutliche Zuwächse bei Investitionsfinanzierungen", betont Kaulvers. Die Portfolien der Bank orientieren sich an der regionalen Wirtschaft; in Spezialgebieten ist die Bank auch überregional tätig. Über 70% ihrer Bilanzsumme sind echtes Kundengeschäft.

Starkes Wachstum verzeichnete die Bank im Neugeschäft mit Projektfinanzierern im Bereich Erneuerbare Energien, speziell Windkraft/Onshore. Die Bremer Landesbank zählt zu den Marktführern in diesem Segment, ihr Marktanteil liegt deutlich über 10% aller installierten Windkraftanlagen in Deutschland.

Ebenso erfreulich ist die Entwicklung im Private Banking. Die Bank hat das Volumen der verwalteten Vermögen in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt. Kaulvers: "Die Vielfalt unterschiedlicher Kunden und Branchen ist eine Stärke dieser Bank. Wir können uns auch unter schwierigen Marktbedingungen behaupten."

Die deutlich gestiegene Risikovorsorge im Schiffsgeschäft konnte die Bank aus dem operativen Geschäft kompensieren.

Das Zinsergebnis vor Risikovorsorge hat die Bank um 3% auf 430 Mio. Euro gesteigert. Durch die Ausweitung der Risikovorsorge um 35 Mio. Euro auf 263 Mio. Euro beläuft sich der Zinsüberschuss nach Risiko-vorsorge auf 167 Mio. Euro (189 Mio. Euro in 2012).

Das Provisionsergebnis konnte um 14 Mio. Euro auf 41 Mio. Euro gesteigert werden. In das Handelsergebnis ist durch den Wegfall der Vorjahres-Sondereffekte Normalität eingekehrt. Es beläuft sich auf 46 Mio. Euro (nach 107 Mio. Euro in 2012).

Die Verwaltungsaufwendungen liegen mit 186 Mio. Euro stabil auf dem Vorjahreswert.

Der Jahresüberschuss nach Steuern beläuft sich auf 49 Mio. Euro (nach 122 Mio. Euro in 2012).

Die Cost-Income-Ratio beläuft sich per 31.12.2013 auf 36% (nach 32% per 31.12.2012). Der Return on Equity nach Steuern ging - bedingt durch die Risikovorsorge und den Wegfall der Sondereffekte - zum 31.12.2013 auf 4% zurück (10,2% zum 31.12.2012).

Solide Kapitalstruktur

Ihre solide Ertragslage ermöglicht der Bank, Gewinnrücklagen zu bilden und ihr Eigenkapital weiter zu stärken. Kaulvers: "Unser angestrebtes Ziel, zum 31.12.2013 eine harte Kernkapitalquote über 9% auszuweisen, haben wir mit einer Kapitalquote von 9,1% erreicht."

Das bilanzielle Eigenkapital nach IFRS beträgt zum 31.12.2013 1.748 Mio. Euro (nach 1.675 Mio. Euro per 31.12.2012).

Ausblick 2014

Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet die Bremer Landesbank ein stabiles Ergebnis. Kaulvers: "Das Geschäftsjahr 2014 wird noch einmal herausfordernd. Die Entwicklung an den Schiffsmärkten birgt weiter Unsicherheiten; die Auswirkungen des Asset Quality Review (Prüfung der Aktiva-Qualitäten) durch die EZB und der Stresstests sind für die Branche derzeit noch nicht kalkulierbar. Dennoch gehen wir auch für 2014 von einem stabilen Gewinn aus."

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Hanseatisch bodenständig, dabei modern und hoch professionell: Das ist die Bremer Landesbank. Nah am Markt und an den Menschen fühlt sie sich eng mit ihrer nordwestdeutschen Region verbunden. Von hier aus unterstützt sie ihre Kunden mit erstklassigen Lösungen und präsentiert sich nachhaltig kapital- und ertragsstark. Dafür sorgen mehr als 1.000 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bremen und Oldenburg. Mit einem Geschäftsvolumen von rd. 37 Mrd. Euro ist die Bremer Landesbank die größte Regionalbank zwischen Ems und Elbe. Ihre Träger sind die Norddeutsche Landesbank mit 54,8%, das Land Bremen mit 41,2% und der Sparkassenverband Niedersachsen mit 4,0%.

Die gesamte Presseinformation mit ausgewählten Bilanz- und Ertragspositionen finden Sie im beigefügten PDF-Dokument.

Das Jahresergebnis wird ab dem 29.04.2014 auch im Internet 
veröffentlicht: http://www.bremerlandesbank.de/finanzberichte 
Die Presseinformation und Bildmaterial stehen ebenfalls im Internet 
zur Verfügung: http://ots.de/hth9k  

Pressekontakt:

Ina Malinowski, Pressesprecherin
Telefon: 0 421 332-2540
Mobil 0 172 99 50 766
ina.malinowski@bremerlandesbank.de

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